Dortmund ist eine lebendige Stadt. Menschen aus vielen Nationen leben hier zusammen. Trotzdem gibt es auch bei uns das Problem von Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Rassismus.
Am 13. September 2007 gab der Rat der Stadt Dortmund der Verwaltung den Auftrag, einen lokalen Aktionsplan für Vielfalt, Toleranz und Demokratie zu erstellen. Grund: die zunehmenden Aufmärsche von Rechtsradikalen und Neonazis, denen sich die Stadt in den letzten Jahren ausgesetzt sieht und die sie zur Zielscheibe einer lebensfeindlichen und menschenverachtenden Ideologie machen.
...im Gespräch über seine persönliche Motivation als Sonderbeauftragter, den Rechtextremismus in Dortmund, dessen Hintergründe und den breiten Widerstand dagegen. mehr...
Zur Umsetzung und Koordinierung der im Aktionsplan genannten Ziele und Aufgaben wurde Superintendent a.D. Hartmut Anders-Hoepgen als ehrenamtlicher Sonderbeauftragter berufen. Ihn unterstützt die Koordinierungsstelle für Vielfalt, Toleranz und Demokratie - gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus, die im Rathaus direkt im Bereich des Oberbürgermeisters angesiedelt ist.
Im Rahmen des Aktionsplans sollen Problemlagen des Rechtsextremismus in Dortmund analysiert, bestehende Strukturen und Aktivitäten gegen Rechts effektiv vernetzt, unterstützt und zielgerichtet ausgebaut, sowie ein umfassendes städtisches Handlungskonzept für Vielfalt, Demokratie und Toleranz erstellt werden. Ein Schwerpunkt liegt dabei insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Individuelle Prävention ist ein wichtiger Baustein des Aktionsplans. Vielfalt, Toleranz und Demokratie sind nicht selbstverständlich – sie sind immer wieder Angriffen ausgesetzt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind gefordert, sich zu wehren und gemeinsam an einer vielfältigen Gesellschaft zu bauen.
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