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Ausstellungsarchiv 2005 - Ausstellungsarchiv - Ausstellungen - Museum Ostwall - Museen - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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Museum Ostwall

Dortmunder U

Ausstellungsarchiv Museum Ostwall 2005

Kunstwerk von Emmet Williams

06.11.2005 - 08.01.2006

„Kunst machen ist einfach“, räumt Emmett Williams ein, Dichter, Maler, Drucker, Übersetzer, Aufführer und Fluxus-Pionier, „aber unglücklicherweise hat es mich das meiste einer langen Lebenszeit gekostet, sie herzustellen, und ich bin nur halb fertig geworden.“

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Zum 80. Geburtstag widmet das Museum am Ostwall dem bedeutenden Vertreter der Konkreten Poesie und Fluxus-Künstler eine Ausstellung mit Werken aus Privatbesitz.

Ausstellungsraum

23.10.2005 - 15.01.2006

Der in Düsseldorf lebende georgische Künstler Gia Edzgveradze und die Künstlergruppe „everything is all right“ gestalten die Räume im Erdgeschoss des Museums am Ostwall.

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„I am not a Suicidor – I am an Investigator” („Ich bin kein Selbstmörder, ich bin ein Ermittler“) nennen sie ihre Schau, denn die hier versammelten Künstlerinnen und Künstler sehen ihre Aufgabe in der permanenten Erforschung der Welt.

Sie verstehen sich als Forscher oder Detektivinnen, die nach Zusammenhängen zwischen verschiedenen Bereichen des menschlichen Lebens suchen.

Dabei wissen sie, dass es keine endgültigen Antworten geben kann und die gewonnenen Erkenntnisse immer wieder von neuem hinterfragt werden müssen. Ironie, Sarkasmus, Spaß am Spiel und eine gehörige Portion Humor sind die Mittel, mit denen die seit 1999 zusammenarbeitende Gruppe versucht, vermeintliche Gewissheiten in Frage zu stellen und das Publikum zu ermutigen, einen anderen als den gewohnten Blick auf die Dinge zu werfen. Dabei äußern sie in den unterschiedlichsten künstlerischen Ausdrucksformen: Installationen, Skulpturen, Fotografien, Malerei, Videos und Performances.

Gia Edzgveradze, 1953 in Tbilisi geboren, lehrte von 1996 bis zum Jahr 2000 an der Kunstakademie Düsseldorf und vertrat vor einigen Jahren Georgien auf der Kunstbiennale in Venedig. Um ihn herum gründete sich die Künstlergruppe „everything is all right“. In wechselnder Besetzung gestaltete sie bereits eine Reihe von Ausstellungen und performativen Events.

In der Dortmunder Schau sind neben Werken von Gia Edzgveradze Arbeiten von neun Künstlerinnen und Künstlern zu sehen: von Jung Me (Korea), Maia Naveriani und Jonathan Petch (Großbritannien), Leonid Sokhranski (Russland), Vera Lossau (Deutschland) sowie Thea Gvetadze, Keti Kapanadze, Tamara K.E. und Anna K.E. (Georgien). Auch Tamara K.E. und Thea Gvedaze vertraten Georgien bereits auf der Kunstbiennale Venedig (2003). Unter anderem dieser Beitrag ist im Lichthof des Museums am Ostwall zu sehen, der die Besucherinnen und Besucher mit einer Gemeinschaftsarbeit aller zehn Kunstschaffenden empfängt.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit zahlreichen Farbabbildungen. Er umfasst 143 Seiten und kostet 15 Euro.

Gemälde von Reg Tischler

01.09.2005 - 23.10.2005

blühen – Malerei

Die Düsseldorfer Malerin Reg Tischer (Jg. 1962) erforscht in ihren Werken die Kraft der Farbe. Dynamisch-expressiv setzt die Künstlerin sie ein und schafft so Gemälde, die sich im weitesten Sinn dem Bereich der gestischen Abstraktion zuordnen lassen. Lebendige Farbwelten werden beim Betrachten zu Projektionsflächen von Erlebtem, zeigen Reibungen, Brüche und immer wieder energievoll aufgeladene Bildfindungen.

Gemälde von Winfried Gaul

03.07.2005 - 02.10.2005

IN BILDERN DENKEN

Malerei 1958–2003

„Malen ist die permanente Reflexion des Malers über die Möglichkeit, Malerei zu machen.“

Winfred Gaul

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Das Museum am Ostwall zeigt eine Auswahl von 50 Werken aus dem breiten Œuvre des Malers Winfred Gaul (geboren 1928 in Düsseldorf – gestorben 2003 in Düsseldorf). Die ausgestellten Gemälde auf Leinwand, Spanplatte und Papier umfassen die verschiedenen Phasen aus dem Zeitraum von fünf Jahrzehnten: informelle Werke der späten 50er Jahre, Wischbilder, Verkehrszeichen & Signal-Bilder, analytische Werke und mehrteilige Bilder der späten Zeit, die bis kurz vor Gauls Tod im Dezember 2003 entstanden.

Winfred Gauls Werk repräsentiert ein Stück westdeutscher Malereigeschichte. Die radikalen Wechsel in seinen Malsprachen im Laufe seiner über 50 Jahren währenden Arbeit haben manchen verunsichert, dem Künstler aber auch immer Bewunderung eingebracht.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Mic Enneper - Dock II

30.06.2005 - 21.08.2005

DOCK II

Von Claudia Schink

Mic Enneper hat das Video DOCK II konzipiert für einen abgedunkelten Raum, in dem ein Videostrahler die Lichtspuren des Videos überlebensgroß an der Wand projiziert. Der Betrachter betritt einen geschlossenen Raum, deren eine Wand wiederum den Blick in ein Rauminneres zeigt. Das Video wird zum Raum und der reale Raum verschwindet hinter dem virtuellen Ort.

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Das gezeigte Innere gleicht einer ausgeschachteten Wanne, betonverschalt, die von einer niedrigen Betonmauer in zwei Hälften geteilt wurde; es bleibt uneinsichtig, ob der Raum geschlossen ist oder offen, ob er ringsum mit Mauern umgeben ist oder sich in einen tiefen Schacht hinein öffnet, ob er sich unterirdisch befindet oder oberhalb der Erde. Er gleicht einem Maschinenraum. Es handelt sich um einen realen Ort, der im gewählten Ausschnitt vermittels der Videotechnik aufgenommen wurde. Der gewählte Fokus ist auf zwei offene Rohre gerichtet, deren reale Größe imaginär bleibt. In ihrer Ähnlichkeit wirken sie wie ein Paar, Zwillingsrohre. Jeweils durch eine offene Metallkonstruktion hochgebockt liegen sie wie wartende Kolosse und richten ihre offenen dunklen Schlünde dem Betrachter entgegen; verschiedene Metallschnüre und Verstrebungen verbinden sie zusätzlich mit dem Betonfundament. Die Gegenstände sind von einem fahlen Licht beleuchtet, das sie dauerhaft in einer beigegrünen Einheitsfarbe erscheinen lässt; eine beständige Lichtquelle scheint sich oberhalb des Blickausschnittes zu befinden. Es herrscht Menschenleere, vollkommene Abwesenheit in Bild und Ton.

Die Einstellung des Videos entspricht der eines Standbildes, da während der gesamten Spielzeit von vierundvierzig Minuten keine Veränderung der Gegenstände beobachtet werden kann. Nichts bewegt sich, keine Entwicklung zeichnet sich ab, es beginnt keine Handlung. Die einzigen Sensationen, welche die Monotonie des Geschauten durchbrechen, sind kurz aufscheinende Lichtreflexe, die in unregelmäßigen Abständen und mit unterschiedlicher Helligkeit über die Geräte und Betonplatten huschen; immer aus der gleichen Richtung herkommend werden sie begleitet von ebenso flüchtigen Schattenmustern. Bisweilen leuchten die Lichter blitzartig auf und verleihen den metallischen Röhren einen hellblauen Schimmer, doch meist fahren sie langsam wie der Schein einer Taschenlampe über die Örtlichkeit hinweg. Es sind Lichtspiele heller und dunkler Zuckungen, welche die Szenerie gewitterartig beleuchten.

Das Bild wird von einem anhaltenden Rauschen aus nicht bestimmbarer Ferne begleitet. Das Geräusch hebt manchmal an zu einem verstärkten Brummen, um wieder abzuschwellen; wieder wird des lauter, ein lärmendes Tosen durchbricht die Ruhe des Bildes, das sich nach anhaltendem Dröhnen wieder in das entfernte Rauschen zurückzieht. Die Geräusche, von Maschinen oder Motoren herrührend, wechseln in verschiedenen Tonebenen, dröhnen mal dunkler, mal heller, lauter oder leiser, anhaltend oder kurz. Dies Lärmen rührt nicht von dem Raum und seinen Gegenständen her, die das Videobild präsentiert, seine Quelle scheint außerhalb des Blickfeldes zu liegen.

Die Lichterscheinungen, die das Bild kurzzeitig erleuchten, wirken von diesen Geräuschen unabhängig; die Lichter blitzen auf ohne jede Geräuschveränderung; jedes anschwellende Rauschen bleibt ohne optischen Gegenwert. Geräusche und Licht wechseln einander nicht ab in der Art von Blitz und Donner. Hat ein Geräuschpegel sein Maximum erreicht, bleibt ein erwartetes visuelles Ereignis aus: nichts geschieht. Auditiver Lärm und visuelle Ereignislosigkeit stehen in diametralem Gegensatz zueinander.

Der Betrachter schaut in den offenen Schlund der Rohre, die wie zwei schussbereite Kanonen auf ihr Feuersignal zu warten scheinen. Sie gemahnen an die Posaunen, die mit ihrem warnenden gewaltigen Schall die Stadtmauern Jerichos zum Einsturz brachten: "Das Volk schrie, und man ließ die Posaunen erschallen. Als das Volk den Posaunenschall hörte, stieß es einen gewaltigen Kriegsschrei aus, und die Mauer stürzte in sich zusammen." (4) Doch hier rührt das mahnende Dröhnen nicht von den Rohren her, deren offenen Enden dies anzudeuten scheinen; alles geräuschvolle Drohen hat seine Ursache außerhalb der Szenerie, die im Video gezeigt wird. Eine Gefahr scheint sich hinter dem Rücken des Betrachters aufzubauen, deren Quelle er nicht gewahr werden kann. Der Besucher möchte sich der Geräuschquelle zuwenden, doch ist dies unmöglich. Das Gefühl, an einem anderen ihm nicht einsichtigen Ort geschieht etwas, dessen Geräusche er hören, deren Gefahr er jedoch nicht kennen und dessen Ursache er nicht sehen kann, verschafft ihm das Gefühl der Ohnmacht. Der Betrachter kann den Raum, der ihm im Video dargeboten wird, nicht verlassen, er vermag den Kopf nicht wenden zu der Geräuschquelle hin. Der fixierte Blick wird wie eine Bindung, eine Fesselung erlebt, die nichts anderes zulässt, als eine bewegungslose Szene zu betrachten, über die Lichter und Schatten gleiten, kommentiert von Maschinengeräuschen, deren Herkunft nicht zu orten ist. Doch nichts geschieht.

DOCK II zeigt eine Situation in Echtzeit, doch scheint diese Echtzeit stillzustehen; nur das Flackern der Lichter gibt dem Betrachter zu erkennen, dass er sich nicht vor einem toten Videostandbild befindet. Das Video erzählt keine Geschichte, es hat weder Anfang noch Ende; Lichter und Rauschen steigern sich, werden weniger, erstarken wieder in endloser Folge ohne einen erkennbaren Sinn oder Nutzen. Das Vorher ist dem Nachher gleich, die Ereignislosigkeit erschreckt wie die ablaufende Zeit des Lebens, die ungerührt von unscheinbaren Tagesereignissen verrinnt. Die Unerträglichkeit seines eigenen Lebensverlaufes, das dem eines bewegungslosen Daseins gleicht, während man die Weltgeräusche des Lebens ständig vernimmt, scheint das Video einzufangen. Hier liegt seine subtile Botschaft.

DOCK II erzählt keine narrative Geschichte, es vermittelt keinen begreifbaren Sinn; die Abwesenheit alles Menschlichen bestimmt seine dunkle doch kühle Atmosphäre des Technischen, das als Synonym für die Aussichtslosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Unausweichlichkeit des menschlichen Dramas steht, welches das Ringen seiner zeitlichen Existenz mit dem unweigerlichen Tod bedeutet.

Das gezeigte Interieur des Videos erinnert eher an die Anlage eines Schachtes denn an eine Schiffswerft; die beiden Rohre, der bunkerartige Betonraum, die Konstruktionen aus Stangen, Leitungen und Gerüsten, bilden das Interieur einer funktionellen "Architektur", in der Maschinen menschliche Wesen ersetzen und von ihrer Abwesenheit berichten. Maschinelle Geräusche dringen herein und verklingen wie das Schluchzen einer Schlucht.

Der Terminus DOCK assoziiert Begriffe wie Bewegung, Arbeit und Masse, die angesichts des Gezeigten leer bleiben. Die Erwartung, auf eine kraftvolle Mechanik zu treffen, die ein Heraufheben und Herabpumpen, ein Hinfahren und Herschieben, ein Hochstemmen und Herunterdrücken mittels großer Kräfte demonstriert, wird nicht erfüllt. Selbstbewusst widerspricht das Video seinem eigenen Titel, indem es unerträglichen Stillstand visualisiert anstelle des erwarteten Kräftespiels. Die vorgeführten Aggregate können keine Energie produzieren; die erwarteten Kräfte scheinen an die Motorengeräusche gekoppelt zu sein, deren Erzeuger der Betrachter nicht wahrnehmen kann. Die ihm vorgeführten Geräte verharren in schweigender Starre, während die lauten Schwingungen der Luft zugleich auf höchste Mobilität verweisen: neben, über, hinter dem Betrachter beginnt eine Zone aktiver Bewegung, deren reales Gefahrenpotential nicht auszumachen ist.

Die Stimmung des Videos ist vergleichbar mit den Arbeiten Mic Ennepers im dreidimensionalen Raum; auch seine begehbaren Architekturen vermittelten eine Atmosphäre der Bedrohung, der lähmenden Ausweglosigkeit angesichts monoton verrinnender Zeit. Doch verschaffte die Möglichkeit, ein solches Raumobjekt zu begehen, zu umwandern, dem Besucher Erleichterung; durch den Perspektivewechsel, den seine eigenen Körperbewegung erlaubte, boten sich ihm zumindest verschiedene Ansichten des Immergleichen. Demgegenüber vermittelt das Video ein zentralistisches Bild, das nur eine einzige Perspektive vorgibt; in seiner Seinsform hat es damit Ähnlichkeit mit einem Photo, einer Malerei, der man sich nur gänzlich abwenden kann und sich außerhalb des Imaginären stellt. Das Unausweichliche scheint darum im Videobild ungleich gewaltsamer trotz seines immateriellen Charakters; dem Betrachter eröffnet sich keine Möglichkeit, sich dem Gezeigten zu entziehen und seine innere Qual durch das Einsetzen eigener Distanzmöglichkeit zu lindern.

Gemälde von Susanne Stähli

12.05.2005 - 26.06.2005

„Ich lasse mich von der Farbe leiten.“ Mit diesen Worten umschreibt Susanne Stähli den Entstehungsprozess ihrer Malerei. Meist sind es die Grundfarben Rot, Blau oder Gelb, die die Bildfläche beherrschen. Die in Witten lebende Künstlerin schafft Farbwelten, deren faszinierende Magie sich vor allem im Licht entfaltet. Es wird von den einzelnen Farbschichten mehrfach und auf den unterschiedlichen Tiefenebenen gebrochen. Dadurch wird der Betrachter mit einbezogen, er wird zur Bewegung herausgefordert und animiert, verschiedene Standpunkte einzunehmen.

Bilder von Ines Hock und Claudia Desgranges

17.04.2005 - 19.06.2005

Bereits 2004 waren Einzelwerke von Claudia Desgranges und Ines Hock in der Ausstellung „Farbe als Farbe – Werke aus der Kunstsammlung der Werner Richard – Dr. Carl Dörken-Stiftung“ im Museum am Ostwall zu sehen. Nun ermöglicht die aktuelle Schau einen Überblick über die Farbmalerei der beiden Künstlerinnen. Dabei lassen sich Eigenständigkeit und Unterschiedlichkeit sowie Berührungspunkte der beiden künstlerischen Ansätze entdecken.

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Die meist vertikalen Pinselstriche sowie die beim Herunterlaufen getrockneten Farben zeugen davon, wie Claudia Desgranges Bilder auf Aluminium entstehen. Ines Hock malt mit Öl auf Leinwand. Diese eher traditionelle Technik wirkt dank Hocks Malweise jedoch sehr dicht, schillernd und schafft neue Farbräume.

Munch: Zwei junge Mädchen

17.03.2005 - 01.05.2005

Begleitend zur Ausstellung „Munch revisited. Edvard Munch und die heutige Kunst“ findet in Kooperation mit dem Museum am Ostwall, der Weiterbildungseinrichtung Austausch & Begegnung und der Gesamtschule Gartenstadt das Schulprojekt „Existenz und Individuum“ statt. Dabei handelt es sich um eine künstlerische Stellungnahme Dortmunder SchülerInnen zu den Werken und Themen der Ausstellung. Diese Kunstwerke werden unter dem Titel „Munch, nimm das Leben nicht so ...“ präsentiert.

Studio

Munch - Käte und Hugo

30.01.2005 - 01.05.2005

Der norwegische Maler Edvard Munch (1863–1944) gehört nicht nur zu den bedeutendsten, sondern auch zu den einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten des 19. und 20. Jahrhunderts. Für seine existentiellen Themen fand er radikal neue Formen des Ausdrucks. Spuren der künstlerischen Beschäftigung mit seinem Werk sind bis heute weltweit auszumachen.

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Die Ausstellung geht der Frage nach, wie Munchs Schaffen auf die zeitgenössische Kunst einwirkt. Die Impulse von Edvard Munch auf die Kunst der heutigen Zeit sind dabei vielfältig und auf individuelle Weise direkt oder indirekt wirksam. In der vielschichtigen Gegenüberstellung umkreist „Munch revisited“ drei Themenbereiche: Melancholie und Einsamkeit • Frau und Mann • Mensch und Raum.

Gezeigt werden über 50 Gemälde und Grafiken von Edvard Munch, denen ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler gegenüber stehen. Dabei werden neben Malerei, Grafik und Zeichnung auch Fotografie, Installationen, Filme und Videoarbeiten präsentiert. Georg Baselitz, Louise Bourgeois, Eric Fischl, Nan Goldin, Martin Kippenberger, Maria Lassnig und Franz Gertsch sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie die jüngere Szene: Tracey Emin, Peter Doig, AK Dolven oder Eija-Liisa Ahtila. Wichtige Werke von Edvard Munch aus Sammlungen international bedeutender Museen, u. a. aus der Nationalgalerie Oslo, der Sammlung Thyssen-Bornemisza, Madrid, dem Kunstmuseum Bergen und dem Rotterdamer Museum Boijmans van Beuningen, werden anlässlich der Ausstellung nach Dortmund verliehen. Kuratorin ist Dr. Rosemarie Pahlke. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Eine Ausstellung des Museums am Ostwall in der Kunsthalle Dortmund, Hansastraße 3, 44137 Dortmund (Gebäude des Museums für Kunst und Kulturgeschichte)

23.01.2005 - 27.03.2005

Die Arbeiten Christoph Dahlhausens (Jg. 1960) finden seit Mitte der 1990er Jahre national und international große Beachtung. 2003 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Bonn. Im Zentrum seines Œuvres stehen die Farbe und das Licht. Für seine Beschäftigung mit diesen – für die visuelle Wahrnehmung elementaren Erscheinungen – wählt der Künstler in erster Linie den lichtdurchlässigen Werkstoff Glas.

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Auf diesen trägt er in Wandarbeiten und seinen oft auf den Raum bezogenen Installationen Kunststofffolie, Fotografien und C-Prints auf. In der Ausstellung werden neben bereits bestehenden Arbeiten auch Werke gezeigt, die in der Auseinandersetzung mit den Räumlichkeiten des Museums am Ostwall entstanden sind.

Fotokunstwerk von Jürgen Wassermuth (Winterlandschaft)

19.01.2005 - 06.03.2005

Lässt sich Zeit darstellen? Welche Form hat sie dann? – Ist es ein Zeit-Punkt oder ein Zeit-Raum, der in den Bildern deutlich wird? – Welcher Raum entsteht in den Köpfen der Betrachter? – Der Dortmunder Fotokünstler Jürgen Wassmuth studierte Fotografie an der FH Dortmund und der Parsons School of Design in New York. Zum ersten Mal stellt er der Öffentlichkeit eine neue Kunstform mit großformatigen Fotografien vor. Die Bilder verursachen eine gewisse Aufregung im Kopf: Sie wirbeln durchs Gehirn.

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