Ein Mann gestaltet einen Wand mit einem Pinsel

Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Dewang Gupta / unsplash

Förderung des Individuellen Künstler*innenaustauschs im Rahmen der Städtepartnerschaften – Werkförderung (AT)

Die Zielsetzung ist eine besondere, individuelle und auf die Bedürfnisse einer fachlichen und professionellen Weiterentwicklung eingehende Werkförderung im internationalen Kontext. Die Zusammenarbeit mit Künstler*innen und Kooperationspartner*innen in den Partnerstädten der Stadt Dortmund soll forciert, aber – ausgehend von der eigenen Professionalität – selbst ausgewählt werden.

Abstrakte Kunst

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Whicdhemein One / pexels

Der neu konzipierte Förderbereich soll eine bisher noch nicht erreichte Zielgruppe von Dortmunder Kulturschaffenden und Künstler*innen erschließen und das Erproben origineller Herangehensweisen und kollaborativer Prozesse begünstigen. So wirkt das Förderprogramm auch wie ein Qualifizierungsprogramm für Nachwuchskünstler*innen und junge Kulturschaffende aus Dortmund, deren Kontakte und Netzwerke erst im Aufbau sind. Künstler*innen und Kulturschaffende sowohl der Stadt Dortmund als auch aus den Partnerstädten sollen dabei voneinander profitieren.

Mann kommt in einen visuell gestalteten Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Khamkeo Vilaysing / unsplash

Werkförderung

Das Kulturbüro sorgt mit dem Förderprogramm dafür, dass sich zum einen eine neue interdisziplinäre Zielgruppe von Künstler*innen durch das Angebot angesprochen fühlt und zum anderen, dass die Förderung den Programmteilnehmer*innen die bestmögliche Unterstützung für das Realisieren ihrer Vorhaben anbietet. Der Anspruch ist hierbei einen offenen Bewerbungsprozess zu kommunizieren, die Fördermodalitäten niederschwellig zu halten und eine angemessene Honorierung der künstlerischen Arbeit abzusichern.

Der individuelle Künstler*innenaustausch kann sich prozess- oder ergebnisorientiert gestalten, d.h. der Fokus kann auf dem Werk selbst liegen, eine neue Schaffensphase unterstützen, (Ko-) Produktionen oder eine künstlerische/interdisziplinäre Forschung fördern sowie die Erstellung von Modellen oder Prototypen anregen. Vorhaben sollen innovativ und von hoher künstlerischer Qualität bzw. Originalität sein; ein interdisziplinärer Ansatz wird dabei begrüßt.

Die international beteiligten Projektpartner*innen agieren gleichberechtigt. Es findet ein gegenseitiger Austausch auf Augenhöhe statt. Sowohl der*die Künstler*in aus Dortmund als auch der*die Kooperationspartner*in der jeweiligen Partnerstadt erhalten ein Honorar.

Die Entscheidung über eine Fördermittelvergabe trifft eine interdisziplinäre Jury. Wir bitten die Antragsfristen zu berücksichtigen. Die ausgewählten Anträge werden dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit im Rahmen des Jahresförderberichts durch das Kulturbüro vorgelegt.

Antragstellung und Verfahren

Personen beim Tanzen

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Ahmad Odeh / unsplash

Wann ist eine Antragstellung möglich?

Eine Antragstellung ist aktuell noch nicht möglich. Sobald die Jurybesetzung final abgeschlossen ist werden hier die weiterführenden Informationen zur Antragstellung veröffentlicht. Sie können auch unseren Newsletter abonnieren und werden automatisch darüber informiert.

Was wird gefördert?

Fördervoraussetzungen: ·

  • Kollaboration und Vernetzung: mindestens ein*e Künstler*in aus Dortmund und ein*e Kooperationspartner*in aus einer Partnerstadt der Stadt Dortmund entwickeln ein Vorhaben und/oder führen es gemeinsam durch.
  • Der Aufenthalt in einer der Partnerstädte Dortmunds ist für die*den Künstler*in aus Dortmund obligatorisch.

Fördergegenstand:

  • Übernahme von Reisekosten (zur Orientierung s. Förderrichtlinien: Reisekostenpauschalen je Partnerstadt) und Unterkunft (max. bis 130 €/ Übernachtung) für Dortmunder Künstler*innen.
  • Der Aufenthalt ist für eine Dauer von bis zu zehn Tagen möglich.
  • Übernahme von Material- und Produktionskosten für das gemeinsame Vorhaben.
  • Honorare werden pro Aufenthalt für zwei Künstler*innen übernommen (Künstler*in aus Dortmund / Künstler*in aus der Partnerstadt). Hierfür werden 350 € brutto / pro Tag je Künstler*in festgeschrieben. Die Höhe des Honorars kann nicht reduziert bzw. erhöht werden.
  • Zusätzliche Honorarkosten können, wenn es sich um „produzierende Arbeiten“ handelt (z.B. Techniker, Bühnenbau, Schauspieler*innen, Modelle, Auf-/Abbauhelfer*innen, Regieassistent*innen, Grafiker*innen, Fotograf*innen), unter den Material- und Produktionskosten angegeben werden.
  • Die Anzahl der Künstler*innen (Dortmund/Partnerstadt) kann je nach Konzeption variieren, ist aber bzgl. der Honorarzahlung auf zwei Künstler*innen (Dortmund/Partnerstadt) pro Bewerbung begrenzt. Die Hotel- und Reisekosten für begleitende Personen müssen im vorhandenen Budget liegen.
  • Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich. Eingeworbene oder geplante Drittmittel sind auszuweisen.

Weitere Informationen zum Fördergegenstand entnehmen Sie bitte den Förderrichtlinien [pdf, 206 kB] .

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Künstler*innen und Kulturschaffende, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Dortmund haben.
  • Künstler*innen aller Sparten (s. unten) und interdisziplinär** arbeitend.
  • vorrangig Einzelkünstler*innen

Darstellende Künste
Tanz, Theater, Aktions-/Konzeptkunst, Performance-Art

Digitale Künste, Neue/Interaktive Medien
Immersive Art, Video Art, Design, (elektronische) Musik, Sound Design, Szenographie, Virtuelle (Raum-) Skulpturen, Interaktive Installationen

Urban Art
HipHop-Kultur, Street-Art, Clubkultur, Interventionen im öffentlichen Raum

Literatur

Musik, Komposition

Kunst am Bau, Kunst im Stadtraum, Architektur

Bildende Künste
Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Zeichnung/Grafik, Fotografie

**Interdisziplinär arbeitende Künstler*innen sind in mehr als einer Sparte tätig.

Wie wird gefördert?

In Kürze werden hier die weiterführenden Informationen zur Jury veröffentlicht. Eine unabhängige Fachjury trifft die Förderentscheidungen zu den eingegangenen Bewerbungen auf Grundlage der vorliegenden Förderrichtlinien. Die Jury ist bei ihren Förderentscheidungen an die Höhe der für ein Kalenderjahr zur Verfügung stehenden Fördermittel gebunden, eine überjährige Förderung ist nicht möglich. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Die Jurysitzung findet nach der Antragsfrist statt; dort wird über Anträge beraten, die bis zur Frist eingehen. Bitte beachten Sie, dass der Projektbeginn nicht vor März des Folgejahres liegen darf.

Bitte verwenden Sie die Vorlagen für die Antragstellung, die das Kulturbüro als Download zur Verfügung stellt

Einzureichen sind:

Das Antragsformular:

  • Projektbeschreibung: Ziele und Maßnahmen des beantragten Vorhabens unter Berücksichtigung Kriterien Motivation, Qualität & Professionalität, Internationalität & Nachhaltigkeit (siehe Förderrichtlinien)
  • Darstellung aller hauptsächlichen Projektbeteiligten.
  • Angabe der benötigten Honorare, Reisekosten, Kosten für Unterkunft, Material- und Produktionskosten.
  • Angabe von weiteren Drittmitteln, falls diese geplant oder bereits eingeworben sind. Ein Eigenanteil ist nicht erforderlich

Antragsformular [pdf, 1,5 MB]

Anlagen:

  • Kurzvita bzw. Arbeitsbiografie – Link zur Homepage, statt umfangreiche Kataloge
  • Skizze eines Zeitplans
  • Kurzvita bzw. Arbeitsbiografie des*der Künstler*in aus der Partnerstadt
  • Letter of Intent oder schriftl. Bestätigungsmail des*der Künstler*in aus der Partnerstadt

Förderrichtlinien [pdf, 206 kB]

Wie werden Bewerbungen eingereicht?

Eine Antragsstellung ist aktuell noch nicht möglich.

Bitte verwenden Sie die zur Verfügung stehenden Formulare. Die Vorlagen können digital am PC ausgefüllt werden.

Für einen vollständigen Antrag ist das Antragsformblatt (siehe oben) auszufüllen und zu unterschreiben. Darüber hinaus sind die oben genannten Anlagen der Bewerbung beizufügen.

Per Mail oder bei postalischer Einreichung an

aschmermbeck@stadtdo.de

Kulturbüro Dortmund
Annika Schmermbeck
Kampstr. 6
44137 Dortmund

Kontakt

Stadt Dortmund - KulturbüroAnnika SchmermbeckReferentin

44137 Dortmund
Internationale und interdisziplinäre Projekte