Außenansicht des Dietrich-Keuning-Hauses

Dietrich-Keuning-Haus

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Hans Jürgen Landes Fotografie

Kultur

Internationales Festival am Keuninghaus lädt zur bunten Weltreise ein

Nachricht vom 09.05.2022

Endlich wieder TanzFolk: Zum elften Mal lädt das Dietrich-Keuning-Haus am Samstag, 14. Mai, auf seinen Vorplatz. Dort wird ab 14:00 Uhr ein farbenfrohes Spektakel für alle Sinne geboten: Kulturvereine und Folkloregruppen aus nahezu allen Kontinenten präsentieren in traditionellen Trachten Tänze ihrer Herkunftsländer.

Tänzer*innen verschiedener Kulturen mit DKH-Direktor Levent Arslan und seiner Kollegin Thekla Bichler (hintere Reihe, 2./3.v.rechts)

Tänzer*innen verschiedener Kulturen mit DKH-Direktor Levent Arslan und seiner Kollegin Thekla Bichler (hintere Reihe, 2./3.v.rechts)
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Katrin Pinetzki

Dazu locken landestypische Leckereien. Der Eintritt zu dem bunten Open-Air-Festival ist frei. "Nach zwei Jahren Zwangspause dürfen die Vereine seit kurzem endlich wieder bei uns proben und können es kaum erwarten, wieder aufzutreten", sagt Levent Arslan, Direktor des DKH. "Trotz der langen Pause sind insgesamt 20 Gruppen mit dabei, fast so viele wie vor der Pandemie."

Und es sind sogar zwei neue Gruppen dazugestoßen: die afrikanische Gruppe "Djolo Tanz inter" sowie eine Tanzgruppe der Chinesischen Schule, die den Fächertanz "Lotosteich im Mondschein" präsentieren wird.

Der griechische Verein Apollon gehört zu den Initiator*innen des Festivals und zugleich zu den größten Kulturvereinen, die mit mehreren Erwachsenen- und Kindergruppen an TanzFolk teilnehmen. Von Anfang an dabei sind auch die koreanische Gruppe DA-SSI-RA-GI und die spanische Flamenco-Gruppe "Misterio del Sur".

Gruppen für Tänzer*innen anderer Kulturen offen

Die polnische Gruppe Wisalka tanzt Polonaise und den Krakowiak, "Color Peru" präsentiert den "Tondero" und den "Festejo" - und macht die Musik dazu gleich selbst. Dazu kommt ein Schlaginstrument zum Einsatz, das sich einst aus dem kirchlichen Klüngelbeutel entwickelt hat: ein hölzerner Kasten mit Deckel, auf den man mit einem kurzen Stock schlägt.

"Etnia y Folclor Colombia" zeigen den typischen Combia-Tanz, der Einflüsse aus Afrika, Spanien und der kolumbianischen Ureinwohner vereint. Rhythmen und Tanz-Traditionen aus Asien bieten dagegen die Tänzerinnen des Hindu Tamil Cultural Center Dortmund, während "Romano Than" mit den traditionellen Roma-Tänzen vertraut macht.

Alle Gruppen sind offen auch für Tänzer*innen aus anderen Kulturen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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