Das fetzt! Programm für Groß und Klein
Der zweite Tag der transindustriale ist ein Erlebnis für die ganze Familie. Das Bühnenprogramm bietet ab 11.00 Uhr für jeden etwas: Von Sufischer Musik bis Dixieland, von den Beatles bis hin zu 60 Schlagzeugern, die unisono trommeln. Außerdem dabei: Ein Ebru-Stand, ein Riesenrad, Beate Passows kunstvolle Liegestühle und der mobile DESIGNKIOSK.
Das fetzt!
Im Hörder Institut für musikalische Bildung treffen sich junge und ältere Musikfans zum Bläserkreis, in Perkussionsgruppen, Streicherklassen und Bands. Zur transindustriale-Eröffnung spielen drei Schülerbands – teils eigene Songs, teils gecoverte. Die Dozenten des Instituts haben in den vergangenen Jahren die Dortmunder Jugendszene kräftig mit eigenen Förderprogrammen aufgemischt. Zum krönenden Abschluss geben sie selbst ein Ständchen: Die drei Lehrer Tobias Götzinger (Schlagzeug), Stephan Lucka (Bass) und Stephan Wolke (Gitarre) treten mit einigen ihrer Gesangs- und Gitarrenschüler auf. Zu hören sind dabei die Beatles ebenso wie Chaka Khan oder Jazz-Rock.
Die türkische Gemeinde Hörde stellt sich vor! Zu hören ist Sufische Musik, zu sehen ist ein Ebru-Stand, an dem Marmorpapier mit speziellen Verfahren von Hand verziert wird; zu erleben ist eine Folklore-Tanzgruppe, und zu schmecken sind türkische Pizza und andere Köstlichkeiten, die die Frauengruppe der Gemeinde ofenfrisch zubereitet.
Oliver Hasse aus Oranienburg ist neu im Ruhrgebiet: Seit Januar 2010 gehört er zum Jochen Gerz-Kunstprojekt "2-3 Straßen" und wohnt ein Jahr lang in einem Hochhaus. Dort arbeitet er mit der Geigerin Manon Hopf (19) aus Isny im Allgäu an einem neuen Album. In Dortmund spielt das Duo "Canadian Island" Songs vom Debut-Album "Oneirology“" und bislang unveröffentlichtes Material - zwischen leisem Songwriter-Folk und lauten elektro-akustischen Klangexperimenten.
Das haben Sie noch nie gehört: Sechzig Schlagzeug-Schüler der internationalen Musikschule Tony Liotta, zwischen 5 und 50 Jahre alt, stehen bzw. sitzen auf der Bühne - jeder mit seinem eigenen Drumset. Zunächst spielen alle Trommler mit Begleitung einer Band, zum Abschluss unisono. Nicht nur ein beeindruckender Anblick, sondern auch ein Sound der unter die Haut geht.
Muss man zu den Pilspickers noch ein Wort verlieren? Seit 1969 spielen die sechs Jazz-Musiker aus dem Revier zusammen, haben von Israel bis Russland die Welt bereist, mehrere Platten aufgenommen und geben in Dortmund ein absolutes Heimspiel – mit Jazz von Dixieland bis New Orleans.