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TRIPTIQUE - Hip-Hop-Theater - Theater & Tanz - RUHR.2010 (Archiv) - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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RUHR.2010 (Archiv)

Szene aus dem HipHop-Theater

TRIPTIQUE

Bühne frei für Breakdance und Co.

Bei TRIPIQUE stehen ausgebildete Tänzer der Essener Folkwang-Schule, international erfolgreiche Choreografen und einige der besten Straßentänzer Deutschlands auf der Bühne. Sie treffen auf junge HipHop-Fans aus dem Ruhrgebiet. Was dabei herauskommt? Das bleibt spannend bis zum Schluss. Fest steht: Es handelt sich um eine Break|Tanz|Theater Performance des Renegade-Theaters aus Herne, einem der führenden HipHop-Theater in Deutschland.

Hip-Hop-Theater benutzt auch Elemente des Breakdance.

Lupe: Klicken zum Vergrößern Hip-Hop-Theater benutzt auch Elemente des Breakdance.
Foto: Karsten Jipp

Wie kann man jemanden zum Schweigen bringen? Woher kriegen Superhelden ihre Kostüme? Und nicht zuletzt: Wie verläuft die positive Gewöhnung an den Maulkorb? Fragen, für deren Beantwortung Renegade drei verheißungsvolle Nachwuchschoreografen und -regisseure zu einem Theaterversuch angestiftet hat: Lorca Renoux (Paris), Julio Cesar Iglesias (Kuba) und Frederik Rohn (Köln).

Kreative Mitverschwörer

Mit nicht mehr als einem zugewiesenem Bildmotiv ausgestattet steht jeder der drei vor einem Darstellerensemble aus zeitgenössischen Tänzern, B-Boys, einer Schauspielerin sowie jugendlichen Laien und somit vor der eigentlichen Aufgabe: Innerhalb von drei Wochen soll eine Episode realisiert werden, die später in einer Inszenierung mündet. Jeder Austausch unter den Choreografen ist strikt untersagt, einzig die Besetzung bleibt dieselbe; die Darsteller sind kreative Mitverschwörer und Anstifter, wechseln die Choreografen, Kleider und ihre Rollen.

Tänzer vor Lichtkunst

Lupe: Klicken zum Vergrößern TRIPIQUE ist ein Blind Date dreier kurzweiliger Episoden, in denen es um Macht und Maulkörbe, Kostüme und Superhelden geht.
Foto: teurk

Blind Date dreier Choreografen

Eine Woche vor der Premiere findet die Gegenüberstellung der in künstlerischer und künstlicher Isolation entstandenen Episoden statt. Sogleich werden diese unter den Händen einer

Dramaturgin verzahnt. Das Publikum darf gespannt sein, wie das Blind Date verläuft und ob es gelingt, die rasanten, kurzweiligen Sequenzen im Zuge der Inszenierung aufeinander übergreifen zu lassen und schließlich drei Künstler-Trips zum TRIPIQUE werden!

Den ausgefallenen Rahmen für die Premiere in Dortmund geben die kolossalen stählernen Kompressoren der alten Kokerei Hansa. Triptique entsteht in Koproduktion mit dem Theater Fletch Bizzel Dortmund und dem TanzRäume Festival Hagen.

Zum Thema

Premiere am 6. Mai 2010, 20.30 Uhr, Kokerei Hansa.
Weitere Vorstellungen am 7., 8., 9., 10. Mai 2010, jeweils 20.30 Uhr.

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