Philharmoniker spielen die "Astronauten-Odyssee"
Zerstörung und Erneuerung, unerschöpfliche Energie und der Wille, immer wieder das Unmögliche zu wagen – dafür steht der mythische Vogel Phönix, der aus seiner Asche neu geboren wird. Im Zeichen des Phönix steht auch ein Projekt des Theaters Dortmund und der Dortmunder Philharmoniker: "Phoenix Resurrexit" ist ein szenisches Oratorium, das die Schöpfungsgeschichte mit dem Phönix-Mythos verbindet, erlebt durch die Augen eines Astronauten. Ab 1. Juni 2010!
Der Komponist Christian Jost schrieb "Phoenix Resurrexit" im Jahr 2001.
Foto: Schott Music / Andreas Knapp
Komponist Christian Jost schrieb "Phoenix Resurrexit" ("Phoenix ist auferstanden") im Jahr 2001 für Sprecher, Sopran, Chor und Orchester. Dem Gedanken eines permanenten Wechsels zwischen Kreation, Zerstörung und Erneuerung folgend, hat der Komponist eine Handlung geschaffen, die er als "Odyssee in vier Teilen" bezeichnet. Phönix steht für den Komponisten dabei als Sinnbild für mythische Exotik und Liebe, die Entdeckung des Unendlichen und die drohende Gewissheit der Apokalypse.
Die Dortmunder Philharmoniker unter ihrem Generalmusikdirektor Jac van Steen nehmen sich der "Astronauten-Odyssee" an, die im Entstehungsjahr 2001 mit Klaus Maria Brandauer als Sprecher und der Sopranistin Christiane Oelze ihre Uraufführung feierte. Die Inszenierung am Dortmunder Theater übernimmt der holländische Regisseur Peter te Nuyl.