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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

Im Lande Farbtopia

Künstlerin: Sabine Held

Einrichtung: Familienzentrum Lünener Str.
Träger: FABIDO
Kinder: 12 Kinder
Sparte: Bildende Kunst, Film/ Foto

Beim Betreten des kleinen Raums der Kita in der Lünener Straße fällt auf: hier wurde mit viel Spaß und Farbe gearbeitet! Die Wände sind mit farbenfrohen Kunstwerken geschmückt und auch der abgedeckte Boden erstrahlt vor lauter Farbklecksen.

Natürlich brauchen die Tiere auch ein hübsches Gehege!

Natürlich brauchen die Tiere auch ein hübsches Gehege!
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Dieses Farbspektakel entstand bei einer „Expedition“ zu einer unerforschten Welt, die bereits mehrere Wochen andauerte. Die Kinder starteten mit selbstgestalteten Raketen, Autos und Booten, die von ihrer Ausstattung stark an Science-Fiction erinnern. Sicher gelandet, entdeckten die kleinen Forscher bunte Landschaften und ihre Bewohner, die ihrer eigenen Fantasie entsprungen sind.

Zu Anfang jeder kleinen Expedition vervollständigten die Kleinen ihr Entdeckerhandbuch. Fotos und andere Erinnerungen der letzten Woche wurden ausgetauscht und eingeklebt.

Dann wurde es musikalisch. Gemeinsam sangen sie ihr Farbtopia-Lied und machten sich so bereit für neue spannende Entdeckungen der nächsten Stunden. Natürlich mit einigen Äpfeln, Birnen und Bananen als Stärkung im Gepäck!

Die Kleinen machen ihre Tiere bereit für die Insel Farbtopia.

Die Kleinen machen ihre Tiere bereit für die Insel Farbtopia.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Dann nur noch die Kittel an und los ging es!
Doch vorerst standen die Kleinen vor einem Problem: Sabine Held, die leitende Künstlerin stellte den Kindern eine entscheidende Frage: „Was ist der Unterschied zwischen diesem Stachelschwein und dem Elefanten? Und warum darf das eine Tier auf Farbtopia landen und das andere nicht und wie können wir das ändern?“ Dabei präsentierte sie den Kindern ein quietschbuntes Stachelschwein und einen noch unbemalten Ton-Elefanten. Daraufhin rief die Jüngste der Forschungsgruppe in den Raum: „Anmalen!“. Keine Minute später wurde der Farbpinsel geschwungen und der Elefant bekam eine der Insel angepassten Farbe. Doch natürlich brauchten die bunten Tiere ein Zuhause! Also gestalteten die kleinen Künstler Styroporverpackungen farbenfroh zu Gehegen um. Und damit sich die Tiere auch wirklich wohlfühlten, statteten sie die Gehege noch mit Stöcken und Sand aus.

Doch um die Insel auch wirklich bunt erblühen zu lassen, brauchte es Regen! Die strahlenden Kinder entwarfen unter Anleitung von Sabine Held große, farbige Regentropfen, die auf den langen Papierstreifen vorerst mit Buntstift gemalt und dann durch den großzügigen Einsatz von Wasser zum Verlaufen gebracht wurden. So entstanden richtige Regen-Kunstwerke!

Kinder entwerfen große, farbige Regentropfen, die auf den langen Papierstreifen vorerst mit Buntstift gemalt und dann durch Wasser zum Verlaufen gebracht werden.

So entsteht der bunte Regen auf Farbtopia.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Nach so vielen Erlebnissen und Eindrücken stand bei den kleinen und zum Teil erschöpften Forschern noch die Rückreise aus Farbtopia an. Diese wollten dann alle gemeinsam mit dem Boot, einem mit viel Fantasie umfunktionierten Pappkarton, bestreiten und so erlebten sie zum Abschluss noch eine ereignisreiche und abenteuerliche Fahrt auf hoher See.

An Land gestrandet, stand nun das Farbtopia-Abschiedslied an. Die Kinder nahmen sich bei der Hand, tanzten um den „heißen Sumpf “ in der Mitte herum und sangen vergnügt eigene Versionen von dem Lied der farbenfrohen Welt.

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