Im Osten des Stadtumbaugebietes Rheinische Straße befand sich der Platz von Buffalo. Dieser Bereich wurde kaum als Platz wahrgenommen und genutzt, denn die umliegenden Verkehrsstraßen beeinträchtigen die Aufenthaltsqualität. Durch die Veränderung der Verkehrsführung rund um den Knotenpunkt Westentor konnte die gesamte Situation neu gestaltet und aufgewertet werden. Im Rahmen eines Wettbewerbs waren bundesweit Architekten, Stadtplaner und Landschaftsarchitekten aufgefordert, Ideen für die neuen Plätze zu entwickeln. Überzeugen konnte das Büro Hermanns zusammen mit [caspari] Architekturbüro aus Niederkrüchten.
Entwurf: hermanns landschaftsarchitektur/umweltplanung; [caspari] Architekturbüro
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Der Entwurf sieht eine unterschiedliche Gestaltung der nördlichen und südlichen Platzfläche in Bezug auf Bepflanzung und Beleuchtung vor. Durch die Verwendung eines einheitlichen Oberflächenbelags (Beton mit Granitstreifen und Edelstahlkanten) ergibt sich dennoch ein stimmiges Gesamtbild. Das Konzept nimmt die Achsen des U-Turms sowie das Fassadenraster des bestehenden Büro- und Verwaltungsgebäudes auf und lenkt die Besucher optisch wie gestalterisch auf den U-Turm hin. Der nördlich gelegene Platzbereich besticht durch eine eher zurückhaltende Gestaltung ohne Bepflanzung und mit einer gleichmäßigen Ausleuchtung. Den südlichen Platz prägen vier „Grünlinsen“, von denen eine eine vorhandene Platane aufnimmt. In den anderen werden auf Rasenflächen Gleditschien (Lederhülsenbaum) gepflanzt. Unter diesem Blätterdach laden neue Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und Erholen ein. Abends schafft die punktuelle Beleuchtung auf dem südlichen Platz eine ganz besondere Atmosphäre.
Von Mai 2009 bis Mai 2010 wurde zunächst eine nutz- und begehbare Fläche hergestellt. Diese stand u. a. für Veranstaltungen im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres zur Verfügung. Für 2011 ist nun die Umsetzung des Wettbewerbsergebnisses vorgesehen.
Plätze von Buffalo (Arbeitstitel im Rahmen des Stadtumbauprogramms). Mittlerweile wurde der nördliche Platz als „Leonie-Reygers-Terrasse“, der südliche Platz als „Platz der Partnerstädte“ benannt.
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