Konzerthaus widmet Exklusivkünstler eine "Zeitinsel“
Vier Jahre lang war der türkische Komponist und Pianist Fazil Say Exklusivkünstler am Konzerthaus. Zum Abschluss seiner Residenz im März 2010 ist dem Ausnahme-Talent die Konzertreihe "Zeitinsel Fazil Say" gewidmet.
Der Pianist und Komponist Fazil Say schrieb die "Istanbul Sinfonie“, die am 13. März 2010 uraufgeführt wird.
Foto: Marco Borggreve
Mit seiner Musik bewegt sich der gebürtige Türke in Klangwelten zwischen Orient und Okzident. Mittelpunkt der ihm gewidmeten Zeitinsel sind die Uraufführung des Auftragswerkes "Istanbul Sinfonie" sowie die deutsche Erstaufführung seines Violinkonzertes "1001 Nacht im Harem" mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Howard Griffiths und der Violinistin Patricia Kopatchinskaja.
Zudem stehen ein Rezital Says und das Konzert "Fazil Say & Friends" auf dem Programm: Say spielt mit seinen musikalischen Weggefährten, darunter Musiker und DJs aus Istanbul, Jazzer oder Vertreter der klassischen Musik. Ein Gastspiel des Programms in die Kulturhauptstadt Europas Istanbul 2010 ist geplant.
Das Konzerthaus an der Brückstraße widmet dem Ausnahme-Talent Fazil Say im März eine Konzertreihe.
Foto: Daniel Sumesgutner
Fazil Say, geboren 1970, studierte in seiner Heimatstadt Ankara, in Düsseldorf und Berlin Klavier und Komposition. 1994 gewann er die "Young Concert Artists International Auditions", was den Beginn seiner internationalen Karriere bedeutete. Seitdem ist er Gast bei allen führenden Orchestern und Festivals und eroberte sich über Berlin und New York mit seinem extrovertierten Klavierspiel die Konzertsäle. Schon heute zählt Say zu den wichtigsten zeitgenössischen Musikern. Er werde "zweifellos einer der großen Künstler des 21. Jahrhunderts sein", sagt die Pariser Zeitung "Le Figaro" voraus.