Im Dunkel der Nacht erkunden die Besucher die illuminierte Kokerei und lüften das Geheimnis der Koksproduktion. Zusammen mit einem Begleiter der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur erklimmen sie die Bandbrücke, die des Nachts einem Band aus blauem Licht gleicht. Einst wurde auf diesem Weg die Kohle aus den benachbarten Zechen in den Sortenturm transportiert. Am Becherwerk entlang geht es weiter in den Kohlenturm und die Besucher erfahren, wieso die einzelnen Kohlesorten in unterschiedlichen Bunkern gelagert wurden und warum die richtige Rezeptur so wichtig war. Wie bei einem guten Kuchen sind sowohl die Mischung als auch die "Backzeit" entscheidend für perfekten Koks. Neben technischen Informationen bietet die Führung auch jede Menge Anekdoten aus dem Arbeitsleben der "Malocher", die in drei Schichten den reibungslosen Ablauf der Koksproduktion garantierten.