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Dortmunds dritter Stadtbeschreiber ist da: OB Westphal heißt Wiener Autoren Elias Hirschl willkommen

Nachricht vom 04.05.2022

Seit Monatsbeginn hat Dortmund wieder einen "Stadtbeschreiber": Der Wiener Autor, Musiker und Spoken-Word-Künstler Elias Hirschl wird nun sechs Monate lang in Dortmund leben, recherchieren und schreiben. Der 28-Jährige wurde unter mehr als 50 Bewerber*innen für das Literaturstipendium der Stadt ausgewählt.

Stadtbeschreiber Elias Hirschl

Elias Hirschl ist Dortmunds dritter Stadtbeschreiber.
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Elias Hirschl ist nach den Autorinnen Judith Kuckart und Anna Herzig der dritte Stadtbeschreiber. Am Dienstag, 3. Mai, begrüßte Oberbürgermeister Thomas Westphal den Wiener in der Stadt und hieß ihn willkommen.

In Dortmund wird Elias Hirschl an seinem neuen Buch arbeiten, das sich kritisch mit der modernen Arbeitswelt und der Rolle des Internets auseinandersetzt. Der Roman mit dem Arbeitstitel "Content" handelt auch vom Strukturwandel einer ehemaligen Industrieregion, weshalb Hirschl in den kommenden Monaten Recherchen an den ehemaligen Industriestätten, in Museen und Archiven plant. "Da ich in Wien aufgewachsen bin, habe ich überhaupt keinen Bezug zu alten Prunkbauten und liebe stattdessen die Industriearchitekturen und -ruinen im Ruhrgebiet", sagt Hirschl.

Hirschl bei DortBunt kennenlernen

Der Autor plant, den Aufenthalt in Dortmund auch für Lesungen und Poetry-Slam-Auftritte zu nutzen, da er seit Jahren in der Szene in NRW gut vernetzt ist. Kennenlernen kann man Elias Hirschl zum Beispiel am 27. Mai beim Stadtfest DortBunt, wo er sich um 15:00 Uhr auf der Bühne am Deutschen Fußballmuseum vorstellt. Außerdem wird er regelmäßig an einem Blog schreiben.

Für die Dauer seines Stipendiums wohnt Elias Hirschl in einer von der Stadt angemieteten Wohnung nahe des Literaturhauses im Kreuzviertel. Er erhält ein monatliches Honorar von 1.800 Euro.

Zum Thema

Das Stadtbeschreiber-Stipendium wird seit 2020 jährlich vergeben und setzt sich inhaltlich mit Transformationsprozessen in Dortmund auseinander. In der Zeit des Stipendiums arbeitet der*die Stipendiat*in eng mit dem Kulturbüro, dem Literaturhaus Dortmund und weiteren Institutionen der regionalen Literaturszene zusammen, bringt sich in die Stadtgesellschaft ein und vernetzt sich mit lokalen Literaturakteur*innen.

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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