Denkmale für verunglückte und gefallene Bergleute im Ruhrgebiet stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Der Übergang zum Tiefbau verursachte im Ruhrgebiet hunderte von Grubenunglücken größeren und kleineren Ausmaßes. Am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden zunehmend öffentliche und private Denkmäler für die Opfer industrieller Arbeit.
Dienten sie der politischen Beschwichtigung? Waren sie Kompensation für fehlende Arbeitsschutzmaßnahmen? Oder stilisieren sie die Opfer zu Helden der Bergarbeiterschaft?
Die Begleitschau zur Ausstellung "HELDEN. Von der Sehnsucht nach dem Besonderen" im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen dokumentiert figürlich gestaltete Denkmäler von kollektiven Unglücken und für im Krieg umgekommene Bergleute und fragt nach ihrer Funktion in der Industriegeschichte.