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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

„Baum der Vielfalt – Kinder entdecken gemeinsam ihre kulturellen Wurzeln“

Künstlerin: Janet Toro

Einrichtung: Kath. Familienzentrum Josef Bartoldus
Träger: Kath. Kindertageseinrichtungen Östl. Ruhrgebiet gGmbH
Kinder: 11 Kinder, 5 bis 6 Jahre
Sparte: Bildende Kunst, Interkultur

Von Februar bis Juni 2009 war die bildende Künstlerin Janet Toro in der Kita Josef Bartoldus, Dortmund Innenstadt-West, zu Gast und gestaltete mit elf Kindern im Kindermuseum "mondo mio!" einen "Baum der Vielfalt".

Kinder gestalten mit Papierblättern mit viel Farbe und Fantasie ihre eigenen Bäume

Die Kinder gestalten bunte Blätter und Früchte für ihren Baum.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Gewachsen ist dieser Baum aus den kulturellen Wurzeln der beteiligten Kinder, die aus 15 unterschiedlichen Ländern stammen. Jedes brachte einen Alltagsgegenstand aus dem eigenen Kulturkreis mit, zu dem es eine besondere Beziehung hat und der die Kultur des Herkunftslandes repräsentiert.

Um die Kinder einzustimmen und mit dem Thema vertraut zu machen, besuchten sie die Ausstellung „Lebensbäume“ im "mondo mio!", die sich mit Bäumen aus verschiedenen Kulturen auseinandersetzt.

Inspiriert von diesen Eindrücken entwarfen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss mit viel Farbe und Fantasie ihre eigenen Bäume.

Nachdem sie sich auf eine gemeinsame Baumform geeinigt hatten, sägte die Künstlerin mit Hilfe des Museumshausmeisters den Baum aus Holz. Die Kinder waren von dem ca. 170 cm großen Gewächs ihrer Fantasie mächtig beeindruckt.

Gewachsen ist dieser Baum aus den kulturellen Wurzeln der beteiligten Kinder, die aus 15 unterschiedlichen Ländern stammen. Jedes brachte einen Alltagsgegenstand aus dem eigenen Kulturkreis mit, zu dem es eine besondere Beziehung hat und der die Kultur des Herkunftslandes repräsentiert.

Um die Kinder einzustimmen und mit dem Thema vertraut zu machen, besuchten sie die Ausstellung „Lebensbäume“ im "mondo mio!", die sich mit Bäumen aus verschiedenen Kulturen auseinandersetzt.

Inspiriert von diesen Eindrücken entwarfen die kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Anschluss mit viel Farbe und Fantasie ihre eigenen Bäume.

Nachdem sie sich auf eine gemeinsame Baumform geeinigt hatten, sägte die Künstlerin mit Hilfe des Museumshausmeisters den Baum aus Holz. Die Kinder waren von dem ca. 170 cm großen Gewächs ihrer Fantasie mächtig beeindruckt.

Vorstellung des Baum der Vielfalt

Die Präsentation des Baums der Vielfalt.
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Kulturbüro

Bevor aber die Blätter und Früchte, die den Baum schmücken sollten, gebastelt und gemalt wurden, lernten die Kinder, dass es Vielfalt in vielen verschiedenen Bereichen gibt: unter den Menschen, bei Gefühlen und in der Natur.

Nachdem sie auch die Vielfalt der Länder auf der Welt mit Hilfe von Landkarten kennengelernt und viele bunte Nationalflaggen nachgemalt hatten, konnten die Kindern endlich daran gehen, ihren Baum mit den verschiedenen Früchten, Tieren und anderen Objekten aus ihren Herkunftsländern zu behängen, die sie aus Styropor gebastelt und angemalt haben. Entstanden ist aus diesen unterschiedlichen kulturellen Wurzeln ein kunterbunter Baum, der die Vielfalt und das Miteinander der Kulturen widerspiegelt.

Auf künstlerische Weise fand so eine Auseinandersetzung der Kinder mit Migrationshintergrund mit ihrem Herkunftsland bzw. dem Herkunftsland ihrer Eltern statt. Auch untereinander tauschten sich die Kinder über ihre kulturellen Wurzeln aus und waren eingeladen, den anderen davon zu erzählen.

Aus jeder einzelnen Wurzel wuchs ein Teil des Baumes und aus allen zusammen entstand ein Stammbaum der KiTa, der ständig erweitert werden kann. Durch das gemeinsame künstlerische Gestalten mit unterschiedlichen Materialien sollte das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Neugier auf fremde Kulturen geweckt werden.

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