Dortmund überrascht. Dich.
Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

Informationen zum Coronavirus

Informationen zu den aktuell geltenden Regelungen finden Sie hier:

Künstler: Künstler unbekannt

Titel: Gedenktafel für Alfred Trappen

Die Gedenktafel erinnert an den Ingenieur Alfred Trappen, der maßgeblich am Bau des Thomas-Stahlwerks auf der Hermannshütte beteiligt war. Angebracht ist sie an seinem Geburtshaus an der Alfred-Trappen-Straße 17. UG

Standort:
Do-Hörde, Alfred-Trappen-Straße 17, 44263 Dortmund
Jahr:
1928
Beschriftung:
Tafel: „Am 19. Juni 1828 wurde hier geboren Alfred Trappen. Sechs Jahrzehnte 1845-1904 stellte er sein grosses technisches Können in den Dienst der 1819 in Wetter der Vorgängerin der DEMAG. Alfred Trappen war der Lehrmeister vieler hervorragender deutscher Ingenieure.“
Technik/Material:
Messing
Höhe:
0,6 m
Breite:
1 m
Kunstwerknr.:
44263-027
Gedenkstein für Alfred Trappen
Gedenkstein für Alfred Trappen

Alfred Trappen (1828-1908) hatte sich im Bereich des Eisenhüttenwesens und der Stahlherstellungen internationale Anerkennung erworben. Der Maschinenbauingenieur war technischer Direktor der von Friedrich Wilhelm Harkort und Heinrich Daniel Kamp gegründeten Mechanischen Werkstätten in Wetter, die 1873 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wurden. In Hörde war er 1881 maßgeblich am Bau des Thomas-Stahlwerks auf der Hermannshütte beteiligt. 1928 stiftete der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) eine Gedenktafel, die am Geburtshaus Trappens in der Langenstraße 17 angebracht wurde. Die Enthüllung fand in Gegenwart von Conrad Matschoss, Direktor des VDI, sowie Vertretern der Stadt Dortmund und des Stahl- und Hüttenwerks Phoenix statt. Nach der Gedenkfeier am 11. Juni 1928 wurde die Langestraße in Alfred-Trappen-Straße umbenannt. Nach Abriss des Geburtshauses wurde die Tafel 1954 am Neubau angebracht. UG

Anonym: Feierliche Einweihung der Alfred Trappen – Gedenktafel, in: General-Anzeiger, 11. Juni 1928; Anonym: Enthüllung der Alfred-Trappen-Gedächtnistafel, in: Dortmunder Zeitung, 12. Juni 1928; Anonym: Die Trappen-Gedenkfeier, in: Hörder Volksblatt, 12. Juni 1928; Anneliese Krömeke: Denkmäler, Gedenkstätten und symbolische Figuren im Raume Dortmund. Ein Beitrag zur Heimatkunde des Großstadtraumes Dortmund. Pädagogische Akademie Dortmund, Staatsexamen, 1960, S. 49 ff. (Stadtarchiv Dortmund); Hörde damals. Ein Spaziergang durch das alte Hörde, hg. v. Arbeitskreis Hörde damals, Dortmund 1989, o. p.; Öffentliche Denkmäler und Kunstobjekte in Dortmund. Eine Bestandsaufnahme unter Leitung von Jürgen Zänker, erarbeitet von Iris Boemke u. a., Dortmund 1990, Nr. 110, S. 110; Walter Gronemann: Kleine Geschichte der Stadt Hörde, Dortmund 1991, S. 117; Walter Gronemann: Alfred Trappen, in: Menschen in, aus und für Dortmund. Biographien bedeutender Dortmunder, hg. v. Hans Bohrmann, Bd. 1, Dortmund 1994, S. 151.

Quelle: Krömeke, S. 49 ff.