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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

Kultur

Internationales Frauenfilmfestival zeigt Filme im Kino im U und in der Schauburg

Nachricht vom 04.02.2020

Das Internationale Frauenfilmfestival bringt vom 24. bis 29. März 2020 aktuelle Film-Highlights nach Dortmund. Das Schulfilmprogramm im Kino im Dortmunder U richtet sich an alle Schulformen und eine Altersgruppe von vier bis 18 Jahren. Die Schauburg zeigt parallel fünf Filme für älteres Publikum.

Plakat Internationales Frauenfilmfestival

Das diesjährige Internationale Frauenfilmfestival findet in Köln statt. Im Kino im Dortmunder U werden aber Filme für Schüler*innen gezeigt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Magdalena Kallenberger

Das Internationale Frauenfilmfestival (IFFF) Dortmund | Köln findet in diesem Jahr vom 24. bis 29. März 2020 in Köln statt. Leer geht Dortmund aber nicht aus: Das Kino im U zeigt in diesem Zeitraum ein Schulfilmprogramm sowie eine Auswahl an Filmen in der Schauburg.

Programm für Schüler*innen von vier bis 18 Jahren

Ein Beirat aus Lehrer*innen hat das Festival unterstützt und die Filmauswahl mit pädagogischer Expertise begleitet. Zum Angebot gehört auch ein Programm für Kitas: "Kurzes für Kids" gibt es jedoch in der Schauburg, Brückstraße 66, nicht im Kino im U. Das neue Programm "Do you speak film?" löst das bisherige Integrationsprogramm "Well, come - Kommt alle!" ab. Eine weitere Neuerung ist die Live-Übersetzung eines Kurzfilmprogramms in die deutsche Gebärdensprache. Dieses richtet sich sowohl an Schulen mit sprachlichem Förderbedarf und gehörlosen Kindern ab sechs Jahren als auch reguläre Grundschulklassen.

Fokus auf Thema "Nach der Wende 1990|2020"

Die Filme beschäftigen sich mit Themen wie Verlust, Liebe, Diversität und Klimaschutz - altersgerecht aufbereitet. Der diesjährige inhaltliche Fokus des Festivals "Nach der Wende 1990|2020" wird auch im Schulfilmprogramm durch den Animationsfilm "Fritzi- Eine Wendewundergeschichte" aufgegriffen.

Im Anschluss an alle Veranstaltungen finden Gespräche mit Medienpädagog*innen und oftmals auch Filmgästen statt. Das Programm präsentiert vorwiegend aktuelle und international ausgezeichnete Arbeiten von Frauen, richtet sich jedoch selbstverständlich an alle Geschlechter. Das Internationale Frauenfilmfestival (IFFF) Dortmund | Köln wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund.

Preise und Hinweise

Das Schulfilmprogramm kostet 3 Euro pro Schüler*in. "Kurzes für Kids" kostet 2 Euro pro Kind. Begleitpersonen haben freien Eintritt. Zu "Do you speak film?" haben Schüler*innen und Begleitpersonen freien Eintritt, jedoch ist eine Reservierung erforderlich. Die Abholung der Tickets ist ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn möglich. Begleitpersonen werden gebeten, das Eintrittsgeld im Vorfeld einzusammeln. Im Anschluss an jeden Film bietet das IFF ein ca. 10- bis 15-minütiges medienpädagogisches Gespräch an. Begleitpersonen, Erzieher*innen und/oder Lehrer*innen werden gebeten, für den Besuch der Kita- und Grundschulveranstaltungen insgesamt 70 bis 90 Minuten und für den Besuch der Programme für weiterführende Schulen insgesamt 90 bis 120 Minuten einzuplanen.

Schauburg zeigt fünf aktuelle Filme

Auch das ältere Dortmunder Publikum muss nicht auf ein aktuelles Programm verzichten. Zwischen dem 26. und 29. März zeigt das Internationale Frauenfilmfestival ein Auswahlprogramm in der Dortmunder Schauburg, Brückstraße 66. Fünf aktuelle Filme, in deutscher Sprache oder Deutsch untertitelt, sind zu sehen.

Dazu gehört der zypriotische Spielfilm "Pause" von Tonia Mishiali, der in Köln für den mit 10.000 Euro dotierten Debütspielfilm-Preis ins Rennen geht. Er erzählt von einer Frau, deren Sehnsüchte und die Veränderungen ihres Körpers zunehmend die Routine boykottieren, mit der sie jahrelang eine lieblose Beziehung und ihre frauenfeindliche Umwelt ertragen hat. Friederike Güssefelds Dokumentarfilm "Out of Place" porträtiert als nicht integrierbar eingestufte Teenager, die ihre Jugend auf den Höfen rumänischer Bauernfamilien verbringen - ein pädagogisches Projekt in einer globalisierten Welt, das nur beobachtet und ohne Interviews auskommt.

Aus dem Festival-Fokus "Nach der Wende 1990|2020" zeigt das IFFF folgende Dokumentarfilme: "Gundermann Revier" (ein Porträt des legendären Sängers und Braunkohle-Baggerfahrers Gerhard Gundermann), "Im stillen Laut" (die Geschichte einer Liebe, die DDR, Mauerfall und Wende überdauert hat) sowie den Naturdokumentarfilm "The Last Male on Earth" über Sudan, das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn.

Programm und Anmeldung

Eine Übersicht über das komplette Schulfilmprogramm für Dortmund, inklusive Anmeldeformular, steht hier zum Download zur Verfügung.

Lisa Rölleke nimmt Ihre Anmeldung gerne per E-Mail an roelleke@frauenfilmfestival.eu, telefonisch unter 0231 50-24841 oder per Fax an 0231 50-25734 entgegen.

Dieser Beitrag befasst sich mit einem Kooperationsprojekt unter Beteiligung der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.