Das Ruhrgebiet dreidimensional
Der Lehrstuhl für graphische Systeme der TU Dortmund, Fakultät Informatik, arbeitet schon seit 2008 an einer Software, die das Ruhrgebiet dreidimensional darstellen kann. In dem Forschungsprojekt "Automatische Validierung und (semi-) automatische Fehlerkorrektur von CityGML-Daten im Rahmen der Kooperation 3D Ruhrgebiet" geht es um erste Möglichkeiten eines durchgreifenden Qualitätsmanagements der bereits vorhandenen Daten.
Qualitätssicherung am Beispiel des Dortmunder Rathauses in 3D: Alle Fehler in dem Modell sind mit roten Punkten markiert.
Foto: Weichert
Die dritte Dimension, um die die Stadtmodelle erweitert werden, bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für Stadtplanung, Katastrophenmanagement, Wirtschaftsförderung oder Tourismus. Im Mittelpunkt des Projekts steht jedoch die Qualitätssicherung. Der Lehrstuhl für graphische Systeme überprüft die schon vorhandenen Modelle auf potentielle Fehler und markiert diese – z.B. mit roten Punkten im 3D-Modell.