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Sammlung in Bewegung: 'Der zweite Blick' - Das Museum - Museum Ostwall - Museen - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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Museum Ostwall

Dortmunder U

Der zweite Blick

Sammlung in Bewegung
27. November 2011 bis Herbst 2012 (4. und 5. OG)

Winfred Gaul, o. T. (4-7-58), 1958, Öl auf Leinwand, VG Bild-Kunst 2011

Lupe: Klicken zum Vergrößern Winfred Gaul, o. T. (4-7-58), 1958, Öl auf Leinwand, VG Bild-Kunst 2011

Ein Jahr nach seinem Umzug in das Dortmunder U ändert das Museum Ostwall im November 2011 erstmals die Präsentation seiner Sammlung. Der Titel der neuen Präsentation lautet "Der zweite Blick. Sammlung in Bewegung".

"Menschenbilder" ist eines der Themen in den Räumen der Klassischen Moderne. Hier tritt Pablo Picassos "Femme nue couchée" Henry Laurens' "L‘Adieu" gegenüber. Neben Bernhard Hoetger wird von nun an auch der Dortmunder Bildhauer Benno Elkan mit dem Portrait seines Schwagers Carl Einstein vertreten sein und bereits bekannte Doppelportraits von Paula Modersohn-Becker und Karl Schmidt-Rottluff treten miteinander in einen Dialog.

Im Bereich der Landschaft bildet nun Max Pechsteins "Schneeschmelze" einen spannenden Kontrast zu Alexej von Jawlenskys "Hügel".

Die Gruppe der informellen Malerei präsentiert sich mit Werken von Winfred Gaul, Bernard Schultze, Peter Brüning und Gerhard Hoehme neu. Sie werden – als zweiter Strang der deutschen Nachkriegskunst – den abstrakten Werken von Ernst Wilhelm Nay, Fritz Winter und Fritz Wotruba zur Seite gestellt. Grafiken und Gemälde des US-Amerikaners Phil Sims geben auf der oberen Etage einen Einblick in die zeitgenössische Farbmalerei, während den abstrakten Druckgrafiken des Dortmunder Künstlers Harry Fränkel anlässlich seines 100. Geburtstages ein eigenes Kabinett gewidmet wird.

Im Zentrum der Sammlungspräsentation stehen jedoch weiterhin die Werke des Fluxus, einer Kunstbewegung, die in den 1960er Jahren Kunst und Alltag zu verbinden suchte. Sie werden durch Multiples sowie größere Werkkomplexe von Wolf Vostell, Dieter Roth und Joseph Beuys ergänzt. Darüber hinaus werden weiterhin Werke der zeitgenössischen Kunst von Anna und Bernhard Blume, Martin Kippenberger, Freya Hattenberger, Mark Dion und anderen zu sehen sein.

Phil Sims, Red Quartet I-IV, 1980, Radierung auf Büttenpapier

Lupe: Klicken zum Vergrößern Phil Sims, Red Quartet I-IV, 1980, Radierung auf Büttenpapier

Das Interaktive Bildarchiv des Museums Ostwall ist Teil der neuen Sammlungspräsentation. Es sammelt fotografische und digitale Bilder und ist als Projekt gedacht, an dem sich alle Menschen beteiligen können. Das Interaktive Bildarchiv bietet eine Plattform zur Verhandlung über und Teilhabe an einem Bilddiskurs, der über die Bilderwelten der Kunst hinausgeht. Die aktive Teilnahme, Vorträge und die Gesprächsrunden „Bildatlas“ lassen den Raum des Interaktiven Bildarchivs zu einem Ort des Denkens in Bildern, des Sprechens über Bilder und des Sammelns von Bildern werden.

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