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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

"Formen und Figuren im Großformat aus Pappmaché"

Künstlerin: Roland Mattigk, Ingo Masjoshusmann

Einrichtung: Kindertageseinrichtungen Steinkühlerweg 80 und 235
Träger: FABIDO, Stadt Dortmund
Kinder: 20 Kinder, 5 bis 6 Jahre
Sparte: Bildende Kunst

Ein besonders kunterbuntes Projekt bekamen die Kinder der Einrichtungen TEK Steinkühlerweg 80 und 235 in Dortmund-Hörde vom 13. August bis zum 8. September 2009 geboten.

Als Ergebnis des Projekts stellten sich die beiden Künstler Ingo Masjoshusmann und Roland Mattigk eine große, mit den Schützlingen zusammen hergestellte Pappmaché-Figur vor, welche die Kindertageseinrichtung in Zukunft schmücken soll. Hierzu fertigten die beiden Männer im voraus eine Modell-Skulptur im Kleinformat an, die ihren Vorstellungen entsprach und an der sich die gemeinsame Arbeit im späteren Projektverlauf orientieren sollte. Basierend auf der Idee, eine Art Thron für die Kinder schaffen zu wollen, ließen Masjoshusmann und Mattigk die Skulptur schließlich begehbar werden.

Die Kinder lernen die Herstellung von Pappmaché genauer kennen, bevor dazu übergegangen wurde, aus kleinen Kartons und Röhren, Ballons und anderen Gegenständen Objekte zu formen

Die Kinder gestalten das Pappmaché.

Zunächst lernten die Kinder die Herstellung von Pappmaché genauer kennen, bevor dazu übergegangen wurde, aus kleinen Kartons und Röhren, Ballons und anderen Gegenständen Objekte zu formen, welche anschließend mit dem Pappmaché bearbeitet, zu größeren Modulen zusammengefügt und mit Hilfe von Kleister, Lehm und Packpapier in Form gebracht wurden.

Darauf folgte die Bemalung der Objekte. Die Kinder lernten so auf praktischem Wege das genaue Mischen von Farben sowie den Farbauftrag und konnten selbstständig unmittelbar künstlerisch und kreativ tätig werden.

Aus allen einzeln fertiggestellten Modulen entstand so Schritt für Schritt, getreu dem Motto der ‚prozessorientierten Arbeit’, mit den Einfällen der Kinder zusammen aus der Entwicklung heraus die konkrete Idee einer gemeinsamen Skulptur.

Nun konnte der Aufbau von Gerüst und Sockel beginnen. Kartons und Klebeband gaben der Figur Volumen, die Installation der Module machte sie zu dem fantasievollen Komplettwerk, das sie heute ist.

Zunächst lernten die Kinder die Herstellung von Pappmaché genauer kennen, bevor dazu übergegangen wurde, aus kleinen Kartons und Röhren, Ballons und anderen Gegenständen Objekte zu formen, welche anschließend mit dem Pappmaché bearbeitet, zu größeren Modulen zusammengefügt und mit Hilfe von Kleister, Lehm und Packpapier in Form gebracht wurden.

Darauf folgte die Bemalung der Objekte. Die Kinder lernten so auf praktischem Wege das genaue Mischen von Farben sowie den Farbauftrag und konnten selbstständig unmittelbar künstlerisch und kreativ tätig werden.

Aus allen einzeln fertiggestellten Modulen entstand so Schritt für Schritt, getreu dem Motto der ‚prozessorientierten Arbeit’, mit den Einfällen der Kinder zusammen aus der Entwicklung heraus die konkrete Idee einer gemeinsamen Skulptur.

Nun konnte der Aufbau von Gerüst und Sockel beginnen. Kartons und Klebeband gaben der Figur Volumen, die Installation der Module machte sie zu dem fantasievollen Komplettwerk, das sie heute ist.

Die vollendete Form im Großformat aus Pappmaché bemalt von den Kindern

Das fertige Kunstwerk - ein Thron für die Kleinen.
Bild: Kulturbüro

Nur noch Feinarbeiten an der Form und eine erneute Stabilisierung durch Papier und Kleister fehlten, um den Startschuss für die endgültige farbliche Gestaltung zu geben.

Die Kinder bemalten die Figur nach ihren neu erlernten Kenntnissen über Farben und ihre Wirkung und vollendeten die Skulptur durch ornamentale Verschönerungen.

Auf farbliche, künstlerische und gestalterische Weise verhalf dieses Projekt „Formen und Figuren im Großformat aus Pappmaché“ mit anregender Unterstützung der beiden Künstler Ingo Masjoshusmann und Roland Mattigk den TEKs am Steinkühlerweg in Hörde so zu einer begehbaren Sehenswürdigkeit, welche jedem Kind die Möglichkeit der Betrachtung seines eigens erschaffenen Werkes bietet und durch Identifikation mit der Skulptur das kreative Selbstwertgefühl stärken soll.

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