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Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

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Künstler: Künstler unbekannt

Titel: Kriegerdenkmal in Hörde, Gefallene 1870-1871

Der Hörder Krieger- und Landwehrverein errichtete 1895 auf dem evangelischen Teil des Friedhofs ein Denkmal für drei im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gefallene, evangelische Bürger Hördes. UG

Standort:
Do-Hörde, Friedhof Hörde, Am Ölpfad, 44263 Dortmund
Jahr:
1895, Veränderung: nach 1918
Beschriftung:
Kriegerdenkmal, Eisentafel: „1870 (eisernes Kreuz) 1895 / Hier ruhen / verstorbene Krieger / des Feldzuges 1870 – 71. / Sie starben den Heldentod / mit Gott für König / und Vaterland / Wilh. Kliem vom Inf. Reg. / No. 46. gest. 30. Novbr. 70. / Carl Basto vom Inf. Reg. / No. 6. Gest. 12. Januar 70. / Wilh. Schroer vom Inf. Reg. / No. 16. Gest. 23. März 71. / Gew. v. Hoerder / Krieger- & Landwehr. Verein / 1. September 1895“; Kriegerdenkmal, Bronzetafel: „Sie starben für ihr Vaterland“ ; Kriegesgräberfeld, Zugang: „1914“ und „1918“.
Technik/Material:
Denkmal: Findling; Tafeln: Eisen bzw. Bronze;
Höhe:
Denkmal: 1,6 m; Eisentafel: 0,59 m; Bronzetafel: 0,22 m
Breite:
Denkmal: 0,9 m; Eisentafel: 0,34 m; Bronzetafel: 0,41 m
Kunstwerknr.:
44263-030
Kriegerdenkmal 1870-1871
Kriegerdenkmal 1870-1871

Das Kriegerdenkmal wurde wie sein Pendant auf dem katholischen Teil des Friedhofs am 1. September 1895 errichtet. Es besteht aus einem Findling mit einer Eisentafel. Sie trägt die Inschrift „Hier ruhen verstorbene Krieger des Feldzuges 1870 – 71. Sie starben den Heldentod mit Gott für König und Vaterland“, auch sind Namen, Regiment und Todestag der gefallenen Soldaten notiert. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde am Abhang hinter dem Findling ein Kriegsgräberfeld angelegt. Im Zuge der Umgestaltung entwickelte sich die Rückseite des Findlings durch Anbringung der Bronze-Tafel „Sie starben für ihr Vaterland“ zur Schauseite. UG

Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 37, S. 61.