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Schlusswort Sierau - Dokumentation: Forum Soziale Stadt - Aktionsplan Soziale Stadt - Lokalpolitik - Rathaus & Bürgerservice - Stadtportal dortmund.de

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Aktionsplan Soziale Stadt

Altes Rathaus und Berswordthalle
Foto: GPM Foto

Forum Soziale Stadt, 21.02.2008

Schlusswort Herr Stadtdirektor Ullrich Sierau

Oberbürgermeister Ullrich Sierau

Lupe: Klicken zum Vergrößern Ullrich Sierau

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich bin gebeten worden, noch einige Dinge aus den Arbeitsgruppen zusammenzutragen und auch für den Prozess, der jetzt vor uns liegt, ein paar Hinweise zu geben. Doch zunächst möchte ich erst mal eine Sache loswerden: Wenn ich sehe, wie viele von Ihnen jetzt noch hier sind, dann ist das für mich überhaupt das schönste Erlebnis.

Im Rathaus ist immer viel los, aber so viel los wie heute, war hier schon lange nicht mehr. Aus meiner Sicht war das ein richtig guter Dialog - und es war auch ein Aufbruch. Die Menschen dieser Stadt, die an diesem Thema arbeiten, haben sich auf den Weg gemacht, aus Dortmund eine Stadt zu machen, die noch sozialer wird, als sie es schon ist. Und vor allen Dingen: Viele Menschen sind bereit sich zu engagieren und mitzumachen. Ich denke, dass ist in der Tat ein sehr schönes Erlebnis und auch ein sehr schönes Ergebnis dieser Tagung.

Eberhard Weber, DGB Vorsitzender, hat in seiner Rede gesagt, dass es seit 10 Jahren den Trägerkreis „Armut in Dortmund“ gibt. Da waren und sind viele Aktive dabei. Und viele, die sich dieser Thematik verpflichtet fühlen, haben schon lange eingefordert, etwas für eine soziale und solidarische Stadt zu tun. Er hat in dem Zusammenhang auch kritisiert, dass es so lange gedauert hat, bis eine solche Veranstaltung möglich wurde. Aber er hat sich dann, glaube ich, doch darüber gefreut, dass es letztlich gelungen ist, eine solche Veranstaltung auf den Weg zu bringen und vor allem, dass sie solch einen Zulauf hat.

Wir verstehen das Forum Soziale Stadt als einen Auftakt zu einem Prozess, der vor uns allen liegt. Als einen Prozess, der natürlich Ergebnisse haben soll. Wir sollten uns aber auch darüber bewusst sein, dass wir auf der kommunalen Ebene nicht auf alle Rahmenbedingungen, die sich auf der Bundes- bzw. Landesebene auch unter den Bedingungen der Globalisierung herausbilden, immer umfassend reagieren können. Aber ich glaube, wir haben es heute hier erlebt, dass es ein unglaubliches Potenzial in dieser Stadt gibt - von Menschen, von Ideen, von Projekten, von Aktivitäten - an die wir anknüpfen können, mit denen wir aufbauen können und mit denen wir Zukunft gestalten können - im Interesse einer Sozialen Stadt und einer sozialen Gesellschaft.

Wir haben heute Nachmittag mit der Rede unseres Oberbürgermeisters Gerhard Langemeyer und auch mit der Rede des DGB Landesvorsitzenden Guntram Schneider schon sehr viele Dinge vermittelt bekommen. Wilhelm Schmidt, Bundesvorsitzender der AWO und Präsident des Deutschen Vereins, hat aus seiner Sicht deutlich gemacht, wie er die Aktivitäten, die wir in Dortmund auf den Weg gebracht haben, vor dem Hintergrund seiner bundesweiten Kenntnisse einordnet.

Meine Aufgabe war es, in die unterschiedlichen Arbeitsgruppen zu gehen. Ich will jetzt nicht aus jeder Arbeitsgruppe noch mal alles referieren. Das würde zu weit führen. Aber Sie dürfen sicher sein, dass das, was in den Arbeitsgruppen erarbeitet wurde, ein unglaubliches Potenzial ist, um die Soziale Stadt Dortmund noch interessanter, noch effektiver, noch vielfältiger zu machen. Es ist aus meiner Sicht gelungen, durch sehr unterschiedliche Herangehensweisen sehr vielfältige Ergebnisse zu erzielen, die wir natürlich zusammentragen und die auch für die Arbeit in den einzelnen Aktionsräumen zur Verfügung gestellt werden. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden Ihnen allen selbstverständlich zugänglich gemacht.

Beginnen werde ich mit der Arbeitsgruppe 1, die Udo Mager mit einem Auftaktreferat eröffnet hat. Da ging es um das Thema Wirtschaft, es ging um die Frage, wie wir Arbeit schaffen. Mir ist u.a. ein Punkt aufgefallen: Auf der einen Seite wird beklagt, dass nicht genügend Arbeitsplätze da sind, auf der anderen Seite haben wir einen Fachkräftemangel. Deshalb müssen wir über Bildung, über berufliche Qualifikation dafür sorgen, dass diejenigen, die keine Arbeit haben, über entsprechende Qualifikationen zu der Fachkraft werden, die auf dem Markt gesucht wird. In diesem Zusammenhang wurde speziell angesprochen, wie wir den Übergang von der Schule in den Beruf besser organisieren müssen. Da haben wir in unserer Stadt sehr schöne Beispiele. Es wurde aber auch klar, dass das, was da auf den Weg gebracht worden ist, noch weiter verbreitert werden muss.

Wir müssen dafür sorgen, dass bei der Erweiterung von Unternehmen, bei der Neuansiedlung von Unternehmen auch neue Ausbildungsplätze geschaffen werden. Udo Mager hat das am Beispiel Boehringer Ingelheim dargestellt. Wir wollen Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen. So können Unternehmen ihre eigene Zukunft und ihre eigenen Fachkräfte sichern.

Wir fahren deshalb auch eine Ausbildungskampagne, die gerade auf die neuen Technologien zielt. Mit Blick auf die neuen Technologien müssen Ausbildungsverhältnisse geschaffen werden, damit unsere jungen Leute, wenn sie von der Schule in den Beruf wechseln, hier Möglichkeiten haben, sich zu positionieren.

Wir haben sehr gute Erfahrungen in der Nordstadt im Zusammenhang mit der lokalen Ökonomie gemacht. Die lokalen Verhältnisse beinhalten in vielfältiger Weise hervorragende Potenziale für die Schaffung neuer Arbeits- und Ausbildungsverhältnisse. Was in der Nordstadt entwickelt wurde, kann durchaus auch in den 13 Aktionsräumen insgesamt entwickelt werden. Es gilt die Formel für jeden Aktionsraum: Wir wollen dort ein kleines dortmund projekt schaffen, d. h. je nach dem, wie die Stärken in den Aktionsräumen sind, wollen wir daran anzuknüpfen und die wirtschaftlich aktiven Akteure, die dort leben und arbeiten, stärken und unterstützen. Dabei wird das Dienstleistungszentrum Wirtschaft helfen, das zukünftig auch verstärkt in den Aktionsräumen tätig wird.

Es ist auch noch mal deutlich geworden, dass es eine Weiterentwicklung in der Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderung und dem Dezernat von Siegfried Pogadl, der ja für Arbeit, Gesundheit und Soziales zuständig ist, geben wird. Dies gilt auch in der Zusammenarbeit mit der ARGE, die ja dafür sorgt, dass viele neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen werden.

Es hat in der Diskussion eine ganze Reihe von Beiträgen gegeben, wie neue Berufsbilder entwickelt werden können und welche Rahmenbedingungen dazu notwendig sind. Es ging immer wieder um die Frage, wie man auch einzelne Kinder und Jugendliche begleiten kann, mit Blick auf die Eingliederung in den Arbeitsmarkt und in das Wirtschaftsleben. Wir brauchen ein durchgängiges Betreuungs- und Unterstützungssystem für Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis in das Ausbildungsverhältnis.

Sehr bemerkenswert fand ich einen Diskussionsbeitrag von Herrn Walter, der Träger des Dortmunder Wirtschaftspreises ist. Er wies darauf hin, dass es bei den Bemühungen, Beschäftigungsverhältnisse zu generieren, auch zu Missbrauch kommen kann. Er hat als Unternehmer dazu aufgefordert, diesen Missbrauch abzustellen. Ich denke, das war ein sehr mutiger Beitrag. Ich hoffe, dass sich viele zukünftig ein bisschen stärker in die Pflicht nehmen lassen, über das Maß ihres jetzigen Engagements hinaus.

In der Arbeitsgruppe 2 hat Waltraud Bonekamp aus ihrer Sicht dargestellt, was die Gesichtspunkte sind, die dazu beitragen, Kinder zu stärken. Kinderarmut abzubauen ist dabei ein ganz zentrales Thema. Hier ist noch mal deutlich geworden, dass natürlich die lebenslange Bildung ganz wichtig ist, dass die soziale Integration wichtig ist, und dass auch die Weiterentwicklung von Jugendhilfeleistungen von ganz erheblicher Bedeutung ist. Wir wollen Kinder stärker einbinden und beteiligen.

In der Arbeitsgruppe wurde mit einer Methode gearbeitet, die „Weltcafé“ heißt. Das war Klasse, was die da gemacht haben. Auf Tischdecken aus Papier wurde mit einem großen Filzschreiber alles Mögliche aufgeschrieben. Also, man setzt sich rund um einen Tisch und man macht dann Bemerkungen mit einem Filsstift auf der Tischdecke. Das wird dann anschließend zusammengefasst. Ich hab das als außerordentlich kommunikativ empfunden – auch deshalb, weil die Teilnehmer von Tisch zu Tisch geschickt wurden und sich mit den Arbeitsergebnissen der Anderen auseinandersetzen mussten. Und ich habe mir angeschaut, was auf diesen Tischdecken stand.

Da stand zum Beispiel, dass man Kinder ernst nehmen und lieben soll. Nun sagen vielleicht einige, das ist ja selbstverständlich. Ich sag das auch als Vater von drei Kindern. Aber das klappt nicht immer. Da muss man auch selber mal drüber nachdenken, was man ganz persönlich dafür tun kann, dass das funktioniert, dass man Kinder ernst nimmt und lieb hat und ihnen das auch zeigt. Und ich fand ganz gut, dass dann auch an verschiedensten Stellen auf diesem Tischdecken draufstand, die Eltern müssen qualifiziert werden, damit sie die Kinder stärken können und den Kindern helfen können. Dann klappt das vielleicht auch besser mit dem Ernstnehmen und dem Liebhaben.

Wir müssen natürlich daran arbeiten, die Kinder stark zu machen. Kinder stärken geht zum Teil über Vorbild geben, dass man Kindern zeigt, wie man sich verhält. Das geht aber auch dadurch, dass man die Sprache fördert, dass die Kinder artikulationsfähig werden in ihrer Muttersprache, aber auch in einer anderen Sprache - damit sie teilhaben können, damit sie auch, wenn sie Beteiligungsangebote erhalten, diese Beteiligungsangebote annehmen können und nicht abseits stehen, weil sie nicht die Sprachkompetenz haben, um mit anderen in Kontakt zu treten.

Es ist auch klar gemacht worden, dass man den Kindern Möglichkeiten bieten muss, sich zu treffen, sich zu entwickeln. Kinder brauchen Räume für ihre Entwicklung. Sie brauchen mehr Platz zum Spielen und auch Eltern brauchen die Möglichkeit sich zu treffen. Elterncafés haben ja gut funktioniert und sollen jetzt weiterentwickelt werden. So kann man Treffpunkte und Beratungsangebote schaffen.

Es wurde auch der Begriff „Förderketten“ diskutiert – im Sinne beispielsweise des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Die Übergabepunkte müssen passen, damit man die Entwicklung der Kinder kontinuierlich fördert, deren Selbstwertgefühl steigert und insgesamt die Qualität der schon vorhandenen Angebote weiterentwickelt. Wir haben ja bereits viele gute Angebote - das muss nur immer wieder angepasst und weiterentwickelt werden.

Ich glaube, nachdem, was ich da gesehen und gehört habe, können sich die Dortmunder Kinder durchaus auf die verschiedenen Bemühungen freuen, die im Aktionsplan angesprochen werden.

Hier in der Bürgerhalle tagte die Arbeitsgruppe 3. Siegfried Pogadl hat unterstrichen: Wir machen aus den Sozialräumen Aktionsräume. Ich denke, Siegfried, das ist ganz wichtig, dass gerade du als Sozialdezernent noch mal gesagt hast: „Leute wir müssen was tun, wir müssen in die Aktion kommen. In den Aktionsräumen werden wir uns gemeinsam auf den Weg machen.“

Die Zusammenarbeit der Akteure, der Träger in den Netzwerken ist notwendig. Angesichts der großen Aufgabe können wir uns keine Diskussion über Konkurrenzen leisten, um dann zu erleben, dass sich jemand - aus welchen Gründen auch immer - nicht wahrgenommen fühlt oder sich vielleicht sogar aus solch einer Zusammenarbeit zurückzieht. Das darf uns nicht passieren und ich denke dieser Appell von Siegfried Pogadl ist auch von allen verstanden worden.

Es wird natürlich darum gehen, niederschwellige Angebote in den Stadtteilen zu schaffen. Mit den drei Aktionsbüros, die schon auf den Weg gebracht wurden, ist ein erster Schritt gemacht – am Borsigplatz, in Scharnhorst-Ost und an der Dorstfelder Brücke. Es ist auch noch mal deutlich geworden, dass wir uns insbesondere um die jungen Menschen im Stadtteil kümmern müssen. Wir wollen, dass deren Lebenschancen entwickelt und nicht verbaut werden. Dies betrifft wiederum das Thema Übergang von der Schule in den Beruf aber auch viele andere Aktivitäten.

Ich habe mir auch in dieser Arbeitsgruppe angeschaut, was da alles an Erwartungen formuliert worden ist. Die Methode hieß hier Open Space. Die Beteiligten sind von Stellwand zu Stellwand gegangen und haben ihre Erwartungen und ihre Vorschläge zusammengetragen - und das war aus meiner Sicht auch sehr umfangreich: Beispielsweise, dass es in den Aktionsbüros, die jetzt geschaffen werden, interkulturell zugeht, dass da auch Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten, damit diese Anlaufstellen auch wirklich die Menschen erreichen, für die sie bestimmt sind.

Meine Damen und Herren, dass was Sie heute hier gemeinsam erarbeitet haben - es ist ein Riesenpfund für die Soziale Stadt. Aber das muss auch seinen Weg dorthin finden, wo es am nötigsten gebraucht wird. Wir müssen Brücken bauen vom heutigen Tag in die Aktionsräume – zu den Aktivitäten vor Ort. Dabei hilft ein Blick in die Dortmunder Fußballgeschichte. Addi Preißler hat uns mit auf den Weg gegeben: „Grau ist alle Theorie, was zählt ist auf dem Platz“. Unser Platz sind die Aktionsräume.

Die Prozessqualität, die wir vor Ort gemeinsam entwickeln, ist entscheidend, Prozessqualität geht nicht ohne Menschen und ich möchte Ihnen die Menschen, die für diese Prozessqualität vor Ort stehen, vorstellen.

Meine Damen und Herren, das sind die Kolleginnen und Kollegen, die in der nächsten Zeit in den Aktionsräumen richtig was los machen wollen. Sie haben heute alle eine schriftliche Information bekommen, da stehen die Damen und Herren drauf, mit einer Telefonnummer, mit einem Namen, mit einer E-Mail-Adresse und wann die Auftaktveranstaltungen in den Aktionsräumen stattfinden werden.

Ich hab hier noch ein Mikrofon liegen und jetzt müssen Sie schon anfangen zu arbeiten. Seien Sie so nett und sagen kurz ihren Namen und wann die erste Veranstaltung ist.

(Anmerkung der Redaktion: Die einzelnen Ansprechpartner/innen stellen sich persönlich vor.)

Mein Name ist Sonja Carstens, Fachreferentin für Kinder- und Jugendförderung beim Jugendamt und zuständig für den Stadtbezirk Mengede – für die Sozialräume, Nette, Westerfilde und Bodelschwingh. Die Termine: für Nette der 07.04. und für Bodelschwingh, Westerfilde der 14.04.. Jeder, der Interesse hat, ist herzlich eingeladen - danke.

Ich bin der Stephan Kellner vom Sozialamt und ich begrüße am 10.04. möglichst viele interessierte Menschen für die Aktionsräume Eving 1 und 2.

Meine Name ist Reinhard Wojahn, ich bin Bereichsleiter in der ARGE und Ansprechpartner für die beiden Sozialräume in Scharnhorst, d. h. Altscharnhorst und Scharnhorst-Ost. In Altscharnhorst wird am 02.04. um 18:00 Uhr die Auftaktveranstaltung sein und für Scharnhorst-Ost am 05.04. im Rahmen des so genannten Runden-Tisches.

Mein Name ist Uta Wittig-Flick, ich arbeite für URBAN II, bin dort Projektleiterin für unterschiedliche URBAN II Projekte und werde am 10.04. um 18:00 Uhr im Wichernhaus die Auftaktveranstaltung für den Nordmarkt machen.

Mein Name ist Kerstin Lehmann, ich arbeite bei der Arbeitsgruppe Rheinische Straße und betreue den Aktionsraum Dorstfelder Brücke - und da hoffe ich Sie alle am 22.04. um 18:00 Uhr zu sehen.

Meine Name ist Gregor Dimmerling. Ich bin vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt und zuständig für die Aktionsraum Hörde. Leider kann ich Ihnen heute noch keinen Termin nennen. [Anmerkung: die Veranstaltung findet am 08.05.2008 um 19.00 Uhr statt]

Gabi Sparka, Projektgruppe URBAN II. Ich bin zuständig für den Aktionsraum Borsigplatz. Der Termin für den Borsigplatz ist a. 03.04. um 18:00 Uhr im Vincenzheim.

Meine Name ist Susanne Webeling. Ich bin zuständig für den Aktionsraum Hafen in der Dortmunder Nordstadt. Zur Zeit arbeite ich bei der URBAN II Projektgruppe im Bereich der Lokalen Ökonomie. Ich würde mich freuen, Sie am 16.04. um 18:00 Uhr begrüßen zu können.

(Anmerkung Redaktion: Fortsetzung des Schlusswortes von Stadtdirektor Sierau)

So meine Damen und Herren, Sie sind jetzt alle eingeladen worden. Sie müssen sich in der nächsten Zeit über ihre Freizeitgestaltung absolut keine Gedanken mehr machen.

Allerdings - und dass ist aus meiner Sicht ganz wichtig - die Damen und Herren, die Sie jetzt gerade alle eingeladen haben, die sollen bei diesen Veranstaltungen möglichst viele Menschen begrüßen können und zwar möglichst viele von denen, die heute hier waren. Sie können es auch weitersagen, dass da was im Gange ist und wo man mitmachen und wo man sich einbringen und engagieren kann.

Was da im Einzelnen vor Ort passiert, dass ist noch nicht ganz klar. Das hängt auch von Ihnen ab. Machen Sie mit! Eines ist jedenfalls völlig klar: Das Ganze soll sich lohnen; es soll was dabei rauskommen. Etwas, das für die Menschen vor Ort auch unmittelbar umsetzbar ist und hilft, Strukturen zu entwickeln. Etwas, das Arbeit schafft und Kinder stärkt und Bildung fördert.

Für diesen Beteiligungsprozess haben wir jetzt ungefähr ein halbes Jahr Zeit. Bis zu den Herbstferien wollen wir die erarbeiteten Vorschläge sortiert haben. Dann wird klar sein, was die spezifischen Vorhaben und Projekte in den einzelnen Aktionsräumen sind, die man weiter betreibt. Es soll auch rückgekoppelt werden, was man voneinander lernen kann. Das Vorhaben ist ehrgeizig, aber ich bin mir sicher, das wir es gemeinsam schaffen werden.

Der Rat der Stadt wird noch vor Weihnachten einen Masterplan Soziale Stadt Dortmund vorgelegt bekommen. Das ist aus meiner Sicht mit das schönste Weihnachtsgeschenk, was wir der Stadt und ihren Menschen machen können.

Ich hoffe, dass Sie alle daran mitarbeiten werden. Dieser Tag hier hat sicher ganz viele Erwartungen geweckt und den einen oder anderen auch euphorisch gemacht. Deshalb erinnere ich noch mal an Addi Preißler: „Was zählt ist auf dem Platz“. Uns sollte bewusst sein, dass die Mühen der Ebene noch vor uns liegen, dass wir da hart arbeiten müssen. Aber harte Arbeit ist diese Stadt gewohnt und deshalb bin ich auch sicher, dass das klappen wird.

In diesem Sinne, meine Damen und Herren, wünsche ich Ihnen allen einen guten Nachhauseweg und ein herzliches Glück Auf!

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