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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

"Ich stampfe meine Freude in den Himmel"

Künstlerin: Sphiwe Mbele

Einrichtung: Familienzentrum Schiffskoje
Träger: Kinder mit Zukunft e.V.
Kinder: 20 Kinder, 4 bis 6 Jahre
Sparte: Tanz

In der Kita "Schiffskoje", Dortmund-Innenstadt-Nord, ging es während des Projekts besonders aktiv zu. Dessen Titel "Ich stampfe meine Freude in den Himmel" wurde in der Umsetzung alle Ehre gemacht.

Der Künstler Sphiwe Mbele begleitete hier ein Tanzprojekt, welches den Kindern der Einrichtung die Möglichkeit gab, sich in den einzelnen Stunden durch viel Tanz und Bewegung frei zu entfalten und in diesem Freiraum spontan ihre Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

Einer kurzen, aber intensiven Aufwärmphase, in der beispielsweise Fangen gespielt wurde, Arme und Beine gelockert wurden oder Stopptanz stattfand, folgte dann der Teil des gemeinsamen Tanzens. Es wurden zu Beginn des Projekts zunächst kleine Tänze zu bestimmen Liedern eingeübt, welche nun wiederholt wurden.

Ein Tanzprojekt, das den Kindern der Einrichtung die Möglichkeit gab, sich in den einzelnen Stunden durch viel Tanz und Bewegung frei zu entfalten

Die Kinder üben gemeinsam ihre Tänze ein.
Bild: Kulturbüro

Das Konzentrationsvermögen der Kinder im Hinblick auf die Fähigkeit, sich die bereits erlernten Schritte wieder ins Gedächtnis zu rufen, wurde so gefördert. Gleichzeitig lernten sie auf diese Weise die Tanzrichtungen einer anderen Kultur kennen. Dies soll zusätzlich dazu beitragen, den Horizont der Kinder in Richtung anderer Lebensweisen zu erweitern.

Das Erlernen neuer Bewegungen erfolgte immer mit dem Künstler zusammen, indem dieser die neuen Schritte – vorerst meist ohne musikalische Begleitung – zunächst vortanzte, bevor schließlich die Jungen und Mädchen in den Tanz mit einstiegen. Anschließend erfolgte das freie Tanzen. Sphiwe Mbele ließ die Kinder dazu vorwiegend afrikanische Musik auf ihre ganz eigene Art interpretieren und ihre so entwickelten Gedanken ohne Vorgaben in ihren Bewegungen ausdrücken.

Das Konzentrationsvermögen der Kinder im Hinblick auf die Fähigkeit, sich die bereits erlernten Schritte wieder ins Gedächtnis zu rufen, wurde so gefördert. Gleichzeitig lernten sie auf diese Weise die Tanzrichtungen einer anderen Kultur kennen. Dies soll zusätzlich dazu beitragen, den Horizont der Kinder in Richtung anderer Lebensweisen zu erweitern.

Das Erlernen neuer Bewegungen erfolgte immer mit dem Künstler zusammen, indem dieser die neuen Schritte – vorerst meist ohne musikalische Begleitung – zunächst vortanzte, bevor schließlich die Jungen und Mädchen in den Tanz mit einstiegen. Anschließend erfolgte das freie Tanzen. Sphiwe Mbele ließ die Kinder dazu vorwiegend afrikanische Musik auf ihre ganz eigene Art interpretieren und ihre so entwickelten Gedanken ohne Vorgaben in ihren Bewegungen ausdrücken.

Das Erlernen neuer Bewegungen erfolgte immer mit dem Künstler zusam- men, indem dieser die neuen Schritte – vorerst meist ohne musikalische Begleitung – zunächst vortanzte

Die Aufführung vor Eltern, Verwandten und Kindern der Einrichtung.
Bild: Kulturbüro

Hilfestellung gab es von seiner Seite während dieser Phase nur in Form von Klatschen oder Schnipsen, um den Takt hervorzuheben. Dies dient ebenfalls der Motivation der Kinder, nicht die Konzentration zu verlieren.

Den Abschluss bildete am Ende jeder Projektstunde eine spielerische Einheit, in der Sphiwe Mbele zum Beispiel Fußball oder erneut Fangen mit den Kindern spielte oder sie als Stürmer an der von ihm selbst eingenommenen Torwart-Rolle vorbeikommen mussten.

Trotz des hauptsächlichen Ziels, den Jungen und Mädchen einfach den Freiraum für Freude und Ausgelassenheit zu geben, konnte ihr Selbstbewusstsein so auf genau diese Art gefördert werden, indem sich die Kinder völlig frei entfalten und damit Erfolgserlebnisse verbuchen konnten. Ihnen waren in der kreativen Umsetzung der Tanzbewegungen zu der Musik keinerlei Grenzen gesetzt und dennoch konnte ihr Konzentrationsvermögen gestärkt werden.

Außerdem verhalf dieses Tanzprojekt mit Sphiwe Mbele den Kindern dazu, ihren eigenen Körper besser wahrzunehmen und dadurch ihre motorischen Fähigkeiten zu erweitern.

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