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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Jesús González Rebordinos

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Coronavirus

Dortmunder Kultureinrichtungen bringen während der Schließzeit Kultur nach Hause

Nachricht vom 25.03.2020

Wenn die Menschen keine Kultureinrichtungen mehr besuchen können, kommen diese eben zu ihnen nach Hause. Die Dortmunder Kulturbetriebe nutzen während der erzwungenen Schließzeit digitale Möglichkeiten, um ihre Angebote weiter zugänglich zu machen.

Die Stadt- und Landesbibliothek Dortmund öffnet ihren Service, wie berichtet, auch für (Noch-)Nicht-Kunden: Jede*r darf sich online und kostenlos Bücher oder andere Medien ausleihen bzw. herunterladen. Verfügbar sind sowohl Unterhaltungsangebote wie Romane, Musik oder Filme als auch viele Bildungsangebote z.B. für Schüler*innen, die derzeit für ihr Abitur lernen. Passend dazu geben die Bibliotheksmitarbeiter*innen über Facebook Lese-Tipps und stellen spannende Titel vor, die man online ausleihen kann.

Virtueller Museumsrundgang

Das Museum Ostwall im Dortmunder U und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte (MKK) nutzen ihre Social-Media-Kanäle und stellen auf Facebook sowie Instagram regelmäßig Ausstellungsstücke vor.

Das MKK zeigt unter dem Hashtag #MeinDortmund Exponate aus seiner aktuellen Ausstellung "Mein Dortmund" und erzählt dazu die Geschichten der Leihgeber*innen, die für die Ausstellung "ihr Stück Dortmund" ins Museum gebracht haben.

Unter #moathomestellt das Museum Ostwall Werke der im Februar neu eröffneten Sammlungspräsentation "Body & Soul. Denken, Fühlen, Zähneputzen" vor. Die Follower sind aufgerufen, unter diesem Hashtag ihre eigenen Bilder aus der Ausstellung zu posten. Jeden Donnerstag gibt es außerdem einen Rückblick auf den großen Umbau.

Digital-Konzerte der Musikschüler*innen

Der Unterricht an der Musikschule Dortmund geht weiter, Schüler*innen kommunizieren und musizieren mit ihren Lehrer*innen via Youtube, Skype, Mail oder auf anderen Wegen.

Mit dem neuen Youtube-Kanal "Klassik-Resonanzen" bekommen Schüler* der Musikschule außerdem Gelegenheit, ihre erarbeiteten Stücke einem virtuellen Publikum vorzustellen. Wer will, kann ein Video hochladen, das ihn oder sie beim Musizieren zeigt. Musikfreunde*innen und Fördernde können mit einem würdigenden Kommentar applaudieren und so eine "internette" Resonanz geben.

Die nächste Ausstellung in der Städtischen Galerie Torhaus Rombergpark sollte am 3. Mai eröffnen – eine internationale Schau, die die 50 Jahre währende Städtepartnerschaf zwischen Dortmund und Leeds feiert. Unter www.DortmundLeeds50.de wird die Ausstellung auf jeden Fall virtuell zu sehen sein, begleitet von Videos und einem Blog.

"Talk im DKH" auf YouTube

Wer die spannenden Talks im Dietrich-Keuning-Haus verpasst hat, kann sie nun zu Hause nachhören: Auf YouTube hat das DKH Mitschnitte einiger vergangener Veranstaltungen eingestellt, u.a. mit dem Politiker Robert Habeck oder mit Prof. Naika Foroutan zum Thema "Und woher kommst du wirklich?".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.