Hochöfen, Gasometer und Zechen prägten einst nicht nur das Gesicht der Stadt, sondern auch ihre Seele. Dortmund war die Stadt der Malocher, wie man Industriearbeiter nannte. Nach der schweren körperlichen Arbeit spülte man den Staub mit Bier herunter und erholte sich auf dem Fußballplatz. Nur logisch, dass das Ende der alten Industrien nicht nur Auswirkungen auf die Silhouette der Stadt hatte. Mit den Strukturen wandelten sich auch die Mentalitäten und das Freizeitverhalten. Aus der Stadt der Arbeit ist eine Stadt der neuen Lebenskulturen geworden.
Die "transindustriale" ist ein neues Festival, das vom 8. Mai bis Ende September 2010 Kunst, Musik, Literatur, Film und Performances in die Gärten und Parks der Stadt bringt. mehr…
Es heißt zwar "Micro!Festival", doch es bietet Macro-Vergnügen: Quirliges Straßentheater und außergewöhnliche Musikensembles aus der ganzen Welt bevölkern vom 27. bis 29. August 2010 die Dortmunder City. mehr…
"Hanging around", also "Rumhängen" ist Titel eines internationalen, multimedialen Projekts, das von Fotografien ausgeht und über Text und Musik bis zu darstellender Kunst führt. mehr…
Die "Urspuk Parade" ist ein städteübergreifendes Fest und eine bunte Parade, die vom 17. bis 19. September von Essen über Recklinghausen bis nach Dortmund zieht. mehr…
Es muss nicht gleich der Jakobsweg sein: "Pilgern im Pott" bietet die Chance, Spiritualität im Alltag zu entdecken. mehr…
Mehrere zehntausend Besucher kommen jedes Jahr, wenn Tausende Kerzen, Lampions und Lichter den Westfalenpark eine Nacht lang zauberhaft illuminieren. Schon mal vormerken: Am 14. August 2010 ist es wieder soweit! mehr…
Borussia Dortmund gegen den FC Liverpool, A.C. Milan gegen Schalke 04 – auch solche Begegnungen bietet die Kulturhauptstadt. Zu Gast im Dortmund sind an Pfingsten die Junioren-Teams europäischer Fußball-Clubs. mehr…
Wer in der Woche nach Pfingsten, vom 22. bis 30. Mai 2010, einen Blick in den Himmel der Metropole Ruhr wirft, wird über der Region ein imposantes Bild sehen. Knapp 350 gelbe Ballone mit langen Fahnen darunter schweben, Stecknadeln gleich, bis zu 80 Metern hoch. Sie schweben über ehemaligen Schächten, den Wurzeln des Ruhrgebiets, und machen damit sichtbar, was aus unserer Erinnerung zu verschwinden droht. mehr…
Ein Sommerfest mitten auf der A40/B1, der Hauptverkehrsader des Ruhrgebiets – das bietet "Still-Leben Ruhrschnellweg" am 18. Juli 2010 den Bewohnern der Metropole Ruhr und ihren Besuchern. Auf einer Strecke von fast 60 Kilometern und aus 20.000 Tischen entsteht eine Begegnungsstätte der Kulturen, Generationen und Nationen - die längste Tafel der Welt und ein einmaliges Fest der Alltagskulturen. mehr…
Nachts auf Zeche? Oder gar im Stadion? Das können Sie haben. Am 19. Juni 2010 stehen in der ganzen Metropole Ruhr Industrieanlagen offen – und bilden die beeindruckenden Kulissen für Kunst-Inszenierungen, nächtliche Erkundungen oder Partys. Bereits zum zehnten Mal feiert das Ruhrgebiet mit einer "ExtraSchicht" die Nacht der Industriekultur. Der Dortmunder SIGNAL IDUNA PARK ist eine der fünf Drehscheiben. mehr…
Der Tanz Kolbasti ist eine Art HipHop von der Schwarzmeerküste, eine ganz eigene Mischung aus Folklore und Breakdance – und bei türkischen Jugendlichen derzeit sehr angesagt. Getanzt wird auf Hochzeiten oder auch zum Sound von Ghettoblastern auf der Straße. Eine Tanzgruppe aus dem Türkischen Bildungszentrum will den Kolbasti in ganz Dortmund bekannt machen. Neben Gastauftritten in der Kulturhauptstadt Istanbul sind die Hobbytänzer Ende des Jahres auch in Dortmund zu sehen. mehr…
Die "Nacht der Jugendkultur" lockt Kinder und Jugendliche aus dem Haus: Vom 3. auf den 4. Juli 2010 entdecken sie, was Dortmund ihnen kulturell zu bieten hat. mehr…
Grünflächen stehen im Mittelpunkt des internationalen Projekts "Olsztyn - Dortmund: Zwei Gärten". Es geht um bislang kaum wahrgenommene Orte im öffentlichen Raum, die plötzlich ins Bewusstsein rücken: Mit Mitteln der Kunst und Landschaftsarchitektur werden die Gärten zur Plattform für internationalen Austausch und stärken nebenbei lokale Netzwerke - Anwohner und Kreative können mithelfen, den Orten eine neue Identität zu geben. Das Projekt begann im Sommer 2008 und wird im SEPTEMBER 2010 mit einem Workshop und dem Festival "Prototypen" seinen Höhepunkt erreichen. mehr…
Der Dortmunder Borsigplatz ist ein interkultureller Schmelztiegel. Die "Borsigplatz VerFührung" geleitet während der zweistündigen Tour in drei Gotteshäuser und liefert spannende Hintergründe. mehr…
Wenn sich im Frühsommer 2014 die Tore des DFB-Fußballmuseums erstmals öff-nen, ist Dortmund um eine einzigartige Attraktion reicher. Direkt gegenüber dem Hauptbahn-hof entsteht eine neue Pilgerstätte: für Fußballfans und Familien, Großeltern und Enkel, Jung und Alt. Wer noch kein Fußballfan ist, wird nach dem Besuch einer sein, hofft Manuel Neu-kircher, Sprecher der Geschäftsführung der Stiftung DFB Fußballmuseum gGmbH. mehr…
Einen Raum der Ruhe im großstädtischen Treiben schaffen die angehenden Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner des städtischen Tiefbauamtes derzeit auf dem Platz von Hiroshima. mehr…