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HANGINGAROUND / HEIMATQUARTIER - Lebenskulturen - RUHR.2010 (Archiv) - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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RUHR.2010 (Archiv)

Häuserfassade
Foto: Dragana Stevanovic

HANGINGAROUND / HEIMATQUARTIER

Rumhängen im Ruhrgebiet und seinen Partnerstädten

"Hanging around", also "Rumhängen" ist Titel eines internationalen, multimedialen Projekts, das von Fotografien ausgeht und über Text und Musik bis zu darstellender Kunst führt.

Was machen die Menschen eigentlich wirklich, wenn sie nicht arbeiten, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne? Wenn sie nicht morgens um 7:30 ihre Karte in die Stechuhr schieben, wenn sie nicht um halb vier in der Backstube stehen, nicht um 8 Uhr ihre Arbeitskluft überziehen, nicht Aktenvorgänge hin und herschieben, wenn sie nicht ihre Werkstatt öffnen oder sich in ihren Anzug werfen? Was ist das für ein Leben ohne fremdbestimmte Arbeit? Wie verbringen die Menschen ihre Zeit, die nicht Arbeitszeit heißt? Mit "Rumhängen"? Welche Bedeutung hat das Nicht-Arbeiten in den verschiedenen Ländern Europas und der Welt? Müssen wir den Begriff "Arbeit" in seiner jetzigen Bedeutung nicht in Frage stellen? Hat "Zeit" heute eine andere Bedeutung? "Zeit ist nicht Geld, sondern Leben".

Bilderstrecke: TWINS-Projekt "Hangingaround/Heimatquartier"

Bild

Herumhängen - Eine Szene aus dem Ruhrgebiet  Foto: Jens Sundheim

Alle Bilder dieser Serie finden Sie auch im Medienportal.

Ein Panoptikum des Zeitvertreibs

Das Projekt HANGINGAROUND/HEIMATQUARTIER machte 2006 seinen Anfang und erforscht den Zustand des "Rumhängens" im Ruhrgebiet und seinen Partnerstädten. Ziel ist ein Panoptikum des Zeitvertreibs: Eine Foto- und Videoausstellung zum Thema mit 120 Arbeiten aus aller Welt wird vom 1. bis 10. Juli 2010 in der Schalthalle auf dem Phoenix West-Gelände zu sehen sein. Eine von den Fotos inspirierte Tanztheater-Performance feiert am 2. Juli 2010 Uraufführung. Herumhängen als Gesamtkunstwerk - zu sehen, zu hören und zu erleben ist das in der letzten Phase von Präsentationen und Performances vom 1. bis 10. Juli 2010 auf dem Gelände PHOENIX West in Dortmund.

Verantwortlich für das Projekt sind Rolf Dennemann und artscenico performing arts, ein Zusammenschluss von Kunst- und Kulturschaffenden aus NRW. Das Projekt entstand als Teil des TWINS-Programms in Kooperation mit oder unter Beteiligung von Partnern aus den Partnerstädten des Ruhrgebiets.

Zum Thema

Foto-Ausstellung vom 1.- 10. Juli 2010 in der Schalthalle, PHOENIX West-Gelände Hörde

Eröffnung am 1. Juli 2010, 20:00 – 0:00 Uhr mit musikalischem Bühnenprogramm

geöffnet Freitag bis Sonntag 15:00- 22:00 Uhr, ab 5. Juli bis 10 Juli täglich 12:00 bis 17:00 Uhr

Uraufführung einer internationalen Tanztheater-Performance: 2./3. Juli 2010, 20 Uhr auf dem Außengelände

4. Juli: Öffentliches Denken/ public thinking mit auf dem Außengelände verteilten Sitzgelegenheiten, 17:00 bis 20:00 Uhr

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