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Gauklerbrunnen im Stadtgarten

Kunst im öffentlichen Raum

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): zielske photographie

Künstler: Reinhold Kostrzewa

Titel: o. T. (Brunnen)

Reinhold Kostrzewas bronzene Brunnenplastik entstand im Rahmen der Neugestaltung des Dorstfelder Wilhelmplatzes in den 1990er Jahren. Sie ist ein Beispiel für die abstrakte Arbeitsweise des Dortmunder Bildhauers.

Standort:
Do-Dorstfeld, Wilhelmplatz, 44149 Dortmund
Jahr:
1996
Beschriftung:
keine separate Beschriftung; Hinweisschild: „Kein Trinkwasser“
Technik/Material:
Bronze
Höhe:
Becken: max. 0,6 m; Brunnenskulptur: Höhe 2,6 m
Breite:
Becken: 3,5 m;
Kunstwerknr.:
44149-009
Brunnen
Brunnen

Für den Dorstfelder Wilhelmplatz schuf der Dortmunder Bildhauer Reinhold Kostrzewa zwischen den angrenzenden Treppenstufen und der Wittener Straße ein Wasserspiel. Aus einer abstrakten Bronzefigur auf einer rot gepflasterten Fläche fallen in hohem Bogen Wasserstrahlen in ein ummauertes Becken. Die Skulptur erinnert durch ihren aufrechten Stand und den nach oben hin größeren sich aufspaltenden Abschluss an eine menschliche Figur mit hochgerecktem Kopf. Sie ist aber keine in sich geschlossene Form, sondern durch zahlreiche Eintiefungen aufgebrochen und strukturbezogen. Der Brunnen entstand im Rahmen der Neugestaltung des Wilhelmplatzes zwischen 1994 und 1995. Die technische Anlage dafür war bereits im Oktober 1995 bei der Platzgestaltung fertiggestellt worden. Den Wettbewerb für die von der Sparkasse finanzierte künstlerische Gestaltung gewann Kostrzewa, der neben anderen Arbeiten bereits 1991 nahe des Westparks eine Brunnenskulptur aus Edelstahl mit dem Titel „Wasserbaum“ realisiert hatte. Eine weitere Brunnenplastik findet sich in Herdecke. All diese Werke zeichnen sich durch ihre abstrakte Form aus, die das ausströmende Wasser motivisch thematisieren. SR

Ruhr-Nachrichten, 13.8.1994; Westfälische Rundschau, 18.8.1995; Westfälische Rundschau, 14.10.1995; Westfälische Rundschau, 15.5.2019
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