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Institut für Zeitungsforschung

aufgeschlagenes Buch und Bleistift
Foto: StLB

Journalistische Nachlässe im Institut für Zeitungsforschung

Exilpublizistische Nachlässe

Seit den 70er Jahren werden im Institut für Zeitungsforschung Nachlässe von in der Zeit des Nationalsozialismus emigrierten deutschsprachigen Journalisten gesammelt. Sie ergänzen die mittlerweile vollständige Sammlung aller Periodika der Exilpresse . Der Bestand umfasst 15 größere Nachlässe und zahlreiche kleinere Erwerbungen, die neben schriftlichen Nachlassmaterialien (Briefwechsel, Tagebücher, Lebensdokumente, Manuskripte, Ausschnittsammlugen) auch Tonaufzeichnungen, Fotos, Porträtzeichnungen und Karikaturen enthalten. Die Nachlässe sind erschlossen und über Findbücher zugänglich. Bei noch bestehenden Persönlichkeitsrechten unterliegt die Arbeit mit dem Nachlassmaterial den für Archive üblichen Benutzungsbeschränkungen bzw. erfordert besondere Absprachen.

Findbücher

Immanuel Birnbaum
Foto: ZI

Findbuch

arbeitete als Journalist und Auslandskorrespondent für die Frankfurter Zeitung, das Volksblatt Bremen und die Vossische Zeitung, ab 1953 für die Süddeutsche Zeitung. Die Jahre des Exils verbrachte er in Finnland und Schweden.

Benedikt Fred Dolbin
Foto: ZI

Findbuch

war als Pressezeichner tätig für das Berliner Tageblatt, die Deutsche Allgemeine Zeitung und den Berliner Börsen Courier. Wegen seiner jüdischen Herkunft erhielt er 1933 Berufsverbot und emigrierte 1935 in die USA.

Karl d'Ester
Foto: ZI

Findbuch

war ein bedeutender Zeitungswissenschaftler und tätig als Professor an den zeitungswissenschaftlichen Instituten in Münster und München. Zeitweise arbeitete er als Lehrer in Dortmund, wo er ein ständiger Förderer des Instituts für Zeitungsforschung war.

Willi Schaber
Foto: ZI

Findbuch

arbeitete als Redakteur für das Neckar-Echo und den Sozialdemokratischen Pressedienst, bevor er aus politischen Gründen in die Tschechoslowakei emigrierte, von dort 1938 in die USA. In New York war er tätig für die Emigrantenzeitschrift „Der Aufbau“.

Johannes Steel
Foto: ZI

Findbuch

emigrierte 1933 nach Großbritannien und von dort in die USA, wo er als Hörfunkkommentator und Korrespondent für verschiedene Zeitungen arbeitete. Ab 1938, inzwischen eingebürgert, nannte er sich Steel.

George Wronkow
Foto: ZI

Findbuch

war tätig beim Mosse-Verlag in Berlin, wo er wegen seiner jüdischen Herkunft 1933 entlassen wurde. Er emigrierte nach Frankreich und arbeitete dort für das Pariser Tageblatt. Ab 1941 lebte er in New York. Hier war er tätig bei verschiedenen Rundfunkanstalten und arbeitete als Korrespondent für deutschsprachige Zeitungen.

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