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Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Detaillierte Regelung für Zuwendungsempfänger*innen

Wenn Sie einen Zuwendungsbescheid über Fördermittel des Kulturbüros erhalten haben, Ihr Projekt bzw. Ihre Veranstaltung wegen des Veranstaltungsverbots aber nicht wie geplant stattfinden kann, bitten wir Sie trotzdem eine Mittelabforderung zu stellen.
Wenn das Kulturbüro Ihnen eine Förderzusage in anderer Form mitgeteilt hat, melden Sie sich bitte beim Kulturbüro, um zu klären, unter welchen Voraussetzungen die Förderung dennoch bewilligt werden kann.

Ihrer Mittelabforderung wird in Form einer Abschlagszahlung entsprochen. Bedingung ist, dass Sie uns einen Vorschlag unterbreiten, wie Ihr Projekt bzw. Ihre Veranstaltung in einer alternativen Form trotzdem stattfinden kann und zu welchem Zeitpunkt Sie uns einen Verwendungsnachweis vorlegen können.
Diese alternative Leistungserbringung kann z.B. eine Neukonzeption des Projekts sein oder auch eine Verlagerung des Projekts in den digitalen Raum. Es kann aber auch eine Verschiebung auf einen späteren Ersatztermin bis zum 28.02.2021 sein. Nach der Durchführung des alternativen Projekts bzw. der alternativen Veranstaltung kann dann zum vereinbarten Zeitpunkt per Verwendungsnachweis und Schlussrechnung wie gewohnt abgerechnet werden.

Das Kulturbüro präferiert alternative Projekte und Veranstaltungen, die bis zum Sommer stattfinden und steht neuen Konzepten und Formaten sehr offen gegenüber. Wir möchten vermeiden, dass sich im Herbst eine unschöne Konkurrenzsituation innerhalb der freien Kulturszene um Räume, Publikum und Gelder entwickelt und bauen daher auf Ihre Kreativität und Ihren Ideenreichtum.

Falls im Zuge einer Neukonzeption höhere Kosten entstehen als ursprünglich geplant, teilen Sie uns dies in einem aktualisierten Kosten- und Finanzierungsplan mit. Wir werden unser Möglichstes tun, um diesem Mehrbedarf zu zustimmen.
Bitte dokumentieren Sie auch in aktualisierten Kosten- und Finanzierungsplan ggf. geflossene Nothilfen von Land und Bund um sich und uns Ärger wegen Überkompensation und Doppelförderung zu ersparen.
Falls im Zuge einer Neukonzeption zwingend Anschaffungen für digitale Ausstattung (Software, Hardware sowie Schulungen, aber auch Rechtsberatungen z.B. zu DSGVO oder Urheberrecht) getätigt werden müssen, teilen Sie uns dies erkennbar in Ihrem Alternativvorschlag mit. Wir werden uns bemühen diese Anschaffungen zu ermöglichen.

Wenn es Ihnen trotzdem unmöglich sein sollte, eine alternative Leistungserbringung für Ihr geplantes Projekt bzw. Ihre Veranstaltung zu erarbeiten, können Sie abbrechen. Bitte teilen Sie uns dies schriftlich mit, dann wird eine genaue Schlussrechnung der ggf. schon geflossenen Mittel an Hand von Belegen und Quittungen erstellt.

Das Kulturbüro versucht alle geförderten Projekte und Veranstaltungen, welche für den Verbotszeitraum geplant waren, in alternativer Form stattfinden zu lassen. Abbruch-Abrechnungen und Ausfallhonorare von 67% sind das letzte Mittel und werden im Einzelfall entschieden.

Leider können wir die Rückforderungen von Projektmitteln aus 2019 nicht ungeschehen machen. In Anbetracht der aktuellen Lage haben wir hier aber ein längeres Zahlungsziel von 6 Monaten eingeräumt.

Ob bei institutionellen Fördernehmern und den geförderten, freien Kulturzentren eine alternative Leistungserbringung nötig ist, muss individuell geprüft werden.
Wir unterstützen hier in der Regel programmunabhängig und ermöglichen bei Bedarf zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Liquidität vorzeitige Mittelabrufe oder vorgezogene Auszahlungen der Förderraten.