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Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): GPM Foto

Kulturbüro - Aktuelle Informationen zum Coronavirus

Das Kulturbüro möchte bei der neuen Verordnung ab dem 20. bzw. 23.08.2021, welche aller Voraussicht nach bis zum 17.09.2021 gelten wird, auf Grund der dynamischen Entwicklungen auf die Seiten des Ordnungsamts verweisen.

Die FAQs [pdf, 64 kB] , geordnet nach Betriebsart (z.B. Kulturbereich auf Seite 1), erklären die Regeln der gültigen Verordnung übersichtlich.

Die grundlegenden Infos wie die Coronaschutzverordnung und die dazugehörigen, wichtigen Anlagen finden sich wie immer auf der Internetseite des Landes NRW.

Kostenübernahme von Mehrkosten

Das Kulturbüro ist bereit, die Mehrkosten, welche in von ihm bewilligten Projekten oder in Veranstaltungsorten der Freien Kulturszene in Dortmund zum Schutz vor dem Coronavirus notwendig sind, im 2021 zu übernehmen.

In erster Linie sind Verbrauchsmaterialien (Hygiene- und Schutzartikel) gemeint, also z.B.

  • Desinfektionsmittel
  • Medizinischer Mund-Nasen-Schutz für Beschäftigte des Veranstaltungsorts oder die Teammitglieder des Projekts
  • Tests für Beschäftigte des Veranstaltungsorts oder die Teammitglieder des Projekts

Übernahmefähig sind aber auch z.B.

  • Spender für Desinfektionsmittel
  • Spuckschutzwand
  • Absperrungen, Poller, etc.

Investitionskosten sind nur in besonderen Fällen und nur nach vorheriger Rücksprache übernahmefähig.

Des Weiteren können in besonderen Fällen und nach vorheriger Rücksprache Kosten übernommen werden, die im Zuge veränderter oder verbesserter Besucherleitströme und Abstandregelungen entstehen, wie z.B. zusätzlich bestelltes Einlasspersonal einer Fremdfirma.

Bei allen Beschaffungen ist darauf zu achten, wirtschaftlich und sparsam zu verfahren, das heißt, Preisvergleiche anzustellen und bei Beträgen über 500,00 Euro diese auch zu dokumentieren. Es reicht dabei zum Beispiel aus, drei Bildschirmkopien aus dem Internet mit Preisen der Produkte als Dokumentation auszudrucken. Beim jeweils günstigsten Anbieter ist zu bestellen, es sei denn, es gibt andere wichtige Gründe (bitte benennen).

Mindestgrenze Höchstgrenze
20,00 Euro 1.000,00 Euro

Antragsberechtigte

Im Wirtschaftsjahr 2021 sind Zuwendungsempfänger*innen des Kulturbüros antragsberechtigt, welche die Corona-Mehraufwendungen in ihren Kosten- und Finanzierungsplänen nicht aufgeführt haben sowie Betreiber*innen von Veranstaltungsstätten in Dortmund. Öffentliche Einrichtungen sind mit Ausnahme der städtischen Kulturzentren ausgeschlossen, ebenso Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie Landeseinrichtungen. Das Kulturbüro behält sich vor im Einzelfall zu entscheiden.

Abrechnung

Bitte nutzen Sie das unten angefügte Antragsformular, das am Computer ausgefüllt werden muss. Quittungen, Rechnungen und Überweisungsbelege sind hinzuzufügen. Quittungen bitte einzeln unterschreiben. Belege, die kleiner als DIN A4 sind, bitte auf Blanko-DIN-A4-Blätter aufkleben.
Also bitte keine Briefumschläge mit losen Quittungen abgeben!
Für die Mittelanforderung nutzen Sie bitte die Standardformulare auf unserer Website.
Das Kulturbüro erstattet nach erfolgter Prüfung der Belege die anerkannten Kosten.

Geltungsdauer

Diese Maßnahme gilt vom 01.01.2021 bis zunächst zum 15.10.2021. Über Verlängerungen wird über die Website www.kulturbuero.dortmund.de informiert. Das Kulturbüro behält sich vor, ggfs. auch vor dem Stichtag den Förderfonds zu schließen. (Stand: 02.08.2021)

Das nötige Antragsformular finden Sie hier: Antragsformular Hygiene- und Schutzartikel [docx, 26 kB]

Die Förderkriterien in der Übersicht finden Sie hier: Kriterien für die Kostenübernahme von Mehrkosten zum Schutz vor dem Coronavirus bei bewilligten Projekten oder in Veranstaltungsorten [pdf, 36 kB]

Umgang mit Kulturförderung in Zeiten von Corona in Dortmund

Die Dortmunder Kulturschaffenden sind einer der Grundpfeiler des gesellschaftlichen Lebens in Dortmund. Durch das geltende Veranstaltungsverbot und die Schließung von Kultureinrichtungen im Zuge des Infektionsschutzes wird diese lebendige Kulturszene besonders hart getroffen.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann und wir von den Kulturbetrieben der Stadt Dortmund wissen um die teilweise existenzbedrohenden Konsequenzen, die sich aus dem Verbot und dem Ausfall von Aufführungen und Veranstaltungen für freie Künstler*innen und Kulturveranstalter*innen oder die Betreiber* innen von Kulturzentren ergeben. Das trotzdem so besonnene, kooperative und solidarische Verhalten der freien Kulturszene in Dortmund motiviert uns Lösungen zu erarbeiten für schnelle und unkomplizierte Unterstützungs- und Hilfsangebote. Unser Ziel ist es, Notlagen bei den Dortmunder Kulturschaffenden zu vermeiden sowie transparent und für alle Betroffenen einheitlich vorgehen zu können.

Förderungen, die von den Kulturbetrieben insbesondere vom Kulturbüro bereits bewilligt sind, werden auf Grund von Ausfall und Absage nicht grundsätzlich zurückgefordert. Wir haben detaillierte und konstruktive Regelungen aufgestellt, wie wir in den verschiedenen Fällen vorgehen wollen.

Die Kulturbetriebe und insbesondere das Kulturbüro verstehen sich in dieser Krise als Service- und Ansprechpartner, als Übersetzer und Berater für seine Fördernehmer*innen der freien Kulturszene in Dortmund.

Detaillierte Regelung für Zuwendungsempfänger