Die meisten Werke, die von September 2011 (09/11) bis April 2012 (04/12) in dem Klangkunstprogramm des Museums Ostwall zu hören sind, wurden mit dem WDR und Klaus Schöning produziert, im WDR Köln urgesendet und dem Museum Ostwall für die neue Reihe "Lautsprecher. MO Klangkunstprogramm" dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.
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Die Hörspielredaktion des WDR 3 in Köln sendete seit dem 3. Januar 1963 unter der Bezeichnung "Hörspiele im III. Programm". Ende der 1960er-Jahre wurde der Titel zunächst in "WDR3-HörSpielStudio" und 1991 schließlich in "Studio Akustische Kunst" umbenannt.
Klaus Schöning (*1936) arbeitete seit 1962 als Redakteur und Hörspieldramaturg und leitete bis 2001 das von ihm begründete "Studio Akustische Kunst", das sich auf intermediale Klangproduktionen spezialisierte. Klaus Schöning erhielt zahlreiche internationale Preise und lehrt an der Kunsthochschule für Medien, Köln.
Unter Schönings Leitung "vollzog sich die Entwicklung des Studios von einer Redaktion mit einem Repertoire-Programm von Original-Hörspielen sowie begleitenden Sendungen zu einer zunehmenden Loslösung von den Kriterien des literarischen Radiodramas und der konsequenten Einbindung in die intermediale Tradition der Geschichte der Akustischen Kunst. Das wöchentliche Programm bildet heute ein offenes Atelier für KünstlerInnen aus Bereichen wie Literatur, Lautpoesie, Neue Musik, Pop und Jazz, Neues Hörspiel, Film, Bildende Kunst, Video-, Computer- und Performancekunst.
Ziel der Aktivitäten des Studios ist es, eine Sprache der Akustischen Kunst im Radio zu entwickeln, ähnlich der Sprache der Bilder des Films." (www.medienkunstnetz.de/werke/wdr-studio)
Lautsprecher – MO Klangkunstprogramm – z.T. mit englischen Texten [pdf, 263 kB]