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Ausstellungsarchiv 2007 - Ausstellungsarchiv - Ausstellungen - Museum Ostwall - Museen - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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Museum Ostwall

Dortmunder U

Ausstellungsarchiv Museum Ostwall 2007

Bild zur Ausstellung: Anny und Sibel Öztürk

25.10.2007 - 27.01.2008

Die Schwerstern Anny und Sibel Öztürk präsentieren ihre Installation „I promise it’s not political, I promise it’s 4 real“, die sich mit Fragen persönlicher Identität und von außen vorgenommenen identitären Zuschreibungen befasst.

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„Jolie Charité“ hat das soziale Engagement der Schauspielerin Angelina Jolie als Botschafterin des UNHCR und ihre Rolle als Mutter mehrerer zum Teil adoptierter Kinder aus verschiedenen Teilen der Welt zum Ausgangspunkt.

Die Besucherinnen und Besucher werden aufgefordert, ein Kunstwerk zu „adoptieren“ und damit eine internationale Hilfsorganisation zu unterstützen.

Plakat zur Ausstellung: Ilya und Emilia Kabakov

21.10.2007 - 27.01.2008

Die Ausstellung zeigt erstmals den Werkkomplex „Unter dem Schnee“ mit 23 großformatigen Gemälden und 35 Aquarellen aus den Jahren 2004 bis 2006.

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In dieser subtilen Malerei verbinden sich verschiedene Gattungen: Abstraktion, Landschafts- und Historienbild. Unter einer hellen Schneelandschaft brechen an verschiedenen Stellen bunte Spuren von Realität und Vergangenheit hindurch. Assoziationen an den Blick durch aufbrechende Wolkendecken aus dem Flugzeug oder an kleine Flächen in einer Landschaft bei Tauwetter kommen auf. Der tauende Schnee gibt Spuren der sowjetischen Vergangenheit und einer ferneren Zeit frei. Die erkennbaren Fragmente kommen zum Teil weniger aus der Erinnerung auf, sie scheinen eher der Imagination und den nostalgischen Phantasien einer jüngeren Generation zu entspringen. Aber auch als formlose Flecken auf einem weißen Hintergrund lassen sich diese Öffnungen sehen. So findet die neueste Serie Kabakovs in überraschender Weise eine Analogie zu dessen „weißen“ Gemälden der Jahre 1977/78, die in Moskau entstanden, wo der Künstler bis 1989 lebte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Gespräch zwischen Boris Groys und Ilya Kabakov sowie einem Beitrag von Rod Mengham.

Die Dortmunder Ausstellung und der Katalog werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Dortmund, den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, die Freunde des Museums am Ostwall und der Kulturstiftung Dortmund.

Ben Vautier: alles ist Kunst
Bild: VK-Bildkunst, Ben Vautier

15.09.2007 - 27.06.2009

"Sammlung in Bewegung. Neue Räume V" zeigt Werke aus der Sammlung des MO und stellt u.a. das Thema "Tierplastik" in den Mittelpunkt:

Von naturalistischen bis zu abstrakten Werken sind verschiedene Interpretationen des Themas zu sehen. Außerdem werden Teile des Archivs des Künstlers Hans Breder, der in den sechziger Jahren an der Universität Iowa eine Klasse für Intermedia gründete und bedeutende Künstlerinnen und Künstler zu Kursen einlud, öffentlich zugänglich gemacht

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Weitere Schwerpunkte der Präsentation bilden Werke des Informel und der Visuellen Poesie. Auch verschiedene künstlerische Positionen zur Konkreten Kunst und zur Op Art werden einander gegenübergestellt.

Ausschnitt von López’ Video „Estrecho Adventure”: der Held und zwei Beamte

26.07.2007 - 14.10.2007

In den Arbeiten Andrijana Stojkovic’ und Valeriano López’ steht das Thema des Unterwegsseins im Mittelpunkt:

López’ Video „Estrecho Adventure” ist Computerspielen nachempfunden. Der Held des Spiels will illegal aus Marokko nach Spanien einwandern und muss dabei verschiedene Hürden bzw. Spiellevel überwinden.

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Als Hauptgewinn winkt ein ungesichertes Arbeitsverhältnis als Kammerjäger.

Migration wird hier als Glückspiel begriffen, bei dem viele schon nach dem ersten Level durch ,game over’ ausscheiden.

Das Ehepaar in Stojkovic’ Video „Home“ scheint hingegen bereits am Ziel seiner Reise angekommen zu sein. Erst bei genauerem Hinsehen fällt auf, dass sich die beiden in einer provisorischen Flüchtlingsunterkunft eingerichtet haben, aus der sie jederzeit wieder nach Bosnien abgeschoben werden können und die doch schon für mehrere Jahre ihr ‚Zuhause’ ist.

Eine Fotografie aus der Ausstellung von Adrian Paci

17.06.2007 - 30.09.2007

Adrian Paci wurde auf der Biennale di Venezia im Jahre 2005 mit seinem Video „Turn on“ einem internationalen Publikum bekannt. Der Künstler inszenierte 18 Tagelöhner aus seiner Heimatstadt Shkoder zu einem Gruppenbild auf einer großen Treppe. Alle tragen einen Generator und eine Glühbirne, die sie zum Leuchten bringen.

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Das Video besticht durch seine soziale, gesellschaftliche und ästhetisch-poetische Dimension. Adrian Paci ist auch Maler, kommt ursprünglich von der Malerei. In seinen gegenständlichen Gemälden zeigt er Szenen seiner eigenen Hochzeit oder des bäuerlichen Lebens in Albanien – dabei bezieht er sich auf den Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini.

„Wie derzeit keinem anderen politischen Künstler“, so Hanno Rautenberg (Die Zeit), gelingen Paci „wunderbar lakonische Alltagsstudien, kleine Videogeschichten über die Armut und Verlorenheit seiner Heimat.“

Diese erste Einzelausstellung Adrian Pacis in Deutschland (*1969 in Albanien; lebt in Mailand) präsentiert Videoarbeiten, Fotografien, Installationen, Gemälde und Skulpturen.

Lichtschalter

03.05.2007 - 15.07.2007

Ivan Bazak macht in seiner zweiteiligen Arbeit die Komplexität von Migration erfahrbar. Die zwei Heimatsuchenden, die er exemplarisch darstellt, bewegen sich in zwei verschiedene Richtungen. Der eine, Berni, ein Deutscher, findet ein neues, temporäres Zuhause in Kolomyja in der Westukraine – der andere, Vitalik, ein Ukrainer, besucht seine Mutter, die in Italien "zu Hause" ist.

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In der Rauminstallation „Berni in Omas Haus“ hat Bazak Teile der Inneneinrichtung des Hauses, das der Deutsche während der Wintermonate bewohnte, nachgebaut. Gezeigt werden insbesondere die kleinen praktischen Veränderungen, die Berni vorgenommen hat – um es sich in seinem neuen Zuhause gemütlich zu machen. Dagegen dokumentiert „Vitalik besucht seine Mutter“ eine Reise von Kolomyja nach Mailand. Objekte, Videos, Bilder und Fotos zeigen Stationen von Vitaliks Reise. Dieser reist ohne Papiere oder Visa – aber mit der gleichen inneren Haltung wie jemand, der zum Kaffee ins Nachbardorf fährt.

Kunstwerk "Schallplattenschaschlik" von Nam June Paik

18.03.2007 - 02.09.2007

Bei der Neupräsentation der Werke aus der Sammlung des MO steht in diesem Frühjahr das Thema „Menschenbild“ im Mittelpunkt.

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Aus dem Bereich des Expressionismus werden zahlreiche Portraits, unter anderem von Alexej von Jawlensky und Paula Modersohn-Becker, zu sehen sein, die durch Aquarelle, Druckgrafiken und Skulpturen zum Thema ergänzt werden. Auch die Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler greifen das Thema „Mensch“ auf: Selbst- und Fremdinszenierung, aber auch die Auseinandersetzung mit Seelen- und Gemütszuständen, dem Einfluss der Medien oder historischen Ereignissen werden in Fotografien und Videoarbeiten aufgegriffen. Im Bereich des Fluxus werden große Werke und kleine Auflagenobjekte zu den Themen Materialästhetik und politische Ikonographie präsentiert. Besonders umfangreich ist der Künstler Joseph Beuys vertreten; Arbeiten von Nam June Paik und Diter Roth können frisch restauriert neu betrachtet werden. Im Anschluss an die vorherige Sammlungspräsentation werden weitere Werke aus dem Bereich der Farbmalerei zu sehen sein, bei denen der Aspekt der Monochromie im Vordergrund steht.

Werk "Mann im Baum"

25.02.2007 - 28.05.2007

Das wahrere Bild

Dorothee von Windheim bezeichnet sich selbst als Malerin, sagt aber auch: „Das letzte gemalte Bild habe ich 1971 vergraben, begraben. Für mich bedeutet diese Berufsbezeichnung weniger Kennzeichnung meiner Berufs-Tätigkeit als vielmehr meiner Lebens-Haltung.

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Ich bin Malerin. Ob ich mit dem Skalpell, mit dem Fotoapparat, mit der Nähnadel arbeite – es kann etwas dabei herauskommen, das mit Malerei zu tun hat.“ Bei ihren Werken – den Tüchern, Mauerabnahmen, „Baumstücken“ und ihren Fotos mit Abdrücken – bezieht sie sich auf die Hl. Veronika, die einen Abdruck auf einem Tuch empfing und ihn als wahres Bildnis Christi erkannte. Es ist nicht der theologische Aspekt, der die Künstlerin beschäftigt, sondern die Fragen: Was sind Bilder? Wie entstehen sie? Was ist ihre Berechtigung?

Dabei beruft sich Dorothee von Windheim „mehr auf Tàpies, Dubuffet, auf die art brut und auf die ready mades eines Duchamp als auf irgendeinen gestischen Maler“ (Hanna Hohl).

Die Künstlerin wurde in Volmerdingen geboren, lebt seit 1981 in Köln, lehrt seit 1989 als Professorin an der Kunsthochschule in Kassel und ist seit 2000 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

Werk des Künstlers Jun Yang (Get a formal haircut not too funky not too wild)

18.01.2007 - 15.04.2007

Jun Yang (in China geboren und in Österreich aufgewachsen) zeigt in seiner Arbeit „CAMOUFLAGE. LOOK like them. TALK like them.“, wie Menschen durch von der Norm abweichendes Verhalten oder Aussehen zu „Verdächtigen“ werden. Gleichzeitig schlägt er Möglichkeiten der „Tarnung“ (d.h. Anpassung an bestimmte Normen) vor, mit denen sich für die so Stigmatisierten Handlungsspielräume eröffnen lassen.

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Das dazugehörige Video thematisiert die Verschärfung von Überwachung und Kontrolle nach dem Anschlag auf das World Trade Center am 11.9.2001 und deren Folgen für jene, die als „fremd“ und damit als „verdächtig“ identifiziert werden. In seiner Videoarbeit „coming home. daily structures of life“ beschreibt Jun Yang, wie die klischeehaften Erwartungen der westlichen Welt die kulturelle Identität chinesischer Einwanderer mit prägen können: Seine Eltern eröffneten in Österreich ein Restaurant, obwohl sie keinerlei Erfahrungen in der Gastronomie hatten.

18.01.2007 - 31.01.2008

Eine Ausstellungsreihe zu Identität und Migration

Die Reihe „Wo ist Zuhause?“ zeigt fünf aktuelle künstlerische Positionen zu den Themen Migration und Identität. Sie wirft die Frage auf, wie Menschen zu Fremden (gemacht) werden, wie „migrantische Identität“ geprägt wird und wie sich verschiedene kulturelle Backgrounds vermischen.

Weitere Informationen

Zu sehen sind Arbeiten von Jun Yang, Rauminstallationen Ivan Bazaks, Videoarbeiten von Andrijana Stojkovic und Valeriano Lopez sowie Rauminstallationen und ein neues Projekt von Anny und Sibel Öztürk.

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