Im Jahr 2005 hat der Rat den Auftrag erteilt, einen Masterplan Integration aufzustellen und seitdem arbeiten viele Akteure aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden und Migrantenselbstorganisationen daran, dem Thema Integration neuen Schub zu verleihen.
In einem ersten Schritt wurden 2006 in einem partizipativen Prozess ein integrationspolitisches Leitbild entwickelt, der Begriff Integration definiert sowie integrationspolitische Handlungsfelder entwickelt, die in den darauffolgenden Jahren bearbeitet werden sollten.
Dazu zählen insbesondere die Handlungsfelder:
Im Laufe des Prozesses wurden weitere Handlungsfelder definiert. Aktuell wurde eine Bestandsaufnahme über alle laufenden und geplanten Integrationsmaßnahmen und -projekte innerhalb aller Fachbereiche der Verwaltung durchgeführt.
Mit den Erkenntnissen aus dem Bericht zur sozialen Lage, dem kommunalen Bildungsbericht und der Bestandsaufnahme im Rahmen des Masterplan Integration wird derzeit eine detaillierte Betrachtung der bisher laufenden Integrationsmaßnahmen innerhalb der Stadtverwaltung vorgenommen.
Im Rahmen dieser Betrachtung soll es zukünftig darum gehen, die Vernetzung innerhalb der Verwaltung weiter zu intensivieren und die unternommenen Integrationsmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, um entsprechende Synergieeffekte zu erzielen. Zum Messen der Wirksamkeit orientiert sich die Verwaltung an den Zielen, die für insgesamt 19 integrationspolitische Handlungsfelder in Abstimmung mit den zuständigen Fachbereichen vereinbart wurden.
Aktuell wird in einem ersten Schritt eine Wirksamkeitsbetrachtung der Integrationsmaßnahmen in Dezernat 7 (Dezernat für Schule, Jugend und Familie) durchgeführt. Diese Wirksamkeitsbetrachtung wird durch die Kommunale Gemeinschaft für Verwaltungsmanagement (KGSt) und mit Unterstützung der Migrations- und Integrationsagentur vorgenommen. Thematisch sollen bei dieser Wirksamkeitsbetrachtung Maßnahmen aus Dezernat 7 im Mittelpunkt stehen, die dem integrationspolitischen Handlungsfeld "Schule/Ausbildung/Übergang" zuzuordnen sind.
Als Ergebnis der vorangegangenen Arbeit soll die Integrationsarbeit der Stadt Dortmund zukünftig noch stärker als bisher in die bereits laufenden Prozess eingebunden werden. Insbesondere die Maßnahmen des Aktionsplans Soziale Stadt, der Bildungsbericht, der Wirtschaftsförderung und der Integrierten Stadtentwicklungskonzepte soll die Integrationsarbeit eine neue Betrachtung erfahren und besser vernetzt werden. Vorrangiges Ziel sind dabei die Steigerung der Qualität der Integrationsarbeit und die Vermeidung von Parallelstrukturen innerhalb der Verwaltung.