Anna Wiesingers Kunst beschäftigt sich mit Menschen, Raum und Begegnung. Noch bis Oktober hängen sechs Bilder aus ihrer Serie "Die Perlentaucher" an Pappeln im Fredenbaumpark. Vorsicht, Kunst am Baum!
Anna Wiesingers Bilder versuchen, den Moment festzuhalten. Der Augenblick vergeht, der Raum bleibt – oder hat er sich verändert? Die Motive auf transparentem Plexiglas lassen Figuren und Bewegung erkennen; der Betrachter blickt durch das Bild auf das Bild, er blickt auf den Moment und gleichzeitig in den Raum und in die umgebende Natur. Als Besucher der Open-Air-Ausstellung hat man die Wahl: Man kann unter den Bilder hergehen, um sie herum gehen, sie durchblicken oder sie als Teil der Umgebung wahrnehmen. Die Pappelallee erlaubt viele Perspektiven.
Noch bis Oktober findet der Besucher im Fredenbaumpark eine Ausstellung in den Bäumen
Foto: Anna Wiesinger
Mit Menschen und Begegnungen hat die Künstlerin Anna Wiesinger reichlich Erfahrung: Die gebürtige Linzerin mit Wahlheimat in Niedersachen reist seit Jahrzehnten um die Welt und verbrachte jeweils mehrere Monate u.a. in Bulgarien, Ostafrika, auf diversen Karibischen Inseln und in Florida. Zurzeit wohnt sie als Teilnehmerin von Jochen Gerz’ Kunstprojekt "2-3 Straßen" für ein Jahr am Dortmunder Borsigplatz.
Arbeiten aus der Serie "Die Perlentaucher" von Anna Wiesinger sind bis Oktober an der rechten Seite der Festwiese / Pappelallee, Fredenbaumpark zu sehen.