Dortmund überrascht. Dich.
Hoeschmuseum

Hoesch-Museum

Austellungsarchiv

18.05.2014 - 07.09.2014

StahlBeton

Fotografien von Ralf Heerbrand und Ralf Neuhaus

Stahlbeton ist ein Verbundwerkstoff der zwei Komponenten Beton und Bewehrungsstahl. Die Fotos und Objekte zeigen die Allgegenwärtigkeit dieses Baustoffs. Der Herstellungsprozess und eine ästhetische Betrachtung kommen gleichermaßen zur Geltung.

16.02.2014 - 27.04.2014

Wo die Geister sind – Panoramen von Verdun von Hendrik Müller

2011 besuchte der Dortmunder Fotokünstler Hendrik Müller Verdun in Frankreich. Er fertigte überraschende Landschaftspanoramen vom Gedenkort des Ersten Weltkriegs an. Die „Hölle von Verdun“ und der Erste Weltkrieg spiegeln sich in den Aufnahmen in überraschender Weise. 100 Jahre nach Kriegsbeginn ist Verdun eine skurrile Parklandschaft geworden.

13.10.2013 - 02.02.2014

Karl Bathe: Ein Hoeschianer malt seine Arbeitswelt

Seit 1956 war Karl Bathe bei der Dortmund-Hörder-Hüttenunion bis er 1982 zu Hoesch auf das Werk Phoenix-Ost kam. Er hat seine Arbeitswelt und viele Motive in Bildern festgehalten. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt seiner Kunst.

14.07.2013 - 15.09.2013

Ute Hoeschen. Im Dialog: Skulptur und Malerei

Ute Hoeschen (geb. 1939) widmet sich vornehmlich der Malerei. Sie stellt aber auch Skulpturen her, die erstmals einer Öffentlichkeit gezeigt werden. Bewegung und Entfaltung spielen in ihren Skulpturen wie auch in ihrer Malerei eine wesentliche Rolle.

21.04.2013 - 07.07.2013

Ulrik Schramm: Werbegrafik aus dem Hause Hoesch

Ulrik Schramm (geb. 1912) war Werbegrafiker und Illustrator. Neben Kinderbuchillustrationen machte er sich durch seine Grafiken für Kalender und Bücher des Dortmunder Hoesch-Konzerns einen Namen. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt seines Wirkens.

28.10.2012 bis 17.03.2013

STAHLBAU aus Dortmund

Dortmund war lange Zeit eine Hochburg des weltweiten Stahlbaus. Nicht nur Brücken gingen von hier aus in alle Kontinente. Ausgehend von der Würdigung der speziellen Stahlbauästhetik, bietet die Ausstellung einen Überblick über die Produktvielfalt, über die wichtigsten Stahlbaufirmen in Dortmund seit den 1850er Jahren, ihre Mitarbeiter und die Arbeit in diesem Industriezweig. Markante Dortmunder Stahlbauwerke sind die Westfalenhalle und der Pylon an der Reinoldikirche.

05.02. 2012 bis 20.05.2012

Industrielandschaft in Fotografie und Malerei

Werke von Adelheid Iskander, Günter Mowe und Kurt Günther

Sowohl in den Gemälden Adelheid Iskanders und Günter Mowes als auch in den Fotografien Kurt Günthers wird die herbe Romantik der Industrielandschaft des Reviers betont. Die Bilder erinnern an das alte Ruhrgebiet und an die Spuren, die ihre Bewohner in Straßen und Bauwerken hinterlassen haben.

23.10.2011 bis 04.12.2011

Hintergründe

"Alle Menschen sind gleich", haben jedoch verschiedene Hintergründe - einige sogar mehrere!
Eine mediale Kunstausstellung von Eser Alper mit außergewöhnlichen Blickwinkeln zur deutsch-türkischen Migrationsgeschichte.

Bild

01.10. bis 6.11.2011

Symbole und Zeichen

Kunsthandwerkliche Arbeiten aus Dortmunder Stahl von Arnold Sommer

Foto von Hoesch

15.05.2011 bis 11.09.2011

Stahl + Stadt

Ansichten über die Wirklichkeit des Ruhrgebietes

Fotografien von Bernd Langmack und Haiko Hebig

Mit der Ausstellung "Stahl + Stadt" setzen sich die beiden Fotografen Bernd Langmack und Haiko Hebig mit einem Phänomen auseinander, das seit mehr als 150 Jahren den Charakter der Ruhrgebiets-Landschaft bestimmt: dem Einfluss der Schwerindustrie auf die urbanen Strukturen in einer der am engsten besiedelten Regionen Europas. Die Ausstellung versteht sich als ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um den Strukturwandel im Ruhrgebiet.

Skulptur, Arbeit von Brigitte Bailer
Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): M. Langer

27.03.2011 bis 08.05.2011

Transformation

Die Werke von 18 Künstlerinnen und Künstlern des Internationalen Künstlervereins e.V. thematisieren die Wandelfähigkeit von Gestalt, Form und Struktur des Stahls als Werkstoff und wie Stahl unsere Zivilisation verändert.

Stahl und Fell, Kunstwerk von Heike Fischer

06.02.2011 bis 20.03.2011

Stahl und Fell

Skulpturen und Skizzen von Heike Fischer

Die Kunstwerke von Heike Fischer verkörpern eine Symbiose der Gegensätze: Stahl und Fell, weich und hart, warm und kalt.

Drahtzieher in den 1950er Jahren

07.11.2010 - 30.01.2011

Neubau auf Trümmern - Hans von der Warth und die Westfalenhütte in den 1950er/60er Jahren

Der Nachlass des Direktors der Hoesch-Neubauabteilung, Hans von der Warth, enthält einzigartige Dokumente und Fotografien zur Erweiterung des Dortmunder Hüttenwerks.

Historisches Plakat

12.09.2010 bis 24.10.2010

Krieg und Frieden

Feindbilder auf politischen Plakaten und Flugblättern aus Westfalen 1914-1932

Plakate sind ein Spiegel des Zeitgeistes.

Sie fangen die Atmosphäre des Augenblicks ein, dokumentieren Geschmack und Lebensgefühl, Konsum- und Freizeitverhalten der Gesellschaft ihrer Zeit, aber auch soziale Spannungen und Konflikte, politische Grundüberzeugungen, Wertvorstellungen und Feindbilder, Hoffnungen, Ängste, Phobien und Ressentiments.

Seinen Durchbruch verdankt das Plakat, insbesondere das kommerzielle, der Herausbildung der modernen Konsumgesellschaft und der Entwicklung der Werbewirtschaft, aber auch zwei wichtigen technischen Innovationen. Die Einführung des Holzschliffs in der Papierherstellung (1844) ermöglichte die massenhafte Produktion von billigem Papier, das sich für die meist kurzlebigen Plakatanschläge eignete, und die bereits 1796/98 von Aloys Senefelder erfundene Lithographie, die sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein durchsetzte, schuf die Voraussetzung für den Aufschwung des modernen Bildplakats.

Die ersten politischen Bildplakate erblickten bereits in der Revolution von 1848/49 das Licht der Öffentlichkeit, das Medium konnte sich aber angesichts der rigorosen Zensur in Deutschland bis 1914 kaum entfalten. Agitation und Propaganda zur Mobilisierung der Massen waren aus Sicht der staatlichen Obrigkeiten nicht erwünscht. Diese Situation änderte sich schlagartig mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Führende Werbegraphiker und Plakatkünstler wie Ludwig Hohlwein, Julius Gipkens oder Lucian Bernhard stellten sich in den Dienst der nationalen Sache, malten Kriegspostkarten und entwarfen Plakate für die Kriegsanleihen oder für nationale Sammel- und Spendenaktionen.

Sowohl in Deutschland als auch bei den Gegnern wurde das politische Plakat zum wichtigsten Mittel der nationalen Propaganda und der psychologischen Kriegführung.

Die Gemeinschaftsausstellung des Hoesch-Museums und des Westfälischen Wirtschaftsarchivs zeigt rund 50 Originale aus den Beständen des Archivs.

Ehemaliges Gelände der Westfalenhütte

6.06.2010 bis 29.08.2010

Missing Steel

Fotografien von Eva Horstick-Schmitt, Heike Reinemann und Ralf Neuhaus

Der Strukturwandel der ehemaligen Gelände der Stahlindustrie lässt diese zwischenzeitlich wie archäologische Ausgrabungsfelder erscheinen.

Die Ausstellung spannt den Bogen von letzten Aufnahmen aus der Produktion über Graffitis in wassergefluteten Tiefkellern bis zu weiblichen Models vor der Stahlwerkkulisse.

Ralf Neuhaus’ Bilder im Feuerschein der letzten Eisenproduktion dokumentieren nicht nur die letzten Tage der Produktion, sondern spiegeln auch die Faszination wider, die die Roheisenerzeugung und Weiterverarbeitung in den Heißbetrieben bei dem Fotografen auslöste. Im April 2001 ging in Dortmund in den Werksbereichen Westfalenhütte und Phoenix der damaligen ThyssenKrupp Stahl AG mit der Stilllegung der Sinteranlage, des Hochofens 7, der Warmbreitbandstraße und des Stahlwerks eine rund 160-jährige Tradition der Roheisen-, Flüssig- und Warmstahlproduktion zu Ende.

Eva Horstick-Schmitt inszeniert ihre Fotografien. Sie zeigt künstlerisch bemalte Körper vor zersprungenen Fensterscheiben, Graffiti, ölverschmierte Wände, alte Zechengebäude sowie die Kokerei Hansa und das Phoenix-Gelände, die ihr seit 1995 als Hintergründe für ihre aufwendigen Inszenierungen mit den "Töchtern des Ruhrgebietes" dienen. Die Fotografin produzierte mehr als zehn Serien zum Thema "Das Revier ist weiblich". Im Hoesch-Museum zeigt sie Ausschnitte aus drei Serien: Aschenpüttel - 5 Minuten für ein Mädchen von Morgen! ist Titel der ersten Serie und entstand 1997. Gezeigt werden Models mit Bodypainting vor der rauen Industriekulisse.

Eine weitere Serie zeigt die Schattenseiten des alten Reviers. Eva Horstick-Schmitt projizierte die Vergangenheit in Form ihrer Fotografien des Phoenix-Geländes und inszenierte davor ein Model. Die sich collageartig überlagernden Bilder ergeben eine neue Sichtweise und erinnern an das alte Ruhrgebiet. Die dritte Serie handelt von der Zukunft dieser Region.

Zu Heike Reinemanns Lieblingsmotiven zählen Industrieanlagen, intakte wie demontierte, Überreste ehemaliger Stahlwerke und Kokereien. Die eben erst entstandenen Aufnahmen Rudimente von Hoesch auf der Westfalenhütte führen uns in eine verborgene Welt. Die Fotografien zeigen eine Idylle des Übergangs. Neben der künstlerisch ästhetischen Wirkung haben ihre Motive auch noch eine symbolische Bedeutung, die bei der Bewältigung des permanenten Strukturwandels hilfreich sein kann.

Mittlerweile sind Teile des Szenariums durch die Umwandlung zum Logistikstandort schon wieder Geschichte. Aber der Fotografin gelingt es, die Resignation aus ihren Bildern fernzuhalten. Sie konfrontiert uns mit Szenen und gewährt uns Einblicke in malerische Fantasiewelten aus Wasser und Beton. Der industrielle Hintergrund, der gerade noch das Ende einer Epoche dokumentieren will, wirkt durch den neuen Zusammenhang wie ein Zitat und erfährt durch die neue Zuordnung eine bislang unbekannte Deutung.

Bild

18.04.2010 bis 2.05.2010

WANG Fang

Shagang/Zhangjiagang: Die neue Heimat der Westfalenhütte in China. Erinnerungen an Dortmund.

In Kooperation mit dem Depot

Hochöfen und Anlagen der Hoesch-Westfalenhütte produzieren heute in China. Die Fotografin WANG Fang hat diese aufgesucht und in faszinierenden Aufnahmen nach Dortmund zurückgebracht. Zu sehen sind sie vom 18. April bis 30. Mai 2010 im Hoesch-Museum und bis 2. Mai 2010 im Depot (Immermannstr. 29).

Shagang, in Zhangjiagang, 100 km westlich von Shanghai und am Yangtze gelegen, begann 1974 als ein Walzwerk von Jinfeng mit einem Vermögen von 450.000 RMB Yuan. Es war zunächst ein kommunales Unternehmen.

1984 wurde die Fabrik umbenannt in Shazhou Steel Factory of Shazhou County (Shagang). Die Produktionskapazität lag bei rund 10 000 Tonnen im Jahr. 2002 fand eine Neustrukturierung der Shazhou Steel factory statt bei der der Name in Shagang-Group geändert wurde. 2009 wurde die Shagang-Group die fünftgrößte Stahlfabrik Chinas mit einer Produktionskapazität von 26,8 Mio. Tonnen Eisen, 30,6 Mio. Tonnen Stahl und 29,8 Mio. Tonnen von Walzprodukten. Shagang ist das einzige private Unternehmen Chinas, das zu den 500 größten der Welt gehört. Der Präsident von Shagang, Shen Wenrong, war 2009 der reichste Stahl-Tycoon Chinas.

Zum Erfolg und zur Entwicklung der Shagang Group trug 2002 neben verschiedenen Investitionen und internationalen Übernahmen, der Kauf und die Versetzung von Aggregaten der Westfalenhütte und des Phoenix Stahlwerks bei.

Über einen Zeitraum von einem Jahr demontierten mehr als 1000 chinesische Arbeiter die Produktionsanlagen (Hochofen u.a.) Stück für Stück und transportierten sie per Flugzeug, Eisenbahn und Schiff nach Shagang, Zhangjiagang, 8000 km entfernt von Dortmund. Nach der dortigen Neuausrichtung der Produktionslinie, steigerte sich die Kapazität erheblich. Das erste warm gewalzte Coil wurde am 18. Juni 2005 hergestellt.

Acht Jahre nach der Translozierung und Umsiedlung nach Shagang, erkundete WANG Fang in ihren sozial orientierten Fotografien, wie Teile der Westfalenhütte und des Phoenix-Stahlwerks von Hoesch an diesem neuen Ort funktionieren. Sie entschied sich, dies zu dokumentieren und Bilder von einer jungen Industrieregion Chinas in eine alte nach Deutschland bzw. Dortmund zu bringen. Während ihrer zwei Aufenthalte in Shagang im September 2009 und im März 2010 fing WANG Fang ein, was übriggeblieben war von den alten Hoesch-Werken in Shagang und was in China noch an die Produktion in Dortmund erinnert. Sie erkundete sowohl den Arbeitsalltag und den Lebensraum der Arbeiter als auch das Alltagsleben der Stadtbevölkerung.

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13.09.2009 bis 28.03.2010

Kein Rost!

Zur Kulturgeschichte und Technik rostgeschützten Stahls

Die Ausstellung bietet einen Streifzug durch die Geschichte des Korrosionsschutzes von Eisen und Stahl vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Im Mittelpunkt stehen die technischen Innovationen und ihre Auswirkungen auf die Alltagskultur am Beispiel der Hausgeräte-, Verpackungs-, Bau- und Automobilindustrie.

In der etwa 5000jährigen Geschichte der Nutzung des Eisens, von der prähistorischen Eisenzeit bis heute, hat die Gewinnung von Eisen und Stahl eine beachtliche Entwicklung erfahren. Trotz aller wissenschaftlichen Bemühungen blieb bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Aufgabe ungelöst: die dauerhafte Korrosionsbeständigkeit. Gegenstände aus Eisen und Stahl konnten gegen Korrosion nicht oder nur unzureichend geschützt werden, sodass sie schnell unansehnlich, durch Rost unbrauchbar oder sogar zerstört wurden. Noch heute führen Korrosionsschäden zu hohen Verlusten.

Gemälde: Blechwalzwerk Phoenix

16.08.2009 bis 6.09.2009

25 Jahre Malgruppe Hoesch Hörde

Die Jubiläumsausstellung bietet Einblicke in das künstlerische Schaffen der ehemaligen Hoeschianer Franz Behler, Walter Demgen, Günter Giese, Karl Heinz Krückemeier und Franz Wiorek.

Zeichnung einer Zeche

23.06.2009 bis 09.08.2009

Und Stahl wird Zins, und Kohle Wertpapier

Eine Wiederbegegnung mit dem Dichter Paul Zech (1881–1946)

Zech war einer der produktivsten Dichter seiner Zeit, der sich in seiner Lyrik stark den sozialen Themen der Arbeiterschaft annahm. Ihm gelangen Verse über die harte Arbeit und Not über und unter Tage. Die elementare literarische Darstellung dieser Arbeitswelt in seinen Werken, Ton- und Filmdokumenten erfolgt in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt.

10.05.2009 bis 21.06.2009

Stahlwerk – Gemälde und Grafiken von Ute Hoeschen

In unserer Sonderausstellung stellt die Hammer Künstlerin Ute Hoeschen Gemälde und Grafiken zum Thema Stahlwerk aus, die zwischen den Jahren 2006 und 2008 entstanden sind.

Die Auswahl ihrer Werke setzt sich aus einer Serie großformatiger Gemälde zusammen, die jeweils von einem konkreten Gegenstand ausgehen. Sie richtet den Blick auf die spröde Schönheit rostiger Industrieanlagen und weckt mit ihren Bildern Gedanken an Morbidität und Vergänglichkeit. Bereits 2004 begann Ute Hoeschen auf großformatigen Bildträgern zu malen, die mit der monumentalen Größe ihrer gewählten Bildobjekte, z.B. einem Stahlwerk, korrespondieren. Die beeindruckende Wirkkraft ihrer Gemälde weckt im Betrachter Empfindungen von Größe und Unmittelbarkeit. Durch das Anschneiden der Objekte am Bildrand zeigen sich Ausschnitte, die Zeichen für das momenthafte Erleben der Situation durch den Betrachter sind. An dynamischen Formen alter Stahlwerke und Kokereien entlang, führt der Blick durch ein Netzwerk von unterschiedlich gerichteten Linien, die den Werken auch einen graphischen Charakter verleihen, quasi in die Seele von Industriedenkmälern.

Kennzeichnend für ihre ausdrucksstarke Malerei ist der Kontrast zwischen hellen (weißen) und dunklen Farben sowie gleichzeitig harmonisch ausbalancierten warmen und kalten Tönen – zwischen rostbraunen Flächen und grauschwarzen Partien. Die Ergriffenheit der Malerin vor der Industriekulisse spiegelt sich in der Expressivität ihrer Pinselführung wider.

Die Ausstellung wird durch drei malerische Holzschnitte mit dem Titel „Hüttenwerk“ und einer Messingplatte „Pilatus“ ergänzt.

Zur Biographie

Ute Hoeschen lebt und arbeitet in Hamm. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

1939 geboren in Hamm

1957-59 erste Mal- und Bildhaueraktivitäten

1992 Wiederaufnahme der Malaktivitäten nach ihrer Arbeit als Sekretärin und Studienaufenthalten im Ausland

1998 Studien an der Europäischen Kunstakademie Trier

2000/01 Malstudien an der Kunstakademie Steffeln, Seminare an der Kunstakademie Bad Reichenhall

2002 Veröffentlichung eines Kunstkalenders „Ars vivendi“

2003/07 Studien an der Reichenhaller Kunstakademie in Malerei, Holzschnitt und experimenteller Radierung

2009 Künstlerseminare bei Stephan Geisler

Altes Foto eines Belastungstests beim Arzt

09.11.2008 bis 29.03.2009

„… ohne Gesundheit ist Alles Nichts“

Gesundheitswirtschaft im Spannungsfeld von Fürsorge und Ökonomie

Die Schau schlägt einen Bogen von den historischen Wurzeln der Gesundheitswirtschaft bei Hoesch – einige Stichworte sind Betriebskrankenkasse, werksärztlicher Dienst, Arbeitsschutz und Forschung – bis hin zu gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen.

Kühlturm

01.10.2008 bis 02.11.2008

Phoenix-Bilder

Großformatige Digiprints, Fotos und Objekte von Heike Reinemann

Viele im Ruhrgebiet haben „Phoenix“ gekannt: als Stahlwerk, als Arbeitsplatz, als Industriebrache. Heike Reinemann thematisiert in ihren Arbeiten die Spuren der Menschen und die Veränderung oder Rückeroberung des Geländes durch die Natur.

Gichtgasleitung

28.09.2008 bis 02.11.2008

Stählerne Schlangen

Gichtgasleitungen in Dortmund fotografiert von Peter Kocbeck

Die eindrucksvollen Fotografien entstanden zwischen 2006 und 2008 und dokumentieren den Verlauf der Relikte des einst rund 20 km langen Gasleitungs-Systems von der Westfalenhütte über das Phoenix-Gelände bis zur ehemaligen Kokerei Hansa.

Stahlblech-Skulptur

10.08.2008 bis 21.09.2008

Werke im Werk

Brigitte Bailer arbeitet als freischaffende Künstlerin auf der Westfalenhütte in Dortmund. Ihre Arbeiten entstehen in Zyklen. In „Werke im Werk“ experimentiert sie mit den faszinierenden Ausdrucksformen und zuweilen figürlichen Assoziationen unterschiedlicher Werkstoffe, insbesondere in Kombination mit Stahl bzw. Stahlblech.

Stahlkunstwerk

20.04.2008 bis 22.06.2008

Blobmaster - Freie Formen aus Stahlblech

Eine Ausstellung des Hoesch-Museums in Kooperation mit dem Stiftungsprofessor der ThyssenKrupp Steel AG und in Zusammenarbeit mit der FH Dortmund, FB Architektur

Müssen Bauten aus Stahl stets kühl und eckig aussehen? Architekturstudenten der Fachhochschule Dortmund entwarfen unter Anleitung von Prof. Dr. Helmut Hachul Visionen aus Stahlblech, die alles andere als rechtwinklig sind. Eindrucksvolle Pläne und Modelle zeigen, dass Bauen mit Stahl auch komplizierte und organische Formen annehmen kann und dabei trotz allem noch materialgerecht umsetzbar ist. Bei dem im Rahmen der Stiftungsprofessur der ThyssenKrupp Steel AG entstandenen Projekt wird ein Blick in die Zukunft gewagt und eine erfrischende Formenvielfalt geboten.

Borsigplatz

15.09.2007 bis 28.10.2007

Der Borsigplatz im Wandel

Anhand von rund 40 Fotografien und alten Postkarten schildert diese Ausstellung im Bereich des Foyers die Geschichte und den Wandel des Borsigplatz-Viertels.

Kleinbahn

02.09.2007 bis 24.02.2008

100 Jahre Dortmunder Kleinbahn

1907 wurde die „Kleinbahn Dortmund“ von Westerholz nach Schüren eröffnet. Existenzgrundlage dieser Bahn, die mit der 1899 errichteten Hafenbahn eine betriebliche Einheit bildete (ab 1953 „Dortmunder Eisenbahn“) war der Transport von Massengut der Eisen- und Stahlindustrie im Raum Dortmund und Hörde. Die Ausstellung zeichnet anhand von Fotografien, Karten, Modellen und Objekten die Geschichte und den Strukturwandel dieser bedeutenden Privatbahn nach.

29.07.2007 bis 26.08.2007

Toni Weller - Im Rausch der Farben

Arbeiten auf Papier

Die langjährige Sekretärin der Hoesch-Arbeitsdirektoren Alfred Berndsen und Walter Hölkeskamp betätigt sich seit vielen Jahren als Laien-Künstlerin. Ihre farbenprächtigen Malereien sind von erstaunlicher Spontaneität und Ausdruckskraft geprägt.

Toni Weller, Jahrgang 1912, ist in Gumbinnen (Ostpreußen) als älteste von fünf Geschwistern geboren. Kurz vor dem Abschluss des Abiturs starb der Vater und veranlasste Toni Weller als Sekretärin zu arbeiten, zunächst in ihrer Heimatstadt dann in Königsberg und später – nach der Flucht – in Berlin.

1948 kam sie zur Firma Hoesch bei der sie bis 1977 als Vorstandssekretärin arbeitete. In ihrer Freizeit unternahm sie Fernreisen, u.a. nach Japan. Dort erlernte sie Ikebana, die japanische Kunst des Blumensteckens.

Ab den 1970er Jahren trat die Malerei bei Toni Weller in den Vordergrund. Sie nahm an Malkursen der Dortmunder Volkshochschule teil und bekam Privatunterricht von Eberhard Schweigert, einem Düsseldorfer Künstler. Noch heute malt Toni Weller täglich.

Kunsthistorisch orientiert sich ihre Malerei am Informel (frz. art informel), einer künstlerischen Stilrichtung, die sich 1945/46 in Paris im Rahmen der École de Paris als Gegenpol zur geometrisch abstrakten Kunst bildete. Allen Ausprägungen des Informel ist gemeinsam, dass das Gefühl, die Emotion und die Spontaneität wichtiger sind als Perfektion, Vernunft und Reglementierung. Als Beginn dieser Art der Malerei gelten Kandinskys frühe Improvisationen. Der Grundsatz Kandinskys, dass jede Farbe ein

Gefühl ausdrückt, gilt auch für die Arbeiten auf Papier von Toni Weller. Sie setzt die Acrylfarben ohne vorherige Skizzen direkt mit ein und demselben Pinsel aufs Blatt. Dieser spontane Schaffensakt sowie eine starke, manchmal exzessive Farbgebung kennzeichnet ihre Arbeitsweise.

Hörder Fackel

04.03.2007 bis 29.04.2007

Die Hörder Fackel

Fotografien um 1990 von Harald Koechlin (Fotostudio)

Die „Hörder Fackel“ war ein weithin sichtbares, allgegenwärtiges Symbol für die Stahlindustrie in Dortmund. In den 1991 entstandenen Farbfotografien von Harald Koechlin und seinen Mitarbeitern steht die Feuer sprühende Fackel im Mittelpunkt von faszinierenden Nachtaufnahmen.

Stahlarbeiter in Aktion

03.12.2006 bis 25.02.2007

Stahlarbeiter

Fotografien von Jürgen Wassmuth

Die Fotografien sind atmosphärische Porträts von Stahlarbeitern in den ehemaligen Werken von Hoesch. Auf der Westfalenhütte oder im Werk Phoenix Anfang der 1990er Jahre entstanden, zeigen sie die Männer von Hoesch im Arbeitsalltag mit ihren Kollegen oder allein in riesigen Produktionshallen – Aufnahmen, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Perspektive für den Borsigplatz, Computergeneriertes Luftbild

18.10.2006 bis 25.02.2007

Die neue Westfalenhütte

Städtebaulicher Ideenwettbewerb 2006

Preisgekrönte Architektenentwürfe zur Neuentwicklung des Areals der ehemaligen Westfalenhütte. Mittels Modellen, Plänen und Medieninstallationen können Besucher/innen in die Zukunft des rund 450 Hektar großen Industrieareals eintauchen.

Beleutete Industrieanlage bei Nacht

16.09.2006 bis 12.11.2006

Nachtgestalten – Industrielandschaft Phoenix-West in einem anderen Licht

Fotografien von Etta Gerdes und Jens Sundheim

Entstanden sind die „Nachtgestalten“ auf dem ehemaligen Industriegelände Phoenix-West. Die nächtlichen Motive wurden mit Hilfe einer Taschenlampe modelliert und mit einer sehr langen Belichtungszeit aufgenommen. Den verlassenen Orten wird in den Arbeiten der beiden Dortmunder Fotografen ein neues, geheimnisvolles Leben eingehaucht.

Badeszene im Hoeschpark

11.06.2006 bis 10.09.2006

Der Hoeschpark – Eine Ehemalige Werksportanlage im Wandel

1930 gründete sich der Werkssportverein Hoesch. Schnell entstanden Abteilungen wie Leichtathletik, Fußball oder Boxen. Auf Initiative der „Deutschen Arbeitsfront“ schufen Hoesch-Arbeiter bis 1941 eine Sport- und Erholungsanlage, die Arbeitsdirektor Alfred Berndsen in den 1950er Jahren zu einem „Kurpark der Nordens“ ausbauen ließ. Die spannende Geschichte und die Zukunft des Hoeschparks – der nicht zuletzt auch immer wieder eine Spielstätte des BVB 09 gewesen ist – thematisiert diese Ausstellung.

Holzschnitt Phoenix West

23.10.2005 bis 30.04.2006

Walter Demgen – Holzschnitte

Als Stahlarbeiter bei Hoesch verdiente er seinen Lebensunterhalt, als Meisterschüler von Hans Tombrock und in jeder freien Minute schuf er ein künstlerisches Werk. Die Ausstellung zeigt eine Serie von expressiv gestalteten Holzschnitten: Hochofen-Silhouetten vom Werk Phoenix sowie Innenansichten der Walzwerke.