Gemeinsam querdenken
Wie entstehen Innovationen, und welche Rolle kann Kunst dabei spielen? Darum geht es bei einem interdisziplinären Symposium, das die [ID]factory der TU Dortmund am 21. und 22. November 2010 in der DASA Dortmund veranstaltet. Thema der Tagung: "Kunst fördert Wirtschaft".
Interdisziplinäre, kreative Wege der Erkenntnisgewinnung fördern will das Symposium "Kunst fördert Wirtschaft". Werk: Alischa Leutner
Foto: Mark Wohlrab
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und wie künstlerische Denkprozesse und Methoden auch außerhalb der Kunst genutzt werden können, etwa als Motor wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Prozesse. Das Zentrum für Kunsttransfer/[ID]factory der TU Dortmund fordert in Kooperation mit der DASA Dortmund, dem BfI Büro für Innovationsforschung Mainz und dem Grönemeyer-Institut Bochum renommierte Querdenker zum interdisziplinären Diskurs auf. Mit dabei sind unter anderen der Mediziner Prof. Dietrich Grönemeyer, Physiker Prof. Metin Tolan, Choreographin Reinhild Hoffmann, der Göttinger Neurobiologe Prof. Gerald Hüther, DASA-Leiter Prof. Gerhard Kilger (Physiker und Philosoph und Jean-Claude Leclère (Deutsche Kammerphilharmonie, Bremen).
Ihre Beiträge kreisen um kreatives Denken und Handeln: In wieweit ist es verantwortlich für Erfolg, Leistung und wirtschaftliche Entwicklung? Wie entstehen Innovationen und welche Rolle kann dabei die Kunst spielen? Welche Prozesse und Methoden sind charakteristisch für non-lineares Denken? Und wie lassen sie sich in außerkünstlerischen Bereichen beobachten? Hat Einstein Recht, wenn er sagt: "Wenn man nicht gegen den Verstand verstößt, kann man zu überhaupt nichts kommen"?
Ein Ziel des Symposiums ist die Vernetzung: Eine kreative Resolution soll non-lineare Denk-prozessen und Methoden in Wirtschaft und Wissenschaft anstoßen und nachhaltig verankern. Das Symposium ist öffentlich und beitragspflichtig.