Freilicht Kino in schwarz/weiß

Kulturbüro

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Förderung der Filmkultur

Das Kulturbüro Dortmund fördert Kunst- und Kulturschaffende in umfangreichen Förderprogrammen in den Bereichen der Darstellenden und Bildenden Künste, Literatur sowie in der Musik. Nun startet die Idee einer Filmkulturförderung erstmals in 2022 mit einem ersten Schritt.

Kinosaal

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Projektförderung im Bereich Filmkultur

Um langfristige Prozesse und eine weiterführende Fortentwicklung einer branchenspezifischen Förderung zu aktivieren ist es von Bedeutung, weiterhin im Dialog mit den Akteur*innen und Netzwerken im Bereich der Filmkultur zu bleiben. Ziel ist es mittels Kleinstförderungen in Höhe von max. 2.500,00 € pro Projekt Impulse zu setzen und vor allem auf aktuelle Bedarfe direkt einzugehen. Gefördert werden vernetzende Projekte, Vorhaben zur künstlerischen Weiterentwicklung von professionellen Filmschaffenden und experimentelle Abspielformate zur Vermittlung. Letzteres soll allem voran auch in den geschwächten lokalen Programmkinos stattfinden, diese stärken und damit deren Erhalt unterstützen. Um eine zügige Abwicklung der Mittelvergabe zu gewährleisten, prüft und entscheidet das Kulturbüro unter Berücksichtigung der vollständig eingereichten sowie formal korrekten Antragsunterlagen und Erfüllung der genannten Kriterien über die eingereichten Anträge. Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Windhundprinzip. Der Start des Programms als auch die Information bei ausgeschöpften Förderbudget werden auf der Webseite des Kulturbüros veröffentlicht. Die ausgewählten Anträge werden dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit im Rahmen des Jahresförderberichts durch das Kulturbüro vorgelegt.

Ziel ist es, das Förderprogramm für die Filmkultur so zu etablieren und zu gestalten, dass Strukturen langfristig gestärkt und mit Blick auf den Nachwuchs innovative Konzepte unterstützt werden.

Antragstellung und Verfahren

Regieklappe

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Wann ist eine Antragstellung möglich?

Eine Antragstellung ist jährlich (zum Start des Förderprogramms in 2022 ab 14.03.) bis zum 31.10. möglich (vorbehaltlich des vorhandenen Budgets und genehmigten Haushalts der Stadt Dortmund), für die Umsetzung im selben Jahr. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Die Mittel stehen im jeweiligen Haushaltsjahr zur Verfügung, eine überjährige Förderung ist nicht möglich.

Die Vergabe der Mittel erfolgt nach dem Windhundprinzip. Der Start des Programms als auch die Information bei ausgeschöpften Förderbudget werden auf der Webseite des Kulturbüros veröffentlicht.

Was wird gefördert?

Für eine Antragstellung setzt das Kulturbüro Dortmund voraus, dass das Vorhaben

  • einen klaren Bezug zu Dortmund aufweist bzw. ausgehend von Dortmund vernetzend in die Region und/oder deutschlandweit wirkt.
  • von gesamtheitlicher Bedeutung für die lokale Filmkultur ist.
  • die künstlerische Entwicklung und Professionalisierung von Filmschaffenden aus Dortmund fördert.

Von der Unterstützung ausgeschlossen werden Auftragsarbeiten und Projekte im Rahmen von Werbekampagnen, Inhalte mit ausschließlich pädagogischer oder therapeutischer Wirkungsabsicht, Inhalte, die Angehörige eines Geschlechts oder einer bestimmten Gruppierung in erniedrigender Weise darstellen oder allgemein die Menschenwürde verletzen, gewaltverherrlichende Inhalte sowie rein technologische Projekte ohne erkennbare Inhalte.

Gefördert werden:

  • Die Umsetzung von Filmfestivals und -reihen sowie Fachveranstaltungen, Diskursformate in Dortmund, die eine breite Öffentlichkeit erreichen.
  • Überregionale Kooperationen, netzwerkbildende Vorhaben im Bereich der Film-/Kinokultur
  • Abspielformate/Screenings von Abschlussfilmen antragsberechtiger Studienabsolvent*innen (siehe „Wer wird gefördert?“)
  • Projekte mit Modellcharakter und Pilotprojekte: Erproben von neuen Technologien der Filmvermittlung oder Präsentation wie bspw. immersive Praktiken, Online- bzw. digitale Formate (Um hier möglichst viele innovative Ansätze anzuregen ist der inhaltliche Rahmen hierbei recht weit gefasst.)
Die Abspielformate/Screenings sollen vorzugsweise in einem der örtlichen Programmkinos stattfinden. Vorhaben mit mehreren Kooperationspartnern werden befürwortet!

Fördergegenstand:Das Förderprogramm „Filmkultur“ ermöglicht Kleinstförderbeträge in Höhe von max. 2.500,00 € pro Antrag.

  • Material- und Sachkosten wie Raummieten, Öffentlichkeitsarbeit, weitere Sachkosten
  • Honorare für Künstler*innen/Kulturschaffende, Reisekosten
  • Leihgebühren für Medien und Technik
  • Eingeworbene oder geplante Drittmittel sind auszuweisen.
  • Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich.
Reine Filmproduktionskosten, der Kauf von Technik, sowie Renovierungs- oder Umbaukosten von Kinos können nicht gefördert werden.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Künstler*innen und Kulturschaffende, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Dortmund haben; Ausnahme bei städteübergreifenden Netzwerken: Vorhaben muss maßgeblich in Dortmund stattfinden und/oder Dortmunder Künstler*innen miteinbeziehen.
  • Studienabsolvent*innen von Hochschulen, Universitäten oder Akademien (auch: staatlich anerkannte Privatschulen, die zur Vergabe eines akademischen Grades berechtigt sind.) mit entsprechenden Studienrichtungen Film, audio-visuelle Medien(-technik), Kamera-/Schnitttechnik, Sounddesign & Filmtonmischung u.Ä.
  • Vereine, Verbände, Kollektive
  • Einzelkünstler*innen im Bereich Film / Visuelle Künste
  • Betreiber*innen von Programm- bzw. Filmkunstkinos, die vorwiegend Filme außerhalb des Mainstreams zeigen.

Wie wird gefördert?

Es handelt sich um eine Projektförderung. Bitte verwenden Sie die Vorlagen für die Antragstellung, die das Kulturbüro als Download zur Verfügung stellt.

Einzureichen sind:
Das Antragsformular:

  • Projektbeschreibung: Ziele und Maßnahmen des beantragten Vorhabens unter Berücksichtigung der Förderkriterien zur Stärkung der Film- und Kinokultur in Dortmund; Darstellung aller hauptsächlich Projektbeteiligten.
Antragsformular [pdf, 2,5 MB]

Anlagen:

  • Kurzvita bzw. Arbeitsbiografie aller maßgeblich Beteiligten (als .pdf mit Links); bei Kollektiven, Vereinen etc. eine Beschreibung der Tätigkeit, Darstellung der Vereinsziele etc. (Tätigkeiten sollten maßgeblich im Bereich der Filmkultur verortet sein); bei Programmkinobetreiber*innen eine Beschreibung der Einrichtung, des Programms.
  • Skizze eines Zeitplans
  • Ausgeglichener Ausgaben- und Finanzierungsplan
Ausgaben- und Finanzierungsplan [xlsx, 70 kB]

Weitere Informationen:
Förderrichtlinien [pdf, 233 kB]

Wie werden Bewerbungen eingereicht?

Bitte verwenden Sie die zur Verfügung stehenden Formulare. Die Vorlagen können digital am PC ausgefüllt werden.

Für einen vollständigen Antrag ist das Antragsformblatt (siehe oben) auszufüllen, zu unterschreiben und ein aussagekräftiger Ausgaben- und Finanzierungsplan (siehe oben) einzureichen. Darüber hinaus sind ggf. eine ausführliche Projektbeschreibung bzw. ein Konzept, Lebensläufe der Projektbeteiligten, etwaige Kooperationsvereinbarungen oder entsprechende Absichtserklärungen von Programmkinos (bspw. bei Screenings) beizufügen.

Per Mail oder bei postalischer Einreichung an
Stadt Dortmund - Kulturbüro Annika SchmermbeckReferentin
44137 Dortmund
Internationale und interdisziplinäre Projekte

Persönliche Beratungstermine werden auf Anfrage vergeben.

Kontakt

Stadt Dortmund - KulturbüroAnnika SchmermbeckReferentin

44137 Dortmund
Internationale und interdisziplinäre Projekte