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Friedenslicht der Religionen - Twins-Projekte - RUHR.2010 (Archiv) - Freizeit & Kultur - Stadtportal dortmund.de

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RUHR.2010 (Archiv)

Himmelssäule
Foto: Gerhard P. Müller

TWINS-Aktion "Friedenslicht der Religionen"

Ein leuchtendes Beispiel für den Frieden

In der Installation "Friedenslicht der Religionen" des Lichtmalers Leo Lebendig vereinen sich die Symbole von Christen, Juden und Moslems zu einer strahlenden Einheit. Das Kunstwerk trägt die Friedensbotschaft als leuchtendes Beispiel vom Ruhrgebiet aus in die ganze Welt.

Friedensstern

Lupe: Klicken zum Vergrößern Im Oktober 2009 erleuchtete dieser Friedensstern das Kulturzentrum in Netanya, der israelischen Partnerstadt Dortmunds.
Foto: Gerhard P. Müller

Twins, das sind Zwillinge, das sind Partnerstädte. So wurden Dortmund und Netanya die ersten und wichtigsten Anknüpfungspunkte für die Reise des Friedenslichtes. Gemäß den Vorstellungen der dortigen Partner hat Leo Lebendig das Friedenslicht für Netanya in Form eines Hexagramms entwickelt, das insgesamt an den Davidsstern erinnert, aber auch in seinen Dreiecken die Architektur der Gedenkstätte Yad Vashem spiegelt, die den Blick auf das Dunkel des Todes und die Öffnung zum Himmel richtet.

Das Friedenslicht erstrahlt mit seinen 512 weißen Scheiben im Licht dreier farbiger Scheinwerfer. In die Hälfte von ihnen sind die Symbole dreier Religionen geprägt:

Die jüdische Menorah, das christliche Kreuz und eine Kalligraphie des "Allah"-Schriftzugs für die Muslime. Alle Zeichen beeinflussen durch ihre farbigen Schatten die Nachbarzeichen, und dennoch bewahrt ein jedes seine Identität.

Himmelssäule

Lupe: Klicken zum Vergrößern So sieht das Friedenslicht als "Himmelssäule" in Den Haag aus
Foto: Gerhard P. Müller

Als leuchtendes Beispiel für den Frieden soll das Friedenslicht durch die Welt wandern und in historischen und bedeutsamen öffentlichen Gebäuden installiert und illuminiert werden, möglichst verbunden mit einer Veranstaltung, die den Geist der Aktion weiterträgt – etwa im israelischen Netanya, dem Dortmunder Rathaus oder einem hinduistischen Tempel in Hamm.

Initiatoren des Projekts sind der durch zahlreiche Lichtinstallationen bekannt gewordene Lichtmaler Leo Lebendig alias Hans Jürgen Troegel und der Journalist Klaus Commer. Das Projekt entstand als Teil des TWINS-Programms in Kooperation mit oder unter Beteiligung von Partnern aus den Partnerstädten des Ruhrgebiets.

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