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Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

Künstler: Artur Schulze-Engels

Titel: Das Kuschelpaar (Die Schmusenden)

Die Sandsteinskulptur „Das Kuschelpaar/Die Schmusenden“ ist die dritte Arbeit von Artur Schulze-Engels an der Kaiserstraße. Sie wurde im Rahmen der Neugestaltung und Umbennenung 2009 aufgestellt.

Standort:
Do-Mitte, Kaiserstraße/Artur Schulze-Engels Platz, 44135 Dortmund
Jahr:
vor 1995
Beschriftung:
keine separate Beschriftung
Technik/Material:
Sandstein
Höhe:
Skulptur: 37 cm; Sockel: 63,5 cm
Breite:
84 cm; 100 cm
Kunstwerknr.:
44135-031
Kuschelpaar (von Artur Schulze-Engels)
Bild: Jürgen Spiler
Kuschelpaar (von Artur Schulze-Engels)
Bild: Jürgen Spiler

Die abstrakte Sandsteinplastik mit weichen, abgerundeten Konturen ist die dritte Arbeit von Artur Schulze-Engels, die an der Kaiserstraße ihren Platz fand, genauer gesagt am 2009 eingeweihten „Artur-Schulze-Engels-Platz“. Am östlichen Ende der Kaiserstraße gelegen, war er zunächst ein Parkplatz, bis er zu einem verkehrsberuhigten Platz mit Bänken und Spielgeräten umgestaltet wurde. In diesem Kontext wurde der Platz umbenannt und die Skulptur des Dortmunder Bildhauers aufgestellt. Sie zählt zu den letzten Arbeiten des 1995 verstorbenen Artur Schulze-Engels. SR

Ruhr-Nachrichten, 2. August 1969; Westfälische Rundschau, 16. November 1975; Ruhr-Nachrichten, 16. November 1975; Westfälische Rundschau, 5. November 1980; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 5. November 1980; Artur Schulze-Engels. Plastik, Rudolf Wiemer, Grafik, hg. v. Kulturamt der Stadt Dortmund, Ausst.-Kat. Torhaus Rombergpark, Dortmund 1982; BBK Info, Mitteilungsblatt des Berufsverbandes Bildender Künstler Westfalen Süd / Nord e.V., 3/1985; Ruhr-Nachrichten, 26. Oktober 1985; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 26. Oktober 1985; Ruhr-Nachrichten, 7. November 1985; Stadt Dortmund (Hg.): Artur Schulze-Engels, Dortmund 1985; Dortmunder Notizen, 2/88; Ruhr-Nachrichten, 11. August 1990; Westfälische Rundschau, 6. November 1990; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 6. November 1990; Anoym (R.F.): Kunst-Werke vebrannten im Flammen-Meer, in: Ruhr-Nachrichten, 19. Oktober 1992; Dirk Berger: Nach Brandstiftung: Bildhauer Artur Schulze-Engels hört auf, in: Westfälische Rundschau, 20. Oktober 1992; Ruhr-Nachrichten, 11. November 1992; Ruhr-Nachrichten, 6. November 1995; Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 9. Dezember 1995; Ruhr-Nachrichten, 9. Dezember 1995; Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S.145; Tayfun Belgin: Dortmunder Künstlerverzeichnis, Dortmund 1997, S.145.
Ruhr-Nachrichten, 9. März 2009; Westfälische Rundschau, 13. Juli 2009; Ruhr-Nachrichten, 13. Juli 2009; http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/die-schmusenden-id485797.html [Abruf: 25.03.2014]
Artur Schulze-Engels wurde am 6. November 1910 in Dortmund geboren. Er machte zunächst eine Ausbildung zum Kirchenmaler, an die er ein Studium an der Kunstgewerbeschule Dortmund und an der Hochschule für Bildende Künste Berlin anschloss. Er erhielt 1938 ein Stipendium der Schüchtermann- Stiftung Dortmund für einen einjährigen Aufenthalt in Paris. 1940 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in fünfjährige Kriegsgefangenschaft. Ab 1949 arbeitete er als freischaffender Bildhauer in Dortmund. Er starb kurz nach seinem 85. Geburtstag im Dezember 1995. Seit 2009 erinnert ein nach ihm benannter Platz am Ende der Kaiserstraße an den Dortmunder Bildhauer, der mit vielen beliebten Werken, wie zum Beispiel dem „Bierkutscher“, in Dortmund vertreten ist. SR

Quelle: http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/die-schmusenden-id485797.html