Dortmund überrascht. Dich.
Theaterstück "a christmas carol"

Kulturbüro

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): N. Kemper

Förderung für die freien Darstellenden Künste

Theaterstück "Ich möchte ein Glanz sein"

Es möchte ein Glanz sein - das "kunstseidene Mädchen" der Irmgard Keun. Keun hat 1932 einen Roman geschrieben, der gern als Theatervorlage genutzt wird. Auch die 14 jungen Mädchen auf der Bühne des Theaters im Depot hat der Traum vom Glanz um- und angetrieben.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): depot

Die freie Kulturszene Dortmunds leistet seit Jahrzehnten einen vielfältigen und unverzichtbaren Beitrag zur Attraktivität des städtischen Kulturlebens. Hier entstehen sowohl Projekte mit überregionaler Ausstrahlung als auch künstlerische Projekte mit niederschwelligen Zugängen zu Kultureller Bildung, Integration und sozialer Teilhabe. Ihre Formate richten sich an ein breites Spektrum der Dortmunder Stadtbevölkerung und erschließen neue Formate und Räume.

Die Förderkriterien für die freien Darstellenden Künste wurden in 2019 neu entwickelt auf der Basis der Beschlüsse das Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit zur Förderung der freien Szene in den Jahren 2018 und 2019 sowie im Diskurs mit dem Dortmunder Theaternetzwerk erarbeitet. Sie ersetzen und erweitern die bisher geltenden Förderkriterien für die freie Theaterarbeit und nehmen neue Entwicklungen in der freien Produktionstätigkeit auf.

Grundsätzlich bestehen bleibt in dem Fördermodell eine verstärkte Berücksichtigung von Maßnahmen zur Vernetzung, Kooperation und Koproduktion. Projekte und Produktionen sollen dabei in der Regel gemeinsam mit den freien Spielstätten entwickelt werden. Zudem stellt die Förderung theaterpädagogischer Ansätze verbunden mit einer gezielten und intensiven Nachwuchsarbeit sowie mit einer Förderung integrativer und inklusiver Produktionen einen Schwerpunkt dieses Förderprogramms dar.

Die Projektförderung wird ergänzt um eine Förderung von Produktionsnebenkosten und die Förderung internationaler Koproduktionen.

Darüber hinaus sind Kosten für die gezielte zentrale Öffentlichkeitsarbeit für die Dortmunder freie Darstellende Szene sowie zentrale Veranstaltungen/Festivals in diesem Kontext förderfähig.

Theaterstück "Der Gott des Gemetzels"

"Der Gott des Gemetzels" ist eine erfolgreiche Komödie von Yasmina Reza im Fletch Bizzel
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Fletch Bizzel

Für die Bewertung der Anträge nach den Förderkriterien ist der Beirat Darstellende Künste für die Dauer von jeweils zwei Jahren neu zu bilden. Die Vertreter*innen der freien Szene im Beirat werden vom Theaternetzwerk Dortmund gewählt. Zukünftig soll der Beirat über die Bewilligung der Anträge im Rahmen des Haushaltes der Stadt Dortmund entscheiden. Dem Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit wird jeweils ein Jahresbericht über die einzelnen Förderungen der freien Kulturarbeit durch das Kulturbüro vorgelegt, in dem auch die Förderungen im Rahmen der Darstellenden Künste einzeln genannt sind.

Mitglieder des Beirates Darstellende Künste

  • Peter Feuerbaum, Künstlerischer Leiter des Gehörlosentheatervereins Dortmund
  • Horst Hanke-Lindemann, Künstlerischer Leiter des Theaters Fletch Bizzel
  • Angelika Hoffmann, Performancekünstlerin, Schattenspielerin
  • Berthold Meyer, Dramaturg, Kulturmanager und Übersetzer
  • Justo Moret, Tanzpädagoge, Choreograf, Regisseur
  • Michael Eickhoff, Dramaturg an der Akademie für Theater und Digitalität (Theater Dortmund)
  • Prof. Dr. Jörn Etzold, Professor für Theaterwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum
  • Martina Bracke, Referentin für die Förderung der Darstellenden Künste im Kulturbüro
  • Hendrikje Spengler, Leiterin des Kulturbüros Dortmund

Hinweis

Die nächste Einreichfrist für Theater-/theaterpädagogische Produktionen ist

Montag, 30.11.2020

Als Antrag bitte das Antragsformblatt ausfüllen und ggfs. weitere Unterlagen zufügen: Ausführliches Inszenierungskonzept, Lebensläufe der Projektbeteiligten, Finanzierungsplan.

Einsendungen bitte an

Stadt Dortmund
41/KB
Frau Bracke
Kampstr. 6
44122 Dortmund

Zur Fristwahrung auch gern vorab per Mail an mbracke@stadtdo.de.