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Altes Stadthaus und Berswordthalle

Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): GPM Foto

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Kulturbüro - Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Das Kulturbüro hat in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der zuständigen Behörde, dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund, eine Handreichung entwickelt, in der die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit Besucher*innen, Künstler*innen und Corona aufgeführt sind. Mit dieser Handreichung können die geforderten Hygiene- und Schutzkonzepte zur Öffnung von Kultureinrichtung in der Stadt Dortmund recht einfach erstellt werden. Bei der Erstellung ist es auch immer hilfreich deutlich klarzumachen, welche risikoreichen Dinge nicht getan wird, z.B. es wird nicht gesungen bzw. geschrien oder es werden keine Blasinstrumente eingesetzt.

Mehr Infos zur aktuellen Erlasslage finden Sie auf der Internetseite des Landes NRW.

Bei unter 100 Besucher*innen müssen die Konzepte im Gegensatz zu den letzten Woche nicht mehr genehmigt oder eingereicht werden, sondern nur noch vor Ort vorhanden sein.
Bei mehr als 100 Besucher*innen muss ein Hygiene- und Schutzkonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden.
Bitte denken Sie alle daran, dass auch die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes Vorlaufzeit brauchen, um ihre Konzepte zu lesen, bevor sie eine Rückmeldung, z.B. zu Nachbesserungen, geben können.
Bitte reichen Sie die Hygiene- und Schutzkonzepte daher mit einem Vorlauf von mindestes 8 Tagen zum Aufführungsdatum per Mail unter gesundheitsamt@stadtdo.de ein.

Handreichung für Hygiene- und Schutzkonzepte in Kultureinrichtungen in Dortmund (ab dem 20.06.2020) [pdf, 147 kB]

Kriterien für die Kostenübernahme von Hygiene- und Schutzartikeln zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Veranstaltungsorten

Das Kulturbüro ist bereit, die Kosten für Hygiene- und Schutzartikel, die zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 notwendig sind, in den Veranstaltungsorten der Freien Kulturszene in Dortmund zu übernehmen.

In erster Linie sind Verbrauchsmaterialien gemeint, also z. B.

  • Desinfektionsmittel
  • Mund-Nasen-Schutz für Beschäftigte bei der Arbeit im/am Veranstaltungsort
  • Einmalhandschuhe

Übernahmefähig sind aber auch z. B.

  • Spender für Desinfektionsmittel
  • Spuckschutzwand

Investitionskosten sind nur in besonderen Fällen und nur nach vorheriger Rücksprache übernahmefähig.

Bei allen Beschaffungen ist darauf zu achten, wirtschaftlich und sparsam zu verfahren, das heißt, Preisvergleiche anzustellen und bei Beträgen über 500,00 Euro diese auch zu dokumentieren. Es reicht dabei zum Beispiel aus, drei Bildschirmkopien aus dem Internet mit Preisen der Produkte als Dokumentation auszudrucken. Beim jeweils günstigsten Anbieter ist zu bestellen, es sei denn, es gibt andere wichtige Gründe (bitte benennen).

Mindestgrenze Höchstgrenze
20,00 Euro 1.000,00 Euro

Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind Betreiber*innen von Veranstaltungsstätten in Dortmund. Öffentliche Einrichtungen sind mit Ausnahme der städtischen Kulturzentren ausgeschlossen, ebenso Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Landeseinrichtungen. Das Kulturbüro behält sich vor, im Einzelfall zu entscheiden.

Abrechnung
Die Abrechnung erfolgt ausschließlich mit dem zur Verfügung gestellten Antrags- und Rechnungsformular, das am Computer ausgefüllt werden muss. Quittungen, Rechnungen und Überweisungsbelege sind hinzuzufügen. Quittungen bitte einzeln unterschreiben. Belege, die kleiner als DIN A4 sind, bitte auf Blanko-DIN-A4-Blätter aufkleben. Also bitte keine Briefumschläge mit losen Quittungen abgeben!
Auf der Rechnungsseite des Formulars müssen unbedingt eine Rechnungsnummer vergeben und das Datum eintragen werden.

Das Kulturbüro erstattet nach erfolgter Prüfung der Belege die anerkannten Kosten.

Geltungsdauer
Diese Maßnahme gilt zunächst bis zum 31.08.2020. Über Verlängerungen wird über die Website www.kulturbuero.dortmund.de informiert. Das Kulturbüro behält sich vor, ggfs. auch vor dem Stichtag den Förderfonds zu schließen (Stand: 24.06.2020).

Antragsformular zum download [docx, 26 kB]

Umgang mit Kulturförderung in Zeiten von Corona in Dortmund

Die Dortmunder Kulturschaffenden sind einer der Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens in Dortmund. Durch das geltende Veranstaltungsverbot und die Schließung von Kultureinrichtungen im Zuge des Infektionsschutzes wird diese lebendige Kulturszene besonders hart getroffen.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann und wir von den Kulturbetrieben der Stadt Dortmund wissen um die teilweise existenzbedrohenden Konsequenzen, die sich aus dem Verbot und dem Ausfall von Aufführungen und Veranstaltungen für freie Künstler*innen und Kulturveranstalter*innen oder die Betreiber* innen von Kulturzentren ergeben. Das trotzdem so besonnene, kooperative und solidarische Verhalten der freien Kulturszene in Dortmund motiviert uns Lösungen zu erarbeiten für schnelle und unkomplizierte Unterstützungs- und Hilfsangebote. Unser Ziel ist es, Notlagen bei den Dortmunder Kulturschaffenden zu vermeiden sowie transparent und für alle Betroffenen einheitlich vorgehen zu können.

Förderungen, die von den Kulturbetrieben insbesondere vom Kulturbüro bereits bewilligt sind, werden auf Grund von Ausfall und Absage nicht grundsätzlich zurückgefordert. Wir haben detaillierte und konstruktive Regelungen aufgestellt, wie wir in den verschiedenen Fällen vorgehen wollen.

Die Kulturbetriebe und insbesondere das Kulturbüro verstehen sich in dieser Krise als Service- und Ansprechpartner, als Übersetzer und Berater für seine Fördernehmer*innen der freien Kulturszene in Dortmund.

Detaillierte Regelung für Zuwendungsempfänger