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Altes Stadthaus und Berswordthalle

Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): GPM Foto

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19) kommt es zu Einschränkungen der Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten der Stadtverwaltung und städtischen Einrichtungen.

Weitere Informationen zur aktuellen Lage finden Sie unter:
corona.dortmund.de sowie in unserem Live-Ticker

Kulturbüro - Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Das Kulturbüro hat in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der zuständigen Behörde, dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund, eine Handreichung entwickelt, in der die wichtigsten Grundregeln im Umgang mit Besucher*innen, Künstler*innen und Corona aufgeführt sind. Mit dieser Handreichung können die geforderten Hygiene- und Schutzkonzepte zur Öffnung von Kultureinrichtung in der Stadt Dortmund recht einfach erstellt werden. Bei der Erstellung ist es auch immer hilfreich deutlich klarzumachen, welche risikoreichen Dinge nicht getan wird, z.B. es wird nicht gesungen bzw. geschrien oder es werden keine Blasinstrumente eingesetzt.

Mehr Infos zur aktuellen Erlasslage finden Sie auf der Internetseite des Landes NRW.

Bei unter 300 Besucher*innen müssen die Konzepte im Gegensatz zu den letzten Woche nicht mehr genehmigt oder eingereicht werden, sondern nur noch vor Ort vorhanden sein.
Bei mehr als 300 Besucher*innen muss ein Hygiene- und Schutzkonzept beim Gesundheitsamt eingereicht werden.
Bitte denken Sie alle daran, dass auch die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes Vorlaufzeit brauchen, um ihre Konzepte zu lesen, bevor sie eine Rückmeldung, z.B. zu Nachbesserungen, geben können.
Bitte reichen Sie die Hygiene- und Schutzkonzepte daher mit einem Vorlauf von mindestes 8 Tagen zum Aufführungsdatum per Mail unter gesundheitsamt@stadtdo.de ein.

Hier finden Sie die aktuelle Handreichung für Hygiene- und Schutzkonzepte für Kultureinrichtungen in Dortmund. [pdf, 147 kB]

Dortmunder Förderkorb

Der Dortmunder Förderkorb ist eine weitere, große Maßnahme zur finanziellen Unterstützung freier Kulturschaffenden in der Stadt Dortmund während der Corona-Krise. Durch die geltenden Einschränkungen bei Kulturveranstaltungen im Zuge des Infektionsschutzes sind die Verdienstmöglichkeiten für Dortmunds freie Kulturschaffende stark reduziert. Auch wenn die schrittweisen Lockerungen der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in den letzten Wochen ein kulturelles Leben in Dortmund überhaupt wieder denkbar machen, ist ein Ende der Krise noch nicht absehbar. Daher ist es das Ziel des Kulturdezernenten Jörg Stüdemann und uns von den Kulturbetrieben der Stadt Dortmund die teils existenzbedrohenden Auswirkungen für professionelle Kulturschaffende abzufedern und ihnen ein schöpferisches Durchhalten, einen künstlerischen Motivationsschub – und damit letztendlich ein Wiedererstarken der lebendigen Dortmunder Kulturszene – zu ermöglichen.

Der Dortmunder Förderkorb schafft selbstbestimmte und bezahlte Arbeitsmöglichkeiten für professionelle Kulturschaffende in Dortmund in Zeiten der Corona-Pandemie. Hierzu geht´s auf den Kunstpütt und es wird im persönlichen Untertage vor der Ideenkohle gearbeitet. In bester Bergmannstradition holen die Kulturschaffenden mit dem Förderkorb ihre geistigen Schätze aus dem Stollen ans Tageslicht und leisten Großes unter schwierigen (Corona-)Bedingungen.

Detaillierte Regelung für Antragssteller:

Konkret stehen 50 Mal vier Vollzeit-Arbeitswochen (in Teilzeit max. acht Wochen) für professionelle Kulturschaffende in Dortmund zur Beantragung bereit, dotiert mit je 2.300 €. In diesen vier Wochen entwickelt und dokumentiert der Kulturschaffende Ideen und Konzepte, welche die veränderten Bedingungen durch Corona aufnehmen, reflektieren und so neue künstlerische Lösungsansätze für die Zukunft bereitstellen.

Diese mind. 50 Konzepte werden in geschützter Form auf einer Website präsentiert um die Kreativität, den Reichtum und die Lebendigkeit der Freien Kulturszene in Dortmund sichtbar zu machen.
Die acht besten Konzepte werden von einer Jury (bestehend aus dem geschäftsführenden Direktor der Kulturbetriebe, drei leitenden Mitarbeiter*innen der Kulturbetriebe und der Leitung des Kulturbüros) ausgewählt und erhalten eine zusätzliche Förderung von max. 10.000 € zur Umsetzung.
Antragsberechtigt sind alle professionellen Kulturschaffenden (Einzelpersonen) jeder Sparte mit einer Meldeadresse in Dortmund.
Fördergrundlage ist der nachgewiesene und abgeschlossene Ausbildungsweg als Künstler*in oder Kulturschaffende*r mit dem Ziel der Berufsausübung im künstlerisch-inhaltlichen oder künstlerisch-vermittelnden Bereich.
Gefördert werden sollen Kulturschaffende, welche im Haupterwerb frei arbeiten. Daher sind Kulturschaffende mit parallelen Anstellungsverhältnissen in einem Tarifvertrag ausgeschlossen.

Bitte stellen Sie Ihren Antrag mit diesem Formular und fügen Sie die gewünschten Dateien als Nachweis bei. Wir werden uns in den nächsten acht Werktagen nach Eingang bei Ihnen melden. Bitte beschreiben Sie Ihre geplante Konzeptarbeit nur kurz in den drei dafür vorgesehen Zeilen. Hängen Sie keine weiteren Informationen (Bilder, Pläne, usw.) an. Das Konzept soll innerhalb des Förderzeitraums erarbeitet werden, nicht davor.
Die Anträge werden nach Eingangsdatum (Poststempel bzw. Email-Eingang) bearbeitet und nach Verfügbarkeit vergeben.

Der Bewerbungsschluss ist der 02.10.2020 (Poststempel bzw. 23.59 Uhr bei Email-Eingang). Das Kulturbüro behält sich vor, auch vor diesem Stichtag den Dortmunder Förderkorb zu schließen.
(Stand: 08.09.2020)

Kontakt:
Stadt Dortmund - Kulturbüro
Kampstr. 6
44137 Dortmund
Tel. 0231 50-25170
Fax 0231 50-22497
kulturbuero@dortmund.de

Kriterien für die Kostenübernahme von Hygiene- und Schutzartikeln zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Veranstaltungsorten

Das Kulturbüro ist bereit, die Kosten für Hygiene- und Schutzartikel, die zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 notwendig sind, in den Veranstaltungsorten der Freien Kulturszene in Dortmund zu übernehmen.

In erster Linie sind Verbrauchsmaterialien gemeint, also z. B.

  • Desinfektionsmittel
  • Mund-Nasen-Schutz für Beschäftigte bei der Arbeit im/am Veranstaltungsort
  • Einmalhandschuhe

Übernahmefähig sind aber auch z. B.

  • Spender für Desinfektionsmittel
  • Spuckschutzwand

Investitionskosten sind nur in besonderen Fällen und nur nach vorheriger Rücksprache übernahmefähig.

Bei allen Beschaffungen ist darauf zu achten, wirtschaftlich und sparsam zu verfahren, das heißt, Preisvergleiche anzustellen und bei Beträgen über 500,00 Euro diese auch zu dokumentieren. Es reicht dabei zum Beispiel aus, drei Bildschirmkopien aus dem Internet mit Preisen der Produkte als Dokumentation auszudrucken. Beim jeweils günstigsten Anbieter ist zu bestellen, es sei denn, es gibt andere wichtige Gründe (bitte benennen).

Mindestgrenze Höchstgrenze
20,00 Euro 1.000,00 Euro

Antragsberechtigte
Antragsberechtigt sind Betreiber*innen von Veranstaltungsstätten in Dortmund. Öffentliche Einrichtungen sind mit Ausnahme der städtischen Kulturzentren ausgeschlossen, ebenso Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Landeseinrichtungen. Das Kulturbüro behält sich vor, im Einzelfall zu entscheiden.

Abrechnung
Bitte nutzen Sie das unten angefügte Antragsformular, das am Computer ausgefüllt werden muss. Quittungen, Rechnungen und Überweisungsbelege sind hinzuzufügen. Quittungen bitte einzeln unterschreiben. Belege, die kleiner als DIN A4 sind, bitte auf Blanko-DIN-A4-Blätter aufkleben. Also bitte keine Briefumschläge mit losen Quittungen abgeben!
Für die Mittelanforderung nutzen Sie bitte die Standardformulare auf der Website.

Das Kulturbüro erstattet nach erfolgter Prüfung der Belege die anerkannten Kosten.

Geltungsdauer
Diese Maßnahme wird verlängert bis zum 31.10.2020. Über ggfs. weitere Verlängerungen wird über die Website www.kulturbuero.dortmund.de informiert. Das Kulturbüro behält sich vor, auch vor dem Stichtag den Förderfonds zu schließen (Stand: 01.09.2020).

Antragsformular zum download [docx, 25 kB]

Umgang mit Kulturförderung in Zeiten von Corona in Dortmund

Die Dortmunder Kulturschaffenden sind einer der Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens in Dortmund. Durch das geltende Veranstaltungsverbot und die Schließung von Kultureinrichtungen im Zuge des Infektionsschutzes wird diese lebendige Kulturszene besonders hart getroffen.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann und wir von den Kulturbetrieben der Stadt Dortmund wissen um die teilweise existenzbedrohenden Konsequenzen, die sich aus dem Verbot und dem Ausfall von Aufführungen und Veranstaltungen für freie Künstler*innen und Kulturveranstalter*innen oder die Betreiber* innen von Kulturzentren ergeben. Das trotzdem so besonnene, kooperative und solidarische Verhalten der freien Kulturszene in Dortmund motiviert uns Lösungen zu erarbeiten für schnelle und unkomplizierte Unterstützungs- und Hilfsangebote. Unser Ziel ist es, Notlagen bei den Dortmunder Kulturschaffenden zu vermeiden sowie transparent und für alle Betroffenen einheitlich vorgehen zu können.

Förderungen, die von den Kulturbetrieben insbesondere vom Kulturbüro bereits bewilligt sind, werden auf Grund von Ausfall und Absage nicht grundsätzlich zurückgefordert. Wir haben detaillierte und konstruktive Regelungen aufgestellt, wie wir in den verschiedenen Fällen vorgehen wollen.

Die Kulturbetriebe und insbesondere das Kulturbüro verstehen sich in dieser Krise als Service- und Ansprechpartner, als Übersetzer und Berater für seine Fördernehmer*innen der freien Kulturszene in Dortmund.

Detaillierte Regelung für Zuwendungsempfänger