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Leben in Dortmund

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Bild: photocase.com / c-promo.de

29.08.2012Baumaßnahme

Neubau der Gehwegbrücke ist fertiggestellt

Das Tiefbauamt der Stadt Dortmund hat den Neubau der Gehwegbrücke Rittershaussstraße/Sonnenstraße nach siebenmonatiger Bauzeit abgeschlossen. Die Freigabe erfolgte am 29. August 2012.

Das alte Brückenbauwerk aus dem Jahr 1954 zeigte sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Durch Rissbildungen in den Betonträgern kam es in der Vergangenheit zu einem Herabfallen von Betonteilen auf die Gleise der DB-Anlage.

Die Deutsche Bahn AG (DB AG) forderte eine größere Durchfahrtshöhe und eine Vergrößerung des vorhandenen Sicherheitsabstandes zu den Brückenpfeilern. Dadurch, dass die Stadt Dortmund keine Veränderung an der Brückenbreite vornahm, die nutzbare Brückenbreite von 2,10 m blieb unverändert, handelt es sich bei der Baumaßnahme um ein einseitiges Verlangen der DB AG.

Die DB AG hatte somit die gesamten Baukosten abzüglich eines Wertausgleichs gemäß Eisenbahnkreuzungsgesetz zu tragen. Diese belaufen sich auf zirka 520.000 Euro, die sich aus den Kosten für den Brückenabbruch, den Brückenneubau und für die Straßenbau- und Nebenarbeiten zusammensetzen.

Technische Details

Das Brückenbauwerk für den Neubau besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion für den Überbau und die Stützen. Die Überbaukonstruktion wurde mit tragenden Geländern (Vierendeelträger) und orthotroper Fahrbahnplatte gebaut. Die Treppenanlagen wurden aus Ortbeton und Fertigteilbauweise erstellt. Die nordseitigen Stützen stehen neben dem Überbau und sind mit einem Querträger verbunden. Im Stützenkopf erhielten die Stützen Lichtelemente als Brückenbeleuchtung, die einen besonderen Wiedererkennungswert auslösen. Das neue Brückenbauwerk erhielt als Option für die Zukunft die Vorkehrungen für beidseitige Fahrstuhlanlagen, die nachgerüstet werden könnten.

Der Brückenneubau wurde aufgrund der Höhenlage über den Oberleitungen ausschließlich für den Fußgängerverkehr vorgesehen. Für den Radfahrer stehen alternativ die Unterführung Sternstraße und die Straßenüberführung Möllerstraße, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, zur Verfügung. Insgesamt wurden 65,5 Kubikmeter Beton und 20 Tonnen Stahl verbaut.

Nach Anwohnerhinweisen, wonach die Beleuchtung der Brücke die Nachtruhe beeinträchtigt, hat das Tiefbauamt nach Prüfung bereits veranlasst, dass Leuchtmittel mit geringerer Leuchtkraft installiert werden.

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