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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

Zerstört? Nein, was Neues!

Künstlerin: Kirsten Behnke

Einrichtung: Ev. FZ Kindergarten Berghofen
Träger: Ev. Kirche Berghofen
Kinder: 10 Kinder im Alter von 2-5 Jahren

Am 2. Dezember 2014 war es so weit: die Kinder des Kindergarten Berghofen konnten ihre Kunstwerke im Museum für Kunst und Kulturgeschichte ausstellen und den Eltern stolz präsentieren!

Doch vor dieser Ausstellung haben die Kinder über mehrere Wochen mehr oder weniger hart an ihren Kunstwerken gearbeitet. Die Künstlerin Kirsten Behnke erinnert sich: „ Am Anfang, als wir in der Turnhalle waren, haben wir mehr gespielt als an den Werken gearbeitet!“, doch nach einem Raumwechsel ging es umso konzentrierter an die Arbeit.

Künstlerin präsentiert mit Kindern Kunstwerke

Den Kindern wurden alte Textilien zur Verfügung gestellt, die sie zerreißen, zerschneiden oder sonst wie bearbeiten durften und die dann der Hauptbestandteil des Bildes werden sollten.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Den Kindern wurden alte Textilien zur Verfügung gestellt, die sie zerreißen, zerschneiden oder sonst wie bearbeiten durften und die dann der Hauptbestandteil des Endprodukts, Bild, werden sollten. Die Stofffetzen, Knöpfe und Strasssteine wurden dann auf eine Holzplatte geklebt, wobei das Beschaffen, sprich Abreißen, der Knöpfe und Strasssteine den Kindern am meisten Freude bereitete. Da fragt man sich schon manchmal in großer Sorge, was wohl nun zu Hause von den Kindern angestellt wird!

Beim Erstellen der Werke, waren den Kindern keine Vorgaben gesetzt: sie konnten kleben, reißen und schneiden wie es ihnen beliebte und dabei entwickelte jeder kleine Künstler so seine eigene Technik: die einen klebten sorgfältig und mit viel Mühe jedes einzelne Stoffstück auf die Holzplatten, die anderen bestrichen die Platte mit Kleber, legten so viel Stoff wie möglich darauf und klopften es fest. Hauptsache, es macht Spaß!

Künstlerin präsentiert mit Kindern ein Kunstwerk

Die Kinder sind stolz auf ihre Werke
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Als nun die Präsentation im MKK startete, konnte man den Stolz der Kinder und Eltern förmlich spüren, als sie in den kleinen Bremer Saal des Museums traten, der mit gemütlichen Sitzkissen für die Kinder ausgestattet war. Die Werke waren eindrucksvoll mitten im Raum in einem halbrund aufgebaut und die Eltern staunten nicht schlecht, was ihre Kinder alles in dieser Zeit geschaffen hatten. Und die ein oder andere Mutter erkannte sofort das Werk ihres Sprösslings!

Bei der Präsentation der Bilder durch die große Künstlerin und die kleinen Künstler_innen wurde eines klar: auch hier spielte Lampenfieber eine große Rolle! Obwohl die Künstlerin liebevoll jedes Bild präsentierte, wollte das ein oder andere Kind nicht von Mamas oder Papas Seite weichen, während andere mit stolz geschwellter Brust ihr Werk präsentierten! Dabei spielte das Alter kaum eine Rolle.

Die Ausstellung der jüngsten Künstler, die das Museum je hatte, endete mit einem fröhlichen Beisammensein, vielen Keksen und Trinkpäckchen und man kann sich sicher sein: auf dieses Ereignis werden Kinder und Eltern noch lange mit Freud

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