Ergebnisse der Arbeitsgruppe 3 "Gemeinsam handeln im Stadtteil"
Stadtrat Pogadl fasst das Anliegen der Arbeitsgruppe "Gemeinsam handeln im Stadtteil" zusammen. Ziel sei es, die so genannten Aktionsräume - also die Sozialräume, in denen auf der Grundlage der ausgewerteten Datenbestände Entwicklungsbedarf besteht – in den Blick zu nehmen. Denn nur Differenzierungen und tiefer gehende Analysen und insbesondere das Wissen der Akteure vor Ort, sowie die Bereitschaft der Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürger könnten die erhofften Erfolge zur Verbesserung der Lebensbedingungen bringen.
Zum weiteren Vorgehen erläutert Stadtrat Pogadl, dass im Gesamtprozess auf den vorhandenen Erfahrungen der Vergangenheit, z.B. aus der sozialräumlichen Jugendhilfeplanung, den Erfahrungen von URBAN II und aus den Beteiligungsprozessen in den Stadterneuerungsgebieten, aufgebaut werden solle. Daher sei geplant, die vorhandenen Strukturen in den Aktionsräumen zu nutzen und Parallelstrukturen zu vermeiden.
Außerdem würden in den Aktionsräumen durch die Einrichtung von Aktionsbüros niedrigschwellige Angebote geschaffen. Vor allem Dortmunderinnen und Dortmunder, die auf Transferzahlungen - wie z.B. das Arbeitslosengeld I und II – angewiesen seien, gehörten zur Zielgruppe.
Auf diesem Wege solle nicht nur der Zugang zu Arbeit und Qualifikation und für junge Menschen der Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert werden. Durch die sozialräumliche Angebotsstruktur solle vielmehr auch die Motivation für Maßnahmen auf dem Arbeitsmarkt und die Verantwortlichkeit der lokalen Arbeitgeber und Maßnahmenträger für und im Quartier gesteigert werden.
Es gehe bei der Einrichtung der Aktionsbüros darum, die jeweilige Angebots- und Aufgabenstruktur in den einzelnen Aktionsräumen passgenau ausrichten. Dabei sei die Hilfestellung und die Mitarbeit der Akteure in den Aktionsräumen notwendig.
In der anschließenden Informationsphase erläutern