Dortmund überrascht. Dich.
Austellung im Hoeschmuseum

Hoesch-Museum

Museen

Isolde Parussel ist neue Leiterin des Hoesch-Museums

Nachricht vom 01.08.2018

Das Hoesch-Museum hat eine neue Leiterin: Isolde Parussel löst Michael Dückershoff ab, der im Juli ans Westfälische Schulmuseum in Marten gewechselt ist. Die 38-jährige Historikerin ist seit 2006 für die Städtischen Museen tätig, zuletzt als Leiterin des Deutschen Kochbuchmuseums.

v.l.n.r.: Dr. Jens Stöcker (Direktor MKK), Dr. Dr. Elke Möllmann (Geschäftsbereichleiterin der Städtischen Museen), Isolde Parussel (neue Leiterin des Hoesch Museums), Dr. Karl Lauschke und Wolfgang E. Weick vom Vorstand der „Freunde des Hoesch-Museums“

Freuen sich über die neue Leiterin Isolde Parussel (m.): v.l.n.r.: Dr. Jens Stöcker (Direktor MKK), Dr. Dr. Elke Möllmann (Geschäftsbereichleiterin der Städtischen Museen), Dr. Karl Lauschke und Wolfgang E. Weick vom Vorstand der "Freunde des Hoesch-Museums"
Bild: Dortmund-Agentur / Roland Gorecki

Schon in ihrer Magisterarbeit beschäftigte sich Isolde Parussel mit der Industriegeschichte der Region. Die gebürtige Landshuterin arbeitete als Museumspädagogin u.a. am LVR-Industriemuseum in Oberhausen und im Ruhrlandmuseum Essen. Nach ihrem wissenschaftlichen Volontariat im Dortmunder Museum für Kunst und Kulturgeschichte arbeitete sie im MKK und konzipierte verschiedene Ausstellungen, u.a. "Die Münsterstraße. Dortmunds buntes Pflaster" (2015) oder "Essen außer Haus. Vom Henkelmann zum Drehspieß" (2017). Von 2011 bis 2017 lag ihr Schwerpunkt auf der Neukonzeption und Betreuung des Deutschen Kochbuchmuseums.

Im Hoesch-Museum übernimmt sie nun die wissenschaftliche Leitung. Isolde Parussel ist u.a. Mitglied des Arbeitskreises Migration im Deutschen Museumsbund und plant daher, das Feld "kulturelle Vielfalt" verstärkt in die Sonderausstellungsplanung einzubringen. Im nächsten Jahr wird es dazu eine Kooperation im Rahmen des Evangelischen Kirchentages geben.

Als erstes zentrales Projekt sollen zeitnah die Voraussetzungen geschaffen werden, einen in Dortmund-Kleinholthausen stehenden Bungalow aus Hoesch-Stahl aus den 1960er Jahren für das Hoesch-Museum zu übernehmen. Als "Exponat Nummer 1" soll es auf dem Gelände am Museum eine neue Sonderausstellungsfläche bieten.

Zum Thema