Das Ruhrgebiet macht gute Figur
Wenn Sie auf Ihrem Weg durchs Ruhrgebiet demnächst einer Edelstahl-Figur begegnen, die Sie mit ihren langen Beinen locker überragt – dann sind Sie auf eine Kunst-Aktion des Dortmunder Künstlers Wolfgang Schmidt gestoßen. Hundert dieser 2,50 Meter großen RuhrFiguren will er zwischen Dortmund und Duisburg aufstellen, und zwar so, dass die Skulpturen, aus großer Höhe betrachtet, wieder die Figur selbst ergeben.
Die Hochspringerin und Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth - hier mit dem Künstler Wolfgang Schmidt - ist Schirmherrin des Projekts "RuhrFigur".
Foto: arteversum
Eine auf 50 Kilometer gestreckte Figur, gebildet aus vielen Einzelnen, so wie die Metropol- Region Ruhrgebiet aus vielen Städten, Kreisen, Bezirken besteht – das ist die Idee, mit der Wolfgang Schmidt auch Sportlerin Ulrike Nasse-Meyfarth überzeugte. Die ehemalige Hochspringerin und Olympia-Siegerin unterstützt als Schirmherrin die Aktion, die der Künstler allein durch Sponsoren finanziert. Wenn viele sich gemeinsam anstrengen, erst dann bekommt das Ganze seine Größe – und doch behält jede einzelne Skulptur ihre Einzigartigkeit.
Die Standplätze hat der Künstler mit Hilfe von Satellitenfotos ausgewählt. Ungefähr alle 500 Meter wird eine Edelstahl-Figur installiert. Die lang gestreckten Figuren sind das Markenzeichen des Künstlers Wolfgang Schmidt, der in seinen Arbeiten schon seit über einem Jahrzehnt immer neue und interessante Varianten erarbeitet.
Der Oberkörper liegt in Dortmund: Mit Hilfe von Satellitenfotos wählte Künstler Wolfgang Schmidt die Standorte seiner RuhrFiguren aus.
Foto: Wolfgang Schmidt (Grafik/Montage)