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Aktionsplan Soziale Stadt

Altes Rathaus und Berswordthalle
Foto: GPM Foto

Zusammen aktiv werden - Integriertes Handeln in den ausgewiesenen Sozialräumen fördern

Beschluss der Unterbezirkskonferenz der AWO Dortmund vom 01.03.08

Soziale Stadt Dortmund: Leitantrag
Zusammen aktiv werden - Integriertes Handeln in den ausgewiesenen Sozialräumen fördern.

Aus dem Selbstverständnis der Arbeiterwohlfahrt und ihres organisatorischen Aufbaus ist die Arbeiterwohlfahrt ein Wohlfahrtsverband, der immer Menschen in sozialen Notlagen unterstützt und für eine solidarische und gerechte Gesellschaft eintritt. Dies setzt die Arbeiterwohlfahrt regional kleinräumig, lokal organisiert und Wohnquartier bezogen um. Die Arbeiterwohlfahrt spricht sich für den dezentralen Ansatz des Aktionsplans soziale Stadt Dortmund aus und unterstützt einen gemeinsamen Handlungsansatz im Stadtteil.

Gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren ist die Arbeiterwohlfahrt in den 13 ausgewiesenen Sozialräumen aktiv, für eine sinnvolle Umsetzung des Aktionsplans werden folgende Forderungen ausgesprochen:

  • 1. Bereitstellung von Ressourcen für Stadtteilakteure zur Koordination der Steuerung und Lenkung von integrierten Handlungsansätzen in den Sozialräumen.
  • 2. Bereitstellung von Ressourcen für ehrenamtliche Lotsen für niederschwellige, kleinräumige Angebote im Sozialraum.
  • 3. Zeitnahe Umsetzung des integrierten Handlungsansatzes bei positiver Wirkung auf alle Stadtbezirke.

Begründung:

Um die Effektivität der Aktivitäten und ihre effiziente Umsetzung zu fördern, ist die transparente Einführung von operationalisierten Zielen für die unterschiedlichen Stadtteile bzw. Sozialräume unerlässlich. Allen Akteuren dient dies als Richtschnur einer verbesserten Orientierung.
Ein sinnvoller integrierter Handlungsansatz der alle Ressourcen, Organisationen und Akteure eines Aktionsraum einbindet, benötigt eine ausgewiesene Steuerung, Lenkung und Schnittschnellenbeschreibung. Hierfür muss Verantwortung durch die Stadt Dortmund wahrgenommen und gemeinsam mit erfahrenen Stadtteilakteure organisiert werden.

Neben der Einrichtung von Aktionsbüros spricht sich die Arbeiterwohlfahrt für die Entwicklung eines aufsuchenden, ehrenamtlichen Lotsinnen/Lotzendienst aus. Dieser Dienst könnte noch niederschwelliger und kleinräumiger die Gruppen von Menschen erreichen, die den Weg in die Aktions-, Senioren-, Familien- und Sozialbüros noch nicht gefunden haben. Hierfür müssen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

In den 13 ausgewiesenen Sozialräumen liegen die Schwerpunkte der Umsetzung des Aktionsplans soziale Stadt Dortmund. Dies ist aufgrund der vielfältigen und ausgeprägten Problemlagen richtig. Es gibt aber nicht benannte Stadtteile, die gleichfalls relativ hohe negative Einzelindikatoren aufweisen. Positive Ergebnisse des integrierten Handlungsansatzes aus 13 Sozialräumen sollten daher zeitnah auf die 26 weiteren Sozialräume übertragen werden.

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