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Konzerte der ISEA2010 RUHR - Musik - RUHR.2010 (Archiv) - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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RUHR.2010 (Archiv)

Hildur Gudnadóttir
Foto: Hildur Gudnadóttir

Konzerte der ISEA2010 RUHR

Musik-Experimente international

Die ISEA2010 RUHR, 16th International Symposium on Electronic Art, hat auch musikalisch einiges zu bieten. Die Konzerte an drei Augustabenden im Konzerthaus Dortmund bewegen sich musikalisch auf den Grenzwegen der elektronischen und elektroakustischen Musik.

Das Markenzeichen von Mudboy aus den USA sind die für die Zwecke elektronischer Musik aufgerüsteten und modifizierten Kirchenorgeln.

Lupe: Klicken zum Vergrößern Das Markenzeichen von Mudboy aus den USA sind die für die Zwecke elektronischer Musik aufgerüsteten und modifizierten Kirchenorgeln.
Foto: Moira Ricci

Das Konzerthaus Dortmund wird zum Schauplatz musikalischer Experimente. Mehrere Künstlergenerationen werden im Rahmen der ISEA2010 RUHR ihre aktuellen Kompositionen vorstellen: die Pionierin elektronischer Musik Éliane Radigue aus Frankreich, der experimentierfreudige "Doktor der Organologie" Mudboy (USA), der japanische Avantgardist Keiichiro Shibuya, der Hallmeister der Gitarrenmusik Fennesz aus Österreich und die feinsinnige Cellistin Hildur Gudnadóttir aus Island.

Hildur Gudnadóttir

Lupe: Klicken zum Vergrößern Die Isländern Hildur Gudnadóttir experimentiert mit der Bewegungsqualität von Klang.
Foto: Hildur Gudnadóttir

Halldorophon und aufgerüstete Orgel

Ungewöhnliche Instrumente – das von Guðnadóttir mitgebrachte Halldorophon oder die von Mudboy elektronisch aufgerüstete Orgel – ungewöhnliche Klänge gehören zu den Höhepunkten dieser spektakulären Konzertwoche. Das Konzerthaus Dortmund empfiehlt sich damit einmal mehr als ein Ort höchst zeitgemäßen Konzertgenusses.

Klangerlebnisse garantiert

Die Musik der internationalen Künstlerinnnen und Künstler beeindruckt durch die dunkle Schönheit des Violoncellos, erprobt die klangliche Verdichtung des Konzertflügels mit Hilfe digitaler Technik, durchzieht den Saal mit vom Hall getränkten Gitarrensounds und strebt hin zu fein pulsierenden Klängen.

Naldjorlak ist das erste akustische Stück der Pionierin elektronischer Musik, Éliane Radigue.

Lupe: Klicken zum Vergrößern Naldjorlak ist das erste akustische Stück der Pionierin elektronischer Musik, Éliane Radigue.
Foto: Massimo Golfieri

Zum Thema

Di, 24 August 2010, 20.30 Uhr
Hildur Gudnadóttir: Cello, Elektronik
Keiichiro Shibuya: Piano, Elektronik
Nach zwei Solokonzerten schließt der Abend mit einem gemeinsamen Auftritt der beiden Künstler ab.

Do, 26 August 2010, 20.30 Uhr
Mudboy: Orgel
Fennesz: Gitarre, Elektronik

Fr, 27 August 2010, 20.30 Uhr
Naldjorlak I, II, III
Éliane Radigue: Komposition, Charles Curtis: Cello
Carol Robinson: Bassklarinette, Bruno Martinez: Bassklarinette
Mit Einführung durch die Komponistin

Alle Konzerte im Konzerthaus Dortmund, Brückstraße 21
Eintritt: 29/18/10,30 Euro (ermäßigt: 18/10,30/7 Euro).

LINK: Konzerthaus Dortmund: http://www.konzerthaus-dortmund.de/

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