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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

"Wildes Lanstrop"

Künstlerin: Manuela Wenz, Birgit Mattern

Einrichtung: Familienzentrum Gürtlerstraße
Träger: FABIDO, Stadt Dortmund
Kinder: 5 Kinder, 3 bis 6 Jahre, 1 Kind, 10 Jahre, 1 Kind, 12 Jahre, und Eltern
Sparte: Landart

Für einen Tag begaben sich die Kinder und Eltern vom Familienzentrum Gürtlerstraße, Dortmund-Scharnhorst, in die Wildnis und die künstlerischen Hände von Natur- und Wildnispädagoginnen Manuela Wenz und Birgit Mattern.

Assoziations- und Wahrnehmungsübungen machten die Kinder zu Beginn

Erkundung der Natur mit allen Sinnen.
Bild: Kulturbüro

Früh am Morgen zog die Gruppe los und erkundete den Eichen- und Buchenwald des Kurler Buschs. Nach einigen Assoziations- und Wahrnehmungsübungen machten sich die Kinder daran, aus den natürlichen Materialien wie Blätter, Äste oder Gräser, eigene Kunstwerke zu gestalten. Hierbei ging es besonders darum, sensibel und aufmerksam für die besonderen und eigenen ästhetischen Gesetzmäßigkeiten der Natur und ihrer Gegenstände zu sein und diese im künstlerischen Prozess mit zu berücksichtigen. Die Landart-Kunst orientiert sich außerdem sehr am kindlichen Spiel und ließ den Kindern ihren gestalterisch-kreativen Freiraum.

Den Kindern wurde die Natur in der unmittelbaren Umgebung nahegebracht

Eines der enstandenen Werke - das Krokodil im Wald.
Bild: Kulturbüro

Früh am Morgen zog die Gruppe los und erkundete den Eichen- und Buchenwald des Kurler Buschs. Nach einigen Assoziations- und Wahrnehmungsübungen machten sich die Kinder daran, aus den natürlichen Materialien wie Blätter, Äste oder Gräser, eigene Kunstwerke zu gestalten. Hierbei ging es besonders darum, sensibel und aufmerksam für die besonderen und eigenen ästhetischen Gesetzmäßigkeiten der Natur und ihrer Gegenstände zu sein und diese im künstlerischen Prozess mit zu berücksichtigen. Die Landart-Kunst orientiert sich außerdem sehr am kindlichen Spiel und ließ den Kindern ihren gestalterisch-kreativen Freiraum.

Im Vordergrund stand auch die besondere haptische Qualität der Naturgegenstände sowie deren Vergänglichkeit. Die Einsicht darin, dass auch ihre selbst gemachten Kunstwerke nicht für immer bestehen bleiben, war ein weiteres wichtiges Erkenntnisziel im Rahmen dieses Projekts. Über die Auseinandersetzung mit dem existentiellen Rhythmus von Werden und Vergehen der Natur wurden die Kinder auch an die Vergänglichkeit des menschlichen Lebens behutsam herangeführt.

Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: Gemütlich konnten die Kinder auf dem aus Ästen und Pflanzen gebauten Waldsofa Platz nehmen und sich mit dem mitgebrachten Proviant und alkoholfreier Waldmeisterbowle stärken.

Die Kinder gestalteten aus natürlichen Materialien wie Blättern, Ästen oder Gräsern eigene Kunstwerke

Ein weiteres Kunstwerk - die Landart-Gottesanbeterin.
Bild: Kulturbüro

Ein weiteres zentrales Anliegen des Projekts war es, das Zusammenspiel und die Kooperationsfähigkeit von Eltern und Kindern zu fördern. Beiden Seiten wurde die Natur in der unmittelbaren Umgebung nahe gebracht und somit ein kostengünstiges Ausflugsziel in seiner vielfältigen Nutzbarkeit vorgestellt, das vielen Familien trotz der guten Erreichbarkeit oftmals nicht bekannt ist. Auch Freunde und Bekannte wurden miteingebunden. Sie waren eingeladen, den über den Tag entstandenen Skulpturenlehrpfad zu besichtigen.

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