Integration setzt bei den Potenzialen der einheimischen und zugewanderten Menschen an (Anerkennungskultur), ist das gegenseitige Respektieren und Wertschätzen der jeweiligen Identitäten und Kompetenzen und hat als Grundvoraussetzung die sprachliche Eingliederung in die Aufnahmegesellschaft ohne Vernachlässigung der Muttersprache. So hat der Rat der Stadt Dortmund im Jahr 2005 die Definition des Begriffes Integration beschlossen.
Die Vielfalt unserer Stadt muss als zukunftsträchtige Investition und Normalität verstanden werden- Oberbürgermeister Ullrich Sierau in einer Auftaktveranstaltung zum zukünftigen Integrationprozess am 14. September 2010
Auf dieser Basis arbeitet die Agentur für Migration und Integration Dortmund (MIA-DO), die im Amt des Oberbürgermeisters und des Rates angesiedelt ist. MIA-DO nimmt die Geschäftsführung für den Integrationsrat wahr und koordinierte die Vorbereitung der großen Konferenz zur Weiterentwicklung des zukünftigen Integrationsprozesses am 15. März 2011, den Oberbürgermeister Ullrich Sierau angekündigt hatte.
Die Fachforen, die im Vorfeld des Integrationskongresses - in enger Kooperation mit dem Integrationsrat - stattfanden, setzten sich mit den vier - von Sierau beschriebenen - Handlungsfeldern auseinander: Bildung, Arbeit und Unternehmen fördern, soziale Balance in den Stadtbezirken erhalten sowie Dortmund als internationale, weltoffene Stadt weiter stärken.
Die Ergebnisse aus den Foren, die Experten und Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam erarbeiteten, wurden im Rahmen des Integrationskongresses präsentiert und diskutiert. Ziel ist es, einen kommunalen Handlungsplan Integration aufzustellen.
Die Ergebnisse aus Fachforen und Integrationskongress finden Sie in der umfangreichen Dokumentation "Integrationskongress 2011 - Gemeinsam in Vielfalt - Neue Wege gehen" zum Download.