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Ausstellungsgespräche zu "Das Museum als Kraftwerk" - Schulklassen - Bildung und Kommunikation - Museum Ostwall - Museen - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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Museum Ostwall

Dortmunder U

Ausstellungsgespräche zu Museum als Kraftwerk

Die Angebote des Bereichs Bildung und Kommunikation finden in der Dauerausstellung des MO (4. und 5. Etage) sowie in den Kunstwerkstätten, Seminar- und Veranstaltungsräumen und Medienlabors in der U2 – Ebene für Kulturelle Bildung (2. Etage) statt.

  • MO Kunstworkshops bieten ein Gespräch in der Dauerausstellung und einen künstlerisch-praktischen Teil in der Kunstwerkstatt. Dauer: 120 Minuten
  • Ausstellungsgespräche finden im Bereich der Dauerausstellung statt. Dauer: 90 Minuten

Schulklasse

Lupe: Klicken zum Vergrößern Ausstellungsgespräche für Schulklassen können gebucht werden.
Foto: Barbara Hlali

Themen

Die folgenden Themen werden als Kunstworkshops zur Dauerausstellung angeboten.

Sie können auch als reines Ausstellungsgespräch, ohne den praktischen Teil in der Kunstwerkstatt gebucht werden.

Die Vermittlungsangebote richten sich an alle Altersgruppen und Schulformen und werden jeweils entsprechend angepasst.




Gebühren

Kunstworkshop für Schulklassen: Gebühr: 90,00 Euro, Eintritt: frei
Ausstellungsgespräch für Schulklassen: Gebühr: 65,00 Euro, Eintritt: frei
Kunstworkshop für Kita-Gruppen: Gebühr: 60,00 Euro, Eintritt frei
Ausstellungsgespräch für Kita-Gruppen: Gebühr: 50,00 Euro, Eintritt frei

Schwerpunktthemen

Tierdarstellung in Bildern

Im Museum kann man ganz plötzlich den wildesten Tieren gegenüberstehen! Expressionistische Künstler haben sie auf Bildern oder als Figuren festgehalten. Manchmal sehen die Tiere richtig "echt" aus, manchmal sind sie auf wesentliche Merkmale reduziert. Mal ist die dargestellte Situation ganz real, mal wie ein Wunschtraum; wenn Menschen und Tiere friedlich zusammen zu sehen sind. Die Schüler/innen gehen im Museum auf Tiersafari und lernen verschiedene Darstellungsweisen kennen.

Expressionistische Portraits

Expressionistische Künstler haben beeindruckende Portraits geschaffen, die in lebendigen Farben und außergewöhnlichen Formen nicht nur die Äußerlichkeiten einer Person abbilden, sondern auch einen Einblick in ihre Persönlichkeit geben. Im Gespräch in der Sammlung stehen Bildnisse von Alexej von Jawlensky und Karl Schmitt-Rottluff im Mittelpunkt, denen im "interaktiven´ Bildarchiv" Portraitaufnahmen unserer Zeit gegenübergestellt werden.

Ein rosa Mond, grüne Wolken und blaue Wege? Expressionistische Landschaftsbilder vermitteln durch ihre Farbigkeit besondere Stimmungen. Landschaftsbilder von Ernst Ludwig Kirchner und August Macke geben Anlass, sich mit der Wirkung von Farbe auseinander zu setzen. Mit Gouache-Farben versetzen die Schüler/innen eine Landschaft in unterschiedliche Stimmungen.

Ob in frühen Zeichnungen und Gemälden oder auf zeitgenössischen Fotos und in Videos: Mit der Darstellung von Menschen beschäftigen sich bis heute Künstlerinnen und Künstler. Verschiedene Facetten von Menschen und ihrer Persönlichkeit werden sichtbar. In diesem Ausstellungsgespräch wird der Fokus auf die Möglichkeiten gelegt, mit unterschiedlichen Techniken Bilder von Menschen festzuhalten.

Ausgehend von der klassischen Moderne bis hin zu Informel und Farbmalerei wurde Farbe im Laufe der Kunstgeschichte immer autonomer eingesetzt: Sie beschreibt nicht mehr einen Gegenstand sondern transportiert eigene Wirkungen und Bedeutungen. Im Ausstellungsgespräch wird der eigenen Farbwahrnehmung nachgegangen. Wie verändert sich die Wirkung einer Farbe durch verschiedene Kombinationen? Wie kann Farbe allein zum Ausdrucksmittel für Inhalte´ werden?

Schulklasse
Foto: Barbara Hlali

Da kann einem ganz schwindelig werden: Spiegelungen verschwimmen vor den Augen, Spiralen pulsieren im Bild und Gegenstände rotieren in Hochgeschwindigkeit! In der Kunstrichtung der Kinetik wird Bewegung zum Teil des Kunstwerks. Bewegt sich dort wirklich etwas oder schwanke ich selber? Die SchülerInnen entdecken verschiedene Arten von Bewegung in der Kunst und experimentieren selbst mit rotierenden Kreisel-Mustern und optischen Täuschungen.

An Zeichnungen und Druckgrafiken ist besonders faszinierend, dass sie mit den einfachsten Mitteln eine ganze Welt auf dem Papier entstehen lassen. In der Dauerausstellung lernen die Schüler/innen unterschiedliche Druck- und Zeichentechniken kennen. Sie erhalten Anregungen für eigene zeichnerische und druckgrafische Experimente.

Schüler/innen im Bereich Fluxus
Foto: Barbara Hlali

Was hat denn die Kunst mit unserem Alltag zu tun? Diese Frage stellen sich Künstler des "Fluxus" wie Nam June Paik, Wolf Vostell, Dieter Roth oder Joseph Beuys. Und sie beantworteten sie ganz radikal: Die Kunst hat alles mit dem Alltag zu tun! Sie stellt für diese Künstler ein Mittel dar, Informationen und Ideen an Menschen zu vermitteln und so auch deren Alltag und Handeln zu beeinflussen. Die Interpretation verschiedener Werke des Bereichs Fluxus und der "erweiterte Kunstbegriff" von Beuys werden im Ausstellungsgespräch diskutiert. Das "interaktive Bildarchiv" bietet zudem die Möglichkeit, Alltagsbilder den Werken gegenüber zu stellen.

Oftmals drücken Künstler/innen in ihren Werken bestimmte Ansichten aus oder benutzen Kunst, um gesellschaftliche oder politische Themen aufzugreifen und Kritik zu äußern.
In der Dauerausstellung setzen sich die Schüler/innen mit verschiedenen solcher künstlerischen Positionen auseinander: Beispielsweise bezieht Wolf Vostells „B-52 statt Bomben“ zum Krieg Stellung, Mark Dion greift in seiner Installation das Thema Gentechnik auf und Jörg Immendorf hält sich „als Verteidigungsminister bereit“. In Collagetechnik und Zeichnung erarbeiten die Schüler/innen eine eigene kreative Reaktion auf Themen, die sie selbst beschäftigen.

Besonders zeitgenössische Kunst lässt sich oft nicht mehr klar bestimmten Kunstformen oder Sparten zuordnen. Künstler/innen mischen nicht nur verschiedene Medien, sondern sie erfinden ganz neue künstlerische Ausdrucksweisen oder erklären alltägliche Tätigkeiten zu Kunstaktionen. Die Schüler/innen erkunden solche Kunstformen aus den Bereichen Happening, Environment, Dokumentation und Archiv.

Besonders zeitgenössische Künstler/innen wie Adrian Paci, Tobias Zielony oder Freya Hattenberger setzen sich in ihren Fotos und Videos mit Fragen der Identität des einzelnen Menschen auseinander und fragen nach seinem Verhältnis zur Gesellschaft in der er lebt. Sie zeigen Identitäten, die oftmals gebrochen sind und fordern dazu heraus, eigene Rollenklischees und Lebensmuster zu hinterfragen. Das Interaktive Bildarchiv unterstützt diese Erkundung. Auf der Grundlage von eigenen Fotos gestalten die Schüler/innen eine Neuinszenierung der eigenen Person.

Wie kann man den Raum darstellen, der uns umgibt? In diesem Workshop werden die verschachtelten Räume der Dauerausstellung des Museums Ostwall, die interessante Architektur des Dortmunder U insgesamt und die Ausblicke hoch über der Stadt thematisiert. Sie geben Anlass für zeichnerische Experimente, die über eine klassische perspektivische Darstellung hinausgehen. Aus einfachsten Materialien entsteht dann in der Kunstwerkstatt eine ganze futuristische Stadt.

Wie hängt die Kunst mit dem Leben zusammen? Wie prägen Alltagsästhetik und künstlerische Gestaltung die eigene Wahrnehmung? Was wollen wir selbst im Museum sehen? Im Interaktiven Bildarchiv im Museum Ostwall können Bilder aus den unterschiedlichsten Zusammenhängen zueinander in Beziehung gesetzt werden; eigene Fotos können ins Archiv aufgenommen werden. Die Schüler/innen gehen auf eine Forschungsreise ins Spannungsfeld von Alltag, Kunst und Leben und gestalten dabei einen eigenen Atlas der Weltbilder im Austausch mit den Kunstwerken des Museums. Auf der Suche nach Bildern tritt das Museum bei diesem Angebot bereits im Vorfeld des Museumsbesuchs mit den Schüler/innen in Kontakt.

Information und Anmeldung

Museum Ostwall im Dortmunder U - Bildung und Kommunikation
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund
Telefon: 0231 50-23247
E-Mail: mo.bildung@stadtdo.de
Symbol: Kontakt

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