Theater, Performance, Tanz

Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Oskar Neubauer

Förderung für die freien Darstellenden Künste

Ziel des Förderprogramms ist die Stärkung der freien Darstellenden Künste als unverzichtbarem Bestandteil der vielfältigen Kulturszene Dortmunds. Im Rahmen der konkreten Unterstützung von Kulturschaffenden bei Projekten unterschiedlichster inhaltlicher Ausrichtung stehen der Kooperations- und Netzwerkgedanke sowie die Schaffung von Synergien im Vordergrund.

Klang, Licht, Kunst, Performance

Klanglicht Ensemble
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): André Symann

Theater, Darstellende Kunst

Sepidar Theater
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jonathan Zipfel

Hintergrund

Die freie Szene der Darstellenden Künste leistet seit Jahrzehnten einen vielfältigen und unverzichtbaren Beitrag zur Attraktivität des Dortmunder Kulturlebens. Hier entstehen sowohl Projekte mit überregionaler Ausstrahlung, als auch künstlerische Projekte mit niedrigschwelligen Zugängen zu kultureller Bildung, Integration und sozialer Teilhabe. Ihre Formate richten sich an ein breites Spektrum der Dortmunder Stadtbevölkerung und erschließen neue Formate und Räume.

Auf Basis der Beschlüsse das Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit des Rates der Stadt Dortmund zur Förderung der freien Szene in den vorangegangenen Jahren sowie dem ständigen Diskurs mit dem Dortmunder Theaternetzwerk (.dott – Dortmunder Tanz- und Theaterszene e. V.) wurden im Jahr 2019 die Kriterien des Förderprogramms für die freien Darstellenden Künste in ihrer aktuellen Fassung erarbeitet.

Ziele

Grundsätzlich findet im Rahmen des Förderprogramms eine verstärkte Berücksichtigung von Maßnahmen zur Vernetzung, Kooperation und Koproduktion Anwendung. Projekte und (Ko-)Produktionen sollen dabei in der Regel gemeinsam mit den freien Spielstätten/Kulturzentren im Stadtgebiet entwickelt werden.

Zusätzlich stellt die Förderung theaterpädagogischer Ansätze, verbunden mit einer gezielten und intensiven Nachwuchsarbeit sowie mit einer Förderung integrativer und inklusiver Produktionen, einen Schwerpunkt des Förderprogramms dar.
Das Programm wird abgerundet durch die Förderung von Produktionsnebenkosten und die Förderung internationaler Koproduktionen sowie internationaler Gastspiele.

Der Beirat

Der Beirat Darstellende Künste setzt sich aus neun Mitgliedern zusammen und entscheidet, im Rahmen des dafür zur Verfügung stehenden Budgets, gemeinsam über die Bewilligung der Förderanträge. Der Beirat besteht aus fünf Vertreter*innen der freien Szene – die durch das Dortmunder Theaternetzwerk (dott – Dortmunder Tanz- und Theaterszene e. V.) gewählt werden – und vier vom Kulturbüro benannten Mitgliedern.

Der Beirat Darstellende Künste wurde ab dem 01.01.2022 für die Dauer von zwei Jahren mit den untenstehenden Mitgliedern besetzt.

Fünf Vertreter*innen der freien Szene, gewählt durch "dott – Dortmunder Tanz- und Theaterszene e. V.":

Zwei Vertreter*innen der freien Dortmunder Theaterszene

  • Aylin Kreckel (Koordinatorin Dortmunder Tanz- und Theaterszene e. V.)
  • Hans-Peter Krüger (Autor, Regisseur, Schauspieler und Theaterpädagoge)

Zwei Vertreter*innen der freien Theaterspielstätten

  • Jens Heitjohann (Künstlerischer Leiter des Theaters im Depot)
  • Rada Radojcic-Radisavljevic (Künstlerische Leiterin des Theaters Fletch Bizzel)

Ein*e Vertreter*in des theaterpädagogischen Bereichs

  • Erika Knauer (2. Vorsitzende Soul Movement e. V. – Tanzpädagogin, Theaterpädagogin, Sozialarbeiterin und staatlich geprüfte Gymnastiklehrerin)

Vier Mitglieder, benannt durch das Kulturbüro:

Zwei Vertreter*innen des Kulturbüros

  • Hendrikje Spengler (Leitung)
  • Roman Schuppert (Referent für die Förderung der Darstellenden Künste)

Zwei Vertreter*innen der Institutionen Hochschulen und Theater Dortmund

  • Michael Eickhoff (Chefdramaturg des Theaters Dortmund sowie verantwortlich für Dramaturgie und internationale Beziehungen an der Akademie für Theater und Digitalität)
  • Prof. Dr. Jörn Etzold (Professor am Institut für Theaterwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum)

Antragstellung und Verfahren

wütende Frau, Theater

Drangwerk
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Viola Sophie

Wann ist eine Antragstellung möglich?

Eine Antragstellung ist in der Regel zweimal im Jahr möglich. Die nächste Frist zur Antragstellung für Projekte mit Umsetzung im Jahr 2023 ist der 18. Dezember 2022.

Was wird gefördert?

Projekte in folgenden Bereichen werden im Rahmen des Förderprogramms gefördert:

  • Produktionen, Koproduktionen und ähnliche Vorhaben (auch von freien Spielstätten)
  • Theaterpädagogische Projekte
  • Projekte zur Nachwuchsförderung
  • Internationale Gastspiele
  • Internationale Koproduktionen
  • Produktionsnebenkosten
  • Ausdrücklich sollen auch Projekte der freien Darstellenden Künste gefördert werden, die einen integrativen und inklusiven Charakter haben.

Förderfähig sind Ausgaben in den Bereichen:

  • Personalkosten (Inklusive Reisekosten bis zur Höhe der Regelungen des Landesreisekostengesetzes NRW)
  • Sachkosten
  • Öffentlichkeitsarbeit

Ein Eigenanteil ist nicht zwingend erforderlich.

Das Kulturbüro orientiert sich bei seinen Förderungen an den vom Bundesverband Freie Darstellende Künste e. V. empfohlenen Honoraruntergrenzen und bittet die Kulturschaffenden, dies in ihren Ausgaben- und Finanzierungsplänen zu beachten.

Weitere Informationen siehe hier: Förderrichtlinien [pdf, 176 kB]

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Künstler*innen, Kulturschaffende und Vereine, die ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Dortmund haben oder Ihren Bezug zur Stadt und der lokalen Szene (projektbezogen) anderweitig belegen können.

Wie wird gefördert?

Einzureichen ist das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular [pdf, 329 kB] mit folgenden Anlagen:

  • Ausführliche Projektbeschreibung, inklusive zeitlichem Ablaufplan
  • Aussagekräftiger, ausgeglichener Ausgaben- und Finanzierungsplan
  • Angaben/Viten zu den Projektbeteiligten
  • Kooperationsvereinbarungen/Absichtserklärungen von Spielstätten o. ä. (sofern vorhanden)

Es sind die vom Kulturbüro zur Verfügung gestellten Formulare und Vorlagen für die Antragstellung zu verwenden.

Bitte beachten Sie, dass der Projektbeginn nicht vor dem Datum des Zuwendungsbescheids liegen darf. Wenn dies der Fall ist, muss bei Antragstellung ein vorzeitiger Maßnahmebeginn beantragt werden.

Auf Anfrage berät das Kulturbüro sowohl inhaltlich als auch formal bei der Antragstellung.

Nach der formalen Vorprüfung trifft ein unabhängiger Beirat die Förderentscheidungen zu den eingegangenen Anträgen auf Grundlage der vorliegenden Förderrichtlinien. Der Beirat ist bei seinen Förderentscheidungen an die Höhe der für ein Kalenderjahr zur Verfügung stehenden Fördermittel gebunden. Bei positivem Entscheid sind die bewilligten Fördermittel vom Antragstellenden im laufenden Kalenderjahr zu veräußern.

Eine überjährige Förderung ist nicht möglich. Ausnahmen sind dem Zuwendungsbescheid zu entnehmen. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Wie werden Anträge eingereicht?

Für einen vollständigen Antrag ist das Antragsformular [pdf, 329 kB] auszufüllen und zu unterschreiben. Darüber hinaus sind dem Antrag die oben genannten Anlagen beizufügen.

Bitte verwenden Sie die zur Verfügung stehenden Formulare. Die Vorlagen können digital am PC ausgefüllt werden.

Per Mail oder bei postalischer Einreichung an

rschuppert@stadtdo.de

Kulturbüro Dortmund
Herrn Roman Schuppert
Kampstr. 6
44137 Dortmund

Kontakt

Stadt Dortmund - KulturbüroRoman SchuppertReferent

44137 Dortmund
Förderung Darstellende Kunst