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Tag des offenen Denkmals soll 2022 erstmals an zwei Tagen stattfinden

Nachricht vom 15.03.2022

Auch in diesem Jahr plant die Stadt Dortmund den Tag des offenen Denkmals. 2022 ist das Besondere, dass er auf zwei Tage ausgedehnt werden soll. Interessierte können sich bereits anmelden, um "ihr" Denkmal der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Bei der Restaurierung freigelegt: das Deckengemälde in der Ev. St.-Johann-Baptist-Kirche in Brechten.

Bei der Restaurierung freigelegt: das Deckengemälde in der Ev. St.-Johann-Baptist-Kirche in Brechten.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Günther Wertz

Mit kriminalistischem Spürsinn wird am zweiten Wochenende im September die denkmalpflegerische Lupe in die Hand genommen. Denn am Sonntag, 11. September, findet der Tag des offenen Denkmals statt, der nach einem Vorschlag der Deutschen Stiftung Denkmalschutz 2022 bundesweit lautet: "KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz".

Ralf Herbrich, Leiter der Dortmunder Denkmalbehörde, freut sich auf das Wochenende: "Gerne setzen wir uns dafür die Sherlock-Holmes-Kappe auf und kommen den Dortmunder Denkmal-Fällen auf die Spur."

Erstmalig an zwei Tagen

Der Tag des offenen Denkmals 2022 wird in Dortmund zum ersten Mal auf den Samstag (10. September) ausgedehnt. "Wir haben immer so viele interessante Angebote dabei, dass man unmöglich alles an einem Tag schaffen kann", erläutert Herbrich. "Um das Ganze zu entzerren, werden wir bereits am Samstag längere Programmpunkte wie Bustouren und am Abend die zentrale Eröffnungsveranstaltung durchführen."

Spurensuche kinderleicht. Archäologie im Rombergpark beim letzten Denkmaltag.

Spurensuche kinderleicht. Archäologie im Rombergpark beim letzten Denkmaltag.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Stadt Dortmund / Ralf Herbrich

Wieder werden viele Vereine, Museen, Institutionen und private Eigentümer*innen dabei sein. Sie haben bereits mit der Planung begonnen und man darf gespannt sein, was ihnen zu Stichwörtern wie "Indizien", "Verbrechen", "Tatorte" oder "Spuren" einfallen wird. Im Januar hatte die Denkmalbehörde Dortmund zu einem ersten Treffen der Akteur*innen des Tags des offenen Denkmals eingeladen. Fast 40 Aktive trafen sich per Video-Schaltung, um über Motto und Angebote zu sprechen.

Große Einrichtungen wie die Kokerei Hansa oder das Baukunstarchiv NRW werden mit einem abwechslungsreichen Programm den Tag mitgestalten. Auch viele ehrenamtlich engagierte Vereine, das Fritz-Henßler-Berufskolleg und Privatpersonen wollen dabei sein, die ihr denkmalgeschütztes Haus für Geschichts- und Denkmalinteressierte öffnen werden.

Aufruf zum Mitmachen

Gerne kann der Kreis der Aktiven aber noch größer werden. "Vor allem private Hauseigentümer*innen sind uns als Mitakteur*innen herzlich willkommen, die stolz auf ihr Denkmal sind und Freude daran haben, anderen Einblick in einen Teil gebauter Dortmunder Geschichte zu geben", sagt Ralf Herbrich.

Zum Thema

Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte bei der Denkmalbehörde der Stadt Dortmund. Nähere Informationen finden Sie online.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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